Re: Strafantrag wie, wo, wer?



Hi Bastian,

Am Fri, 07 Oct 2005 17:51:23 +0200 schrieb Bastian Völker:

> Weil man es kaum verantworten kann Ermittlungsakten an irgendwelche
> Privatpersonen zu versenden.

Ein Einsehen vor Ort wäre ok gewesen.

> Warum müßte man diese Bahauptung widerlegen können?

Weil sie unwahr war und sicher nur vorgeschoben wurde. Ich wollte über
den Fortgang unterrichtet werden.

>>>>Die Kosten sind lächerlich.
> Ich meinte, daß es um mehr als eine, sondern um tausende geht, die bei
> den Behörden eingehen.

Der Aufwand der Erfassung übersteigt eine kleine Kopie bei Anfrage
wesentlich!

> Ich weiß es zumindest nicht. Die Strafverfolgungsbehörden sind ja auch
> Ländersache. Da mag es Unterschiede geben.

Es passierte in zwei verschiedenen Ländern.

>> Das Verhalten der Behörden und die Informationspolitik müssen dringend
>> überdacht werden. Da kann ich Walter Keim nur unterstützen.
>
> Eine Kopie einer eigenen Anzeige hat nichts mit Informationspolitik zu tun.

Auch! Persönliche Daten sind die eine Seite der Medaille, und Daten, die
alle angehen, sind die andere Seite. Es wird die Politik gefahren, wir
wollen alles haben, kein anderer hat ein Anrecht darauf und der Bürger
hat sich rauszuhalten. Das ist nicht länger haltbar.


Die Gesellschaft ist von demokratischen Prozessen abhängig. Der
Staatsapparat glaubt zwar, er könne alles regeln, wenn keiner wacht. Er
meint, das beste wäre, wenn sich keiner einmischt. Ich weiß aber, wie es
ausgeht, wenn diese demokratische Rückkopplung nicht funktioniert. Er
schmort im eigenen Saft und fährt den Laden an die Wand. Nicht nur im
Einparteienstaat.


Ist die lächerlich kleine Forderung, seine Aussage mitnehmen zu können,
wirklich so daneben, daß man ihr so intensiv wie hier widersprechen muß?
Ich hatte schon zwei längere Diskussionen. Das ist es doch kein Wunder,
daß mich das stutzig macht.


Gruß
Carsten cPUNKTthuATarcorPUNKTde
--
> Otto,
nicht so laut! Die Heilige Inquisition hat lange Ohren und schon so mancher
hat seine Aussagen gereut, in dem er dreimal täglich Bußpsalme voll Imbrunst
von sich geben musste! Heinz Gutschner
.



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