Re: Bahn unterm Hammer
- From: Christoph Müller <invalid@xxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 23 May 2007 09:42:49 +0200
Ralf Muschall schrieb:
Hierzulande muss eine Bahn mit
flächendeckend topebenen Autobahnen konkurrieren,
das ist der zentrale Denkfehler der Bahnerer.
Die Bahn sollte die Straße NICHT als Konkurrenz auffassen, weil sie damit nur zu völlig verqueren Schlussfolgerungen kommt und am Ende sein will, was sie gar nicht sein kann. Das geht garantiert in die Hose.
und alle Naselang
ist eine Stadt angebunden, wo umgestiegen oder umgeladen werden muss.
Flugzeuge (als so etwas definiert sich die Bahn leider) wären froh, wenn sie so gut angebunden wären. Leider sind die Flughäfen immer weit weg vom eigentlichen Geschehen.
Die Bahn könnte - wenn sie nur wollte - eine Synergie mit der Straße eingehen, von der wirklich alle profitieren. Vgl. http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm und http://www.astrail.de/Uebersicht.pdf
Der Hauptgrund für das Autofahren ist nicht die individuelle Mobilität
(die spielt eh keine Rolle, wenn Start und Ziel vorgeschrieben sind —
aus Spaß an der Freude Umwege zu machen ist nicht Sinn des Autos),
sondern das Nichtfunktionieren des öffentlichen Verkehrswesens.
Wie muss ein funktionierendes öffentliches Verkehrswesen beschaffen sein?
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
.
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- From: Ralf Muschall
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