Jesus warnt ständig vor der Hölle! Wer Ihn nicht als Herrn annimmt muß brennen!



Wir wollen uns nun anschauen, was Jesus über die Hölle lehrte. Was meint
ihr, über welches Thema hat Jesus am meisten geredet?

Tatsächlich: über Hölle und Gericht. 13% seiner Aussagen sprechen von
Hölle und Gericht; von keinem anderen Thema hat er mehr geredet. (über
Engel am zweit- und über Liebe am dritthäufigsten).

Vielleicht müssen einige von uns ihr Bild von Jesus revidieren, denn
viele meinen, Jesus habe hauptsächlich von Liebe gesprochen. Sogar in
der Bergpredigt (Matthäus 5-7), die auch von Nichtchristen als guter
Lebensgrundsatz anerkannt wird, spricht Jesus mehrmals von der Hölle
(Matthäus 5,22; 5,29; 7,13) Interessant auch, dass gerade im Neuen
Testament - und dort von Jesus selbst - die Wahrheit über die Hölle ans
Licht kommt, denn im Alten Testament finden wir nur recht wenig über
Hölle und das Leben nach dem Tod.

Der Gott des Neuen Testaments ist kein anderer als der des Alten
Testaments, und vor allem ist der des NTs nicht weniger ein Gott des
Gerichts als der des ATs.

Wenn ein Mensch stirbt, trennt sich sein Geist von seinem Leib. Was
geschieht mit dem Geist? Es ist keineswegs so, dass er dann Gott
gegenübersteht und eine Möglichkeit hat, sich zu rechtfertigen. Man wird
weder vor Petrus noch vor dem Herrn Jesus stehen und nicht gefragt
werden, ob und weshalb man in den Himmel hinein möchte. Nein, man
schlägt seine Augen auf und befindet sich in Feuerqualen, denn so hat es
Jesus selbst beschrieben, in Lukas 16,23. Mit dem Tod verliert der
Mensch alle Selbstkontrolle, hat keine Macht mehr, er kann sich nicht
wehren und ist anderen Mächten ausgeliefert. Deshalb hat man
wahrscheinlich solche Angst vor dem Tod. Der erste Märtyrer Stephanus
bat den Herrn Jesus, seinen Geist aufzunehmen (Apostelgeschichte 7,59).
Die Seele des natürlichen Menschen wird nach dem Tod wie ein gestellter
Verbrecher festgenommen und ins Gefängnis geworfen (1. Petrus 3,18). Das
ist aber nur ein Übergangsgefängnis zur Aufbewahrung bis zum
eigentlichen Gerichtstag (2. Petrus 2,9).

Den eigentlichen Gerichtstag finden wir in der Bibel in Offenbarung
20,11-15. Dort findet am Großen Weißen Thron das Gericht statt, von dem
uns sowohl unser Gewissen als auch die Bibel Zeugnis geben. Auch dieses
Gericht ist kein Untersuchungsgericht, keine Verhandlung, keine
Zeugenanhörung. Es sind keine Rechtsanwälte und keine Augenzeugen und
keine Schöffen nötig. Gott weiß alles, alle unsere Taten liegen
aufgedeckt vor ihm aufgezeichnet in Büchern.

Dann wird Gericht gehalten über alle Taten aller Menschen. Diese Taten
entspringen ihren Gedanken, Wünschen, ihrem Herzen, ihrem Charakter.
Alles ist aufgedeckt vor Gott. Doch nie hat ein Mensch seinen dunklen
Charakter so im Griff gehabt, dass er nur gute Taten begangen hat. Gott
ist zwar auch der Herzenskenner, und dennoch braucht er nur entsprechend
der Taten zu richten (Offb 20,13). Deine Taten erzählen deine
Geschichte: die Geschichte deiner Gedanken, deiner Herzenswünsche,
deiner Lebensziele, wofür du gelebt hat, die Geschichte deiner Liebe
oder deines Egoismus, deines Hasses, deines Stolzes und deiner Lust.
Sind deine Taten kostbares Gold, das dem Gericht des heiligen, gerechten
Gottes standhalten wird? Jeder Mensch wird, wie die Bibel sagt,
"entsprechend seiner Taten" gerichtet - das heißt auch entsprechend der
Taten, die er hätte tun sollen und nicht getan hat. Das ist genug, um
jeden Menschen gerecht verurteilen zu können. Wer wird bestehen können,
wenn er mit allen seinen Taten vor einem heiligen Gott steht, der Sünde
nicht tolerieren wird? Jeder wird das bekommen, was er verdient.

Der Richter bei diesem Gericht ist Jesus Christus - ihm ist das ganze
Gericht übergeben (Johannes 5,22). Wenn er Gericht hält, wird vor der
ganzen Schöpfung sein göttlicher Charakter verkündet werden, zu seiner
Ehre: seine Heiligkeit, seine Gerechtigkeit, seine Macht und sein Zorn.
Und seine Ehre wird von jedem einzelnen Menschen bestätigt werden: Zwar
hat niemand die Möglichkeit, etwas zu seiner Entschuldigung
vorzubringen, aber dennoch wird jeder Mensch drei Worte sagen: seine
Knie werden sich beugen - freiwillig oder unfreiwillig - und seine
Lippen werden sich öffnen und er wird sagen: "Jesus ist Herr!" So
steht's geschrieben in Philipper 2,11.

Aber auch die Liebe und Gnade Gottes werden bei diesem Gericht deutlich
- denn viele Menschen rettet und verschont er vor diesem Gericht,
nämlich diejenigen, die an Jesus Christus glauben, den Sohn Gottes und
den Retter der Welt. Für sie hat Jesus Christus das Gericht über die
Sünden - das die anderen nun in der Hölle erleiden werden -
stellvertretend getragen: Aus Liebe zu seinen Feinden gab Gott seinen
Sohn als Versöhnungsopfer (Römer 5,8), damit die, die an ihn glauben,
vor dem ewigen Gericht gerettet werden. "Denn der Sohn des Menschen ist
nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein
Leben zu geben als Lösegeld für viele" (Markus 10,45).

Das Wort für Hölle, das in den Evangelien verwendet wird (gehenna),
bezeichnet eigentlich den "Müllplatz" von Jerusalem, das Tal Hinnom
südöstlich vor der Stadtmauer, wo die Kadaver von Tieren und sogar
Leichen von Kriminellen verbrannt wurden.

Wie beschreibt der Herr Jesus nun die Hölle? Oft beschreibt er sie als
ein Feuer (Matthäus 5,22; 18,8; 25,41 u.v.a.). Johannes der Täufer
sagte, dass Christus der ist, der mit Feuer taufen wird, d.h. der die
Gottlosen ewig ins Feuer tauchen wird. Sie werden hineingeworfen werden
in den "Feuersee" (Offenbarung 20,14.15). Das bedeutet größtmöglichen
Schmerz an jeder Stelle des Körpers. Man wird einen unsterblichen
Ewigkeitskörper bekommen und an Geist, Seele und Leib einen unendlich
intensiven, unaufhörlichen Schmerz leiden, ohne jede Hoffnung auf Linderung.

In Matthäus 13,42 beschreibt er die Hölle sogar als "Feuerofen", in den
die Gesetzlosen am Tag des Gerichts hineingeworfen werden. Dort lösen
sich diese Sünder jedoch nicht in Asche auf, sondern - wie der Herr im
selben Vers sagt - wird dort "das Weinen und das Zähneknirschen sein"
(vgl. Matthäus 8,12; 22,13 ). Weinen und Zähneknirschen sprechen von
endloser Traurigkeit und Wut.

Endlos? Ja, in Markus 9,48 sagt der Herr Jesus, dass die Hölle der Ort
ist, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt". Ewig wird
ihr nagendes Gewissen und ihr Groll sie von innen zerfressen und von
außen das Feuer des gerechten Gerichts Gottes sie strafen.
In Lukas 13,28 sagt er, dass die Verlorenen "draußen und hinausgeworfen"
sind. Sie sind abgeschnitten von allen Segnungen Gottes und von allem
Guten: Sie werden nie wieder ein weiches Bett haben, kein leckeres Essen
mehr, keine Freunde, keinen Trost, kein Sonnenschein, kein
Vogelgezwitscher, nie mehr ...

Außerdem beschreibt Jesus die Hölle in einem Gleichnis als "Gefängnis"
(Matthäus 18,30). Dort gibt es keine Freiheit, keine Bewegung, ja,
selbst der Geist, die Gedanken sind dann gefangen. Selbst in seinem
innersten Leben wird sich dann niemand mehr selbst verwirklichen können.
In einem irdischen Gefängnis hat man zumindest eine gewisse
Bewegungsfreiheit und volle Freiheit der Gedanken - wie z.B. Paulus und
Silas im Gefängnis Loblieder singen konnten, doch in der Hölle wird man
noch nicht mal mehr das denken können, was man will.

In der Geschichte von Lazarus und dem reichen Mann (Lukas 16,19-31)
beschreibt Jesus den Ort, an den die Verlorenen nach dem Tod gelangen,
als einen Ort der Qual, der Pein und des sengenden Feuers. Dieser Ort
ist durch "eine tiefe Kluft" vom Segensbereich Gottes getrennt.

In Matthäus 8,12 (vgl. 22,13) nennt der Herr Jesus die Hölle die "äußere
Finsternis". Sie ist der Ort der völligen Hoffnungslosigkeit, der
absoluten Abgeschiedenheit von allem, was Hilfe oder Linderung oder
Freude oder Leben bringen könnte.

Ja, die Bibel bezeugt eindeutig, dass es die Hölle gibt, sie ist der Ort
der "ewigen Strafe" (Matthäus 25,46). Dort existieren die Menschen, die
in diesem Leben nicht zu Jesus Christus umgekehrt sind, in ewiger
Gesellschaft des Teufels, der Dämonen und aller verdorbenen, bösartigen,
hinterlisten und egoistischen Menschen. Sie finden "keine Ruhe Tag und
Nacht" (Offenbarung 14,11): Bei all ihren Qualen können sie noch nicht
einmal resignieren, keinen Moment abschalten oder den Schmerz
wegmeditieren. "Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu
Ewigkeit" (Offenbarung 14,11). Das übersteigt all unser
Vorstellungsvermögen: Diese Qual dauert nicht nur einen Tag, nicht nur
einen Monat, nicht nur ein Jahr, nicht nur ein Jahrzehnt, nicht nur ein
ganzes Leben lang, nicht nur mehrere Jahrhunderte und Jahrtausende,
sondern auch noch nach 100.000 und Millionen und Milliarden von Jahren
wird sie die Ungläubigen weiter peinigen - ohne Ende, Selbstmord
unmöglich. Es sei denn, die Bibel lügt - was wir für unmöglich halten,
denn Gott lügt nicht.

Warum ist die Strafe so schwer? Die Strafe ist unendlich, weil die
Schuld unendlich ist. Die Schuld ist unendlich, weil derjenige, gegen
den wir uns verschuldet haben, unendlich heilig und majestätisch ist.
Wenn man einen Hund tötet, ist die Strafe sicher geringer, als wenn man
einen Menschen tötet. Gott gibt Leben und Freude in Fülle, doch der
Mensch versäumt es, dem heiligen, liebenden Gott Ehre und Dankbarkeit zu
geben und rebelliert stattdessen gegen ihn. Gott verdient es, dass wir
ihn mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele, unserem ganzen
Denken und all unserer Kraft dienen und lieben. In jedem Augenblick, wo
wir das nicht tun, berauben wir ihn und rebellieren gegen ihn.

Stellen wir uns vor: Ein majestätischer König lädt uns ein, in seinem
Palast in seiner Gemeinschaft zu leben, mit Essen, Trinken und Freude
kostenlos, doch wir reagieren darauf, indem wir ihm ins Gesicht spucken.
Was verdienen wir? Wir haben Grund, die Hölle zu fürchten. Wie viel mehr
haben wir Grund, den zu fürchten, der Recht und Macht hat, uns in die
Hölle zu werfen oder aber vor der Hölle zu retten! (Lukas 12,5)

(Quelle: Web)

Atomino
.



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