Re: Die Trickkiste des Scharlatans Einstein
- From: Gerhard Kemme <gert_kemm@xxxxxxxx>
- Date: Tue, 07 Aug 2007 12:11:54 -0700
On 7 Aug., 14:52, Erhard Schwenk <eschw...@xxxxxx> wrote:
Guten Tag!
Die RT als Gesamtheit wird man kaum in einem Diskussionsforum
Genau den Beobachter meine ich nicht. Der wird in der RT
überstrapaziert. Messungen mit Stoppuhr, Lichtschranke, Tachometer,
Fahrtenschreiber werden ohne einen "Beobachter" durchgeführt.
Was genau willst Du denn nun zeigen?
Daß die RT inkonsistent ist bzw. sich selbst widerspricht?
widerlegen können - vermutlich bedürfte es eine 10-bändige
Sachbuchreihe mit dem Titel - siehe oben.
Mir geht es um Einzelthemen - wobei ich darauf hinweise, dass ich
diesen Thread nicht gestartet habe. Somit geht es um permanente Kritik
nicht nur an dieser Theorie. Dies sollte Nebenaufgabe eines jeden
physikalischen Fachmannes sein.
Konkret zur obigen Frage. Es existieren in der menschlichen Lebenswelt
sehr viele Messvorgänge, die absolut nichts mit Lichtgeschwindigkeit
zu tun haben. Für all diese Messungen findet die SRT keine Anwendung.
Man hat ein Ruhesystem auf welches die Bewegungsvorgänge abgebildet
werden.
Ergänzend kann dann auch gesagt werden, dass die Quantifizierung einer
Längeneigenschaft per Messung nur eine Abbildung, quasi eine
Modellierung ist. Es existiert auch die Länge "an sich", welche mehr
oder minder genau gemessen werden kann.
Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, geht es mit der
Lorentztransformation erst dann los, wenn ein Objekt sich schnell mit
der Geschwindigkeit v bewegt und durch ein Messsignal mit
Lichtgeschwindigkeit c - z.B. Radar - gemessen werden soll.
Diese Anwendung der SRT bezieht sich auf einen winzigen Bruchteil der
Messvorgänge und selbst dort, wo Messungen per Radar zwecks
Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen werden, spielt die SRT keine
Rolle, da die verlangte Genauigkeit sehr viel geringer ist, als die
Differenzen durch Einbeziehung der Signallaufzeit des Messsignals.
Fazit: In der SRT wird eine absolute Randproblematik in den
Mittelpunkt gestellt.
Es geht einfach darum, dass sich ein Rest von physikalischer Vernunft
Dazu müßtest Du diese Widersprüche innerhalb des Modells der RT aufzeigen.
Mit "unendlich schneller Meßwertübertragung" oder "kein Beobachter" has Du
dieses Modell aber bereits verlassen -> damit lassen sich solche
Widersprüche nicht zeigen.
neben der RT noch behaupten kann - insofern immer der Hinweis auf die
Ablesung eines Zollstockes - ist nicht alles SRT. Weiter ist die
Annahme eines Beobachters bei physikalischen Darstellungen zu
kritisieren, weil diese Konstruktion nur als Alibi dient, mit deren
Hilfe ungenannt das optische Messsignal ins Spiel gebracht wird.
Physik lebt von ausdrücklicher Benennung der konkreten Bedingungen.
Die RT als Gesamtheit kann momentan nicht widerlegt werden, dazu ist
sie gesellschaftlich viel zu fest verankert. Wobei es mir - wie gesagt
- auch nur um eine ausdrückliche Formulierung ihres
Anwendungsbereiches geht - aber selbst soetwas ist eine Frage der
Durchsetzung.
MfG Gerhard Kemme
.
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