Re: Die Wiedergeburt hinterfragt
- From: Mathias Grewin <grinwin.gremat@xxxxxxxxx>
- Date: Sun, 12 Feb 2006 21:15:20 +0100
Ingrid Liebeler wrote:
On Sat, 11 Feb 2006 22:31:30 +0100, Ruk<pingpong@xxxxxx> wrote:
On Sat, 11 Feb 2006 19:42:30 +0100, "Erhard Fischer" schrieb:
Dem
Prinzip von Durst folgend wird das gesammte Spektrum
verwirklicht, zwangsläufig. Wer unten war will nach oben,
die oben wollen runter aber raus will keiner, um keinen Preis.
Raus aus was?
Weg von der Wirklichkeit (so wie sie jetzt ist), das wollen viele,
es gibt sogar Leute die möchten am liebsten aus ihrer Haut fahren
und andere schreien ständig: "Halt die Welt an, ich will aussteigen", das
kann auch ganz "buddhistisch"
daher kommen, dann tönt es eher so: "Alles ist Scheisse" ;-))
oder "Dasein ist Durst in Reinform" ;-))
So wie beim kollegen Braun. Der ist einer der verbißensten Frustköpfe
hier. Nimm dem mal seinen Internetzugang weg - dann erfährt der schon
was so richtiger Durst ist. Ebenso sein edler Kollege Ariyo.
Nun ja ... Theorie und Praxis ...
Ob diese Herrn in der Realitaet ihr angelesenes Wissen
auch wirklich wortgetreu umsetzen und entsprechend ent-
haltsam leben?
Wilfried O(l)pers ist immer rasch erzuernt, und er reagiert
oftmals unbeherrrscht ... Ob das so im Sinne des grossen
Buddha ist?
Wer sich immer nur im Internet aufhaelt lebt gewiss nicht
das was der Buddha lehrte.
Wie kann man nur so blind sich selbst gegenüber sein...
an deiner Stelle, liebe Ingrid, würde ich mich nicht
nur in den Sternen suchen,
auch dann nicht, wenn wir Menschen nachweisbar *auch*
ein Resultat der Entstehens und des Kollabierens
von Sternen sind.
Darf ich Dir an dieser Stelle eine Antwort geben,
auch wenn Du sie woanders stelltest?
Das Verarbeiten von "Reizen" ist etwas hoch angesiedelt,
wenn Du wissen willst was der Mensch ist.
Wenn Du wissen willst, was der Mensch ist, dann darfst
Du seine Entstehung nicht ausser Acht lassen.
Deshalb halte ich für mich den Begriff:
"Signalverarbeitung"
für angebrachter, denn er ist neutraler und nicht erst für
lebende Zellen anzuwenden.
Ausserdem:
Wenn Du den Menschen mit Begriffen (mit Deinem Verstand)
packen willst, dann gilt:
"Da steh' ich nun ich armer Tor
und bin so schlau wie nie zuvor."
Wenn Du trotzdem weiterhin daran festhältst, so beginne
(vielleicht?) mit einfacheren Fragen, um mal zu schauen,
ob Dich das zufriedenstellen kann:
Beginne mit der Frage:
Was ist ein Staubkorn.
Ansonsten meine ich:
Wenn Du den Menschen mit einer signalverarbeitenden
Maschine vergleichst - dann solltest Du nicht vergessen,
das die Maschine nur durch Dich zu einer Maschine wird,
d.h. der Mensch kann somit gar nicht begrifflich in eine
Maschine passen.
Der Mensch ist eine Erfahrung, die mit Worten nicht zu
beschreiben ist; jeden Augenblick und solange er lebt.
oder einfacher ausgedrückt:
Der Mensch ist keine Ente.
(nicht böse gemeint!)
:-)
Gruss
Mathias
.
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