Re: Frage zur Heisenberg'schen Unschärferelation



Hilde Gard wrote:

Operatoren, die aus zueinander orthogonal sind, z.B: A und i B,
die zusammen eine Linearkombination (A + i B) bilden, die auf psi
wirkt. Du bildest dann ein Skalarprodukt aus zwei gleichen dieser
Terme und stellst später fest, daß A und B nicht kommutieren. Ja
und? Real- und Imaginärteile von komplexen Zahlen sind eben
orthogonal, denn sie stehen per Konstruktion orthogonal aufeinander,
so daß man deine Umformung daß A^2+B^2 >= C^2 oben hineingesteckt
hat.

Bitte lies' Dir noch mal ein Mathematikbuch Deiner Wahl über
elementare Hilbertraumtheorie durch. Hier geht soviel durcheinander,
daß man es unmöglich in der Newsgroup entwirren kann.

Im übrigen hat Heisenberg übrigens die Unbestimmtheitsrelation
zuerst im Original an einzelnenTeilchen am Einzelspalt definiert und
hergeleitet, und nicht am Ensemble, wie du es zur Zeit gern
darstellst, es ist auch das offenbar nicht Teil der Theorie, sondern
Interpretation.

Welche Publikation hast Du denn im Sinn? Ohne
Wahrscheinlichkeitsinterpretation ist die Unschärferelation imho gar
nicht formulierbar. Es wäre interessant zu sehen, wie Heisenberg das
gemacht haben soll.


--
Hendrik van Hees Institut für Theoretische Physik
Phone: +49 641 99-33342 Justus-Liebig-Universität Gießen
Fax: +49 641 99-33309 D-35392 Gießen
http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/
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