Re: Sinn des Lebens
- From: Markus Egg <Markus.Egg@xxxxxx>
- Date: Sat, 03 May 2008 21:30:47 +0200
wegzeiger schrieb:
Bernd Nawothnig schrieb:On 2008-04-19, Börnie wrote:
Ein Theist, hat aber Hoffnung , dass das Leben nach dem Tode inWer im hier und jetzt nicht richtig leben kann, dem bleibt vielleicht
einer anderen Dimmension weiter besteht.
nur die Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Tode.
Aber warum nicht das Leben hier verbessern?
Jemand, der glaubt, hat ein schönes, volles und zufriedenstellendes Leben.
ROTFL.
Hauptsache, Du glaubst daran.
Für Kinder macht ein Osterhase das Leben auch "zufriedenstellender".
:)
[...]
Aber das gilt für Atheisten, die sich ihrer Sache nicht sicher sind, ebenso.
Klar.
Und wahrscheinlich sind das jene "Atheisten", die Deinereiner so gerne sehen
würde, dass sie am Sterbebett zu Theisten werden...
:)
[...]
Atheisten sind im Grunde zu bedauern, da sie ohne Hoffnung leben.Das musst Du Dir in Deiner Angst und Unsicherheit auch ganz fest
einreden, damit Du es besser glaubst. Mit den wirklichen Gefühlen
eines Atheisten hat das aber reichlich wenig zu tun.
Meine Güte, wenn Du wüsstest, was für ein erbärmliches Bild ihr
Gläubigen hier manchmal abliefert. Aber auch davor bewahrt Dich ja die
Amnäsie und Merkbefreiung des Glaubens ...
Da stimme ich dir zu. Aber ob das dann wirklich die Glaubenden sind? Oder doch eher solche, die ihren Weg noch suchen? Solltest du fragen wollen, was diese denn wohl in dieser Gruppe zu suchen haben, erwidere ich: Immer noch begründeter, als Atheisten!
Wie meinen?
Die Damen und Herren suchen ihren Glauben in einer Usenet-Gruppe?
Das meinst jetzt aber nicht ernst, oder?
:)
Aber frage dich doch mal ab, warum du in einer Gruppe über das Christentum mitliest, obwohl du damit nichts am Hut hast. Vielleicht kämpfst du in Wahrheit ja nur gegen deine eigene Ungläubigkeit?
Unsinn.
Wenn es eine deutschsprachige atheistische Gruppe geben würde,
ginge es dort genauso zu.
[...]
Theisten machen einen gewaltigen Fehler: Sie glauben, dass es etwas in Gestalt einer - wie auch immer- fassbaren Sache gibt. Das Göttliche ist aber nicht fassbar, folglich sind auch alle Vorstellungen und Deutungen, die von einem "Gott" ausgehen, falsch; sie führen in die Irre.
Wenn es nicht fassbar ist...
Das Göttliche ist in uns, nirgendwo sonst.
....und dann eben auch nicht in uns, was dann?
Und tschüss.
:)
Ich glaube, diese Idee des "in uns" möchtest Du Dir noch mal überlegen.
Folglich können wir es nur in uns finden.
Wenn nicht, dann nicht.
:)
Wenn ich jedoch keine Mühe darauf gebe, es in mir zu finden, ist es unsinnig, anzunehmen, es gäbe das Göttliche nicht.
Es ist eher unsinnig, anzunehmen, dass es irgendeiner Mühe bedarf,
hier Klarheit zu bekommen.
:)
ME
--
If atheism is a religion, then bald is a hair colour.
[ Paul Quirk, alt.atheism.moderated ]
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