Re: Aachen



Ingo Heinscher <Ingo.Heinscher@xxxxxxx> wrote:

Günter Lelarge wrote:

Ingo Heinscher <Ingo.Heinscher@xxxxxxx> wrote:

Nein, lieber Ingo:

Mitten in der karolingischen Pfalz ist man nicht nur auf was gestoßen,
sondern man hat es flugs mit Hilfe eines Baggers zerstört, so dass es
nur nur noch "womöglich" karolingich war.

Moment, da stand "als karolingisch eingeschätzt". Nicht "geraten",
sondern "eingeschätzt". Dass Illig diese Einschätzung nun nicht teilt,
überrascht ja nicht, aber bitte: Wenn man die These aufstellt, dass die
fraglichen Funde nicht karolingisch sein, obwohl Archäologen, die
offenbar vor Ort waren, das so sehen, dann doch bitte mit echter
Begründung, und nicht mit "das glaub ich aber nicht".

Das hatten wir schon.

In "enger Absprache mit dem mit dem Rheinischen Amt für
Bodendenkmalpflege" wurden Mauern entschlossen zerstört, die sich dem
Bagger entgegenstellten.

Prof. Lohrmann merkt an, dass Spitzenarchäologen "weitere Zerstörung
trotzdem genehmigten.

Nicht "Spitzenarchäologen", sondern Mitarbeiter des Akts für
Bodendenkmalpflege.

Und die genehmigten die Zerstörung. dafpr sind sie ja da.

Also: Es gibt keine irgendwie mögliche Datierung der Trümmer

Das kommt mir unwahrscheinlich vor, immerhin sind auch zerstörte Trümmer
grundsätzlich datierbar anhand Material und Stil. Da es "Empärung" gab,
darf man davon ausgehen, dass die Trümmer auch begutachtet wurden.

Die aufragende Pfalzkapelle wurde bislang ohne Ergebnis durch Angucken
begutachtet... Eine begründete Datierung gelingt so -und so
voreingenommen wegen eines alterdementen Lügners- nicht.

Du kannst aber gerne den Grabungsbericht mit Hinweisen, wie datiert
wurde hinterherreichen.

Günter
--
http://lelarge.homepage.t-online.de/vv.html
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