Re: ET



Thomas Schmidt schrieb:
Veit Viehweger schrieb:

Thomas Waschke hat auf seiner Homepage eine ausführliche und faire
Rezension über dieses Buch geschrieben:

http://www.waschke.de/direkt/evolutionsbuch/evolutionsbuch_m.htm

Ja, mit Thomas Waschke habe ich mich hier in dst auch mal unterhal-
ten. Ergebnis unserer Diskussion war, daß TW zu verstehen hab, daß
er am n EP festhalte, da es für ihn als Agnostiker ein Gott nicht in
Frage käme. Und für weitere Fragen solle man doch die Evolutionsbio-
logen in Frieden lassen, vielleicht würden sie in 100 Jahren die Er-
gebnisse liefern. Außerdem war er nett und fair - eine Einstellung,
die ich hier bei so manchem meiner Diskussionspartner, die vehement
das n EP vertreten, schmerzlich vermisse. :-(

Nun, Ernst Mayr, von dem dieses Zitat stammt, mag die Namen der Auto-
ren von "Evolution - ein kritisches Lehrbuch" unbekannt geblieben
sein, das ist verzeihlich, denn er ist ja Jahrgang 1904 und ist 2005
verstorben. Dir aber dürften diese beiden ein Begriff sein und nennst
sie noch nicht einmal beiläufig. Wolltest Du etwa die Haltlosigkeit
der Mayr'schen Aussage verschweigen? Und nur mal so ganz nebenbei:
Vor ein paar Monaten war in den Zeitungen zu lesen, daß 30% der Bio-
logiestudenten einer deutschen Uni ernsthafte Zweifel am n EP haben.

Mayr waren diese religiös motivierten Machwerke wohl nicht so wichtig,
als das er sich damit beschäftigen wollte. Das "Lehrbuch" (es ist kein
Lehrbuch, da es weder für den Universitätsgebrauch, noch für den
Schulunterricht zugelassen ist) wurde in der 5. Auflage bereits 2001
veröffentlicht.

Ja, Thomas, Du bist halt ein fundamentaler materialistischer Monist,
für den der berechtigten, öffentliche Zweifel am n EP eine Art Majes-
tätsbeleidigung darstellt. Aber das ist Dein Problem, nicht meins.

Was den Prozentsatz der Biologiestudenten angeht: Hast
du auch Zahlen, wieviele Physikstudenten an der RT zweifeln? Für einen
angehenden Wissenschaftler ist es ja nicht schlimm, wenn er zweifelt, im
Gegenteil. Nur sollte er dann wissenschaftlich an einer Falsifikation
arbeiten und nicht religiös motivierten Scharlatanen hinterher rennen.

Ach ja, da ist Zweifel erlaubt, aber bei einem Nicht-Biologen nicht.
Das erninnert mich an eine alte Praxis der rkK: Nur Kleriker durften
die Bibel lesen. Und was die Falsifikation betrifft: Es gibt viele
Naturgesetze, wie das der Biogenese oder die der Information, die die
naturalistischen Evolutionisten bei ihrem Paradigma verletzen. Von
daher: Das ganze Konzept des n EP stammt aus einer Zeit, wo die New-
tonsche Mechanik das Non-Plus-Ultra der exakten NaWi darstellte. Doch
inzwischen haben wir das Zeitalter der Mechanik und das der Elektro-
dynamik verlassen und befinden uns in der Ära der Information. Und
da zeigt sich deutlich: Das n EP ist kalter Kaffee von vorgestern.

<http://www.fh-giessen.de/fachbereich/mni/download/IuG/Am_Anfang_war_die_Information.pdf>
(mit ">" um Zeilenumbruch zu vermeiden)

Das n EP taugt nur im Bereich der Mikroevolution, denn wichtige NG
widersprechen dem n EP im Bereich der Makroevolution, so daß inzwi-
schen gesagt werden kann, daß das ganze n EP Konzept nicht auf der
Höhe der Zeit ist und daß es nw'lich volkommen veraltet ist.


An dich die gleiche Frage wie an Kaderli:

Erklär doch mal wie es kommt, dass stratigraphisch gesehen verschiedenen
Zeitepochen eindeutig verschiedene Tiere und Pflanzen zugeordnet werden
können. Konkret: Wieso sind findet man so viele ausgestorbene Arten in
den Schichten? Wieso findet man in diesen Schichten keine Tierarten, die
heute leben? Wo kommen die "neuen" Tierarten her? Werden sie an geheimen
Orten von irgendwelchen Kobolden zusammengebastelt (alle paar millionen
Jahre)? Oder entstehen sie durch Urzeugung, sozusagen aus Schlamm wird
plötzlich ein Elefant?

Das sind ja alles nette Fragen, dennoch verstößt das n EP gegen das
9. NGdI: In statistischen Prozessen kann keine Information entste-
hen. Dieser Erfahrungssatz ist immer und immer wieder bestätigt wor-
den, so daß festgehalten werden kann: "Für die Vertreter der Evolu-
tionslehre wäre es ein Durchbruch, wenn sie in einem realen Experi-
ment zeigen könnten, dass Information in sich selbst überlassener
Materie ohne Zutun von Intelligenz entstellen kann. Dies ist trotz
größter Anstrengungen nie beobachtet worden. So werden von Evolu-
tionstheoretikern lediglich Computersimulationen angeboten, die fern
der Wirklichkeit sind [...]." (Werner Gitt, "Am Anfang war die In-
formation"; Hänssler Verlag; 2002; S. 148]. Richard Dawkins bspw.
bietet folgendes "schlagende" Computerexperiment an: Da wird ein
Buchstabensalat eingegeben, der sich vermehren kann. Als Selektions-
kriterium wird dann der Zielsatz hergenommen, womit klar ist, daß
nach 10 Generationen diese Aussage ermendelt worden ist. Aber das
ist natürlich ein Zirkelschluß, denn die gewünschte Information ist
ja bereits oben hinein gesteckt worden, um sie dann unten - ach wie
staunenswert(!) - wieder herauszubekommen.

Die Fronten, die du hier propagierst sind in der Wissenschaftsgemeinde
seit ca. 70 Jahren (synthetische ET) nicht mehr vorhanden.

Ich propagiere keine Fronten.

Thomas Schmidt

Veit

---
So wahr, wie es wegen des 1. und 2. HS der Thermodynamik kein Perpe-
tuum Mobile geben kann, so wahr ist auch die Aussage, daß es wegen
der 10 NG der Information die Materie keinen wie auch immer gearte-
ten Code geschaffen haben kann; m.a.W: Der DNA-Code beweist, daß es
einen lebendigen, omnipräsenten, weisen und omnipotenten Gott gibt!

<http://www.fh-giessen.de/fachbereich/mni/download/IuG/Am_Anfang_war_die_Information.pdf>
(mit ">" um Zeilenumbruch zu vermeiden)

Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken.
(Röm 1,20)

.



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