Re: Die Soehne ELOHIM vor JHWH



Franz Glaser (G) schrieb:
On 19 Jul., 20:00, "Klaus Schaefers" <kschaef...@xxxxxxxxxxx> wrote:
"HJP" schrieb

Hi 1,6+7 :
Wieso stellen sich die Söhne des ELOHIM
gegenüber JHWH auf und geben JHWH Rechenschaft
und nicht gegenüber ELOHIM ?
Weil Jahwe Karriere machte...

In der ungefälschten Version von Dtn 32, 8.9 erhält Jahwe,
wie seine (70) Kollegen,
sein Land mit der Meßschnur vom Höchsten -das ist El auch Eljon genannt-
zugeteilt.

Hier ist Jahwe noch ein ziemlich untergeordneter Gott,
der zudem nur ein recht kleines Stück vom Kuchen abbekommt;-)

In Ps 82 ist Jahwe bereits Chef der Götterversammlung.

In der Melchisedek Szene, wird nun Jahwe mit dem Höchsten -das ist El Eljon-
gleichgesetzt.
Nun hat er nicht nur dessen Gemahlin, sondern auch die siebzig Söhne.

Und weil schon damals kaum einer so recht durchblickte treten im Buch Hiob
die genannten Söhne Els, gern auch im Plural Elohim, vor Jahwe, um mit ihm
die berühmte satanische Wette einzugehen und Jahwe vor der versammelten
Göttermannschaft vorzuführen und zu verführen!

Die Worte hsing und tao weisen auf einen Weg hin, der beschritten
werden muß und der weise und mächtige Yü ist dazu befähigt ge-
wesen, die Welt in Ordnung zu bringen. (Zb. war der Schritt des Yü
das Normalmaß für die Längenmaße! :-) und eine Schildkröte über-
brachte ihm das hung-fan, die "neun Abschnitte", die ein Abbild der
Welt waren. Die Schildkröte war aus den Fluten hervorgekrochen
um den großen Yü zu beglücken, der übrigens nur dadurch der
Sintflut entkam, daß ihm ein Drachen den Weg (tao) in den Sand
zeichnete...

hsing ist der irdische Weg, tao der himmlische, geistige (cum grano
salis = mit viel ähemm)

Übrigens dürften die Söhnen des Lichts und der Finsternis auf
Deuterojesaja zurückgehen, der letztendlich Jahwe die Macht zusprach,
Licht und Finsternis, Heil und Unheil zu stiften.

Gruß Klaus

mfg Gl


....ich habe hier das DJIN PING MEH das ist der bedeutendste chinesische
Sittenroman, der das ausschweifende Leben des Simen Tjing schildert,
eines reichen Lebemannes, seiner 6 Frauen und gleichgesinnter Kumpane.
Die Geschichte spielt in der Zeit um 1550 herum. Sein wahrscheinlicher
Verfasser war Justizminister am Kaiserhofe der Ming-Dynastie.

In dieser Zeit praktizieren die Chinesen kaum den Buddhismus bzw.
Taoismus. Es gibt zwar buddistische und taoistische Klöster diese werden
aber nur bei Bestattungsfeierlichkeiten und gelegentlich zu Wallfahrten
aufgesucht. In den Häusern verehrt man die Ahnentafeln...

Es scheint so das im alten China Tao und anderes nur in den Klöstern und
unter Mönchen und Nonnen praktiziert wurde. Die die es sich leisten
konnte lebten sehr freizügig in jeder Beziehung und schreckten auch vor Gewalt (Mord) und anderen schlimmen Verbrechen nicht zurück...

MfG Goggolori
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