Re: Vorratsdatenspeicherung



Bernd Eckenfels <ecki@xxxxxxxxxxxx> schrieb:
Axel Saffran <axel.saffran_[@]_saffran.net> wrote:
A. "Normale Unternehmen"
In diesen "Status" des Anbieters von Telekommunikationsdiensten
kommen Unternehmen eigentlich nur dann, wenn sie private Internet-
und email-Nutzung erlauben, aus §6 TKG:
""Diensteanbieter" jeder, der ganz oder teilweise geschäftsmäßig
a) Telekommunikationsdienste erbringt oder
b) an der Erbringung solcher Dienste mitwirkt;"

Von "Privat" kann ich da allerdings nichts erkennen. Aber im Prinzip
hast du schon recht, die Vorratsdatenspeicherung wird durch die
Provider durchgeführt und trifft jeden der kommuniziert.


So wie ich das verstehe betrifft das alle Unternehmen.
Es wird wohl in jedem Unternehmen Email oder Internet oder Telefon nutzbar sein, d.h. jedes Unternehmen stellt mehr oder weniger Telekommunikationsdienste zur Verfügung.

Nun gab es die Regelungen mit der privaten Internetnutzung, die den Mitarbeitern offiziell verboten wurde um dem einen oder anderen Fallstrick vermeintlich zu entgehen. Selbst wenn ich den mit einbeziehe:
Ein Teil der Unternehmen "muß" die Logs bevorraten weil sie Provider sind oder weil z.B. das private Surfen der Mitarbeiter geduldet wird.
Der restliche Teil der Unternehmen "sollte" die Logs parat haben um ggf. Schaden vom Unternehmen fern zu halten.

Ist das so richtig?


Die Logs waren früher bei Providern auf die Notwendigkeit zur Abrechnung begrenzt und mußten nach 80 Tagen oder so gelöscht werden. Der maximale Logzeitraum ist mit dieser Neuregelung aufgehoben, d.h. 6 Monate ist "Minimum"?!


Viele Grüße
Thomas


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