Re: Tempelschmuck



gerd unverfehrt <gunverf@xxxxxxx> wrote:

w-buechsenschuetz@xxxxxx schrieb:
X-No-archive: Yes

Günter Lelarge schrieb:

- Ein auf '817' datierter fundamentstein ist mit Ziffern geschrieben,
die es erst 400 Jahre später gibt.

Ich hatte schon mal die Frage gestellt, wer wann diesen Stein, der eine
Gravur trägt, die offensichtlich erst im 12. Jahrhundert entstanden
sein kann, datiert hat. Darauf gab es keine Antwort.

Ja, wie denn auch? Günter kennt den Stein doch gar nicht.
Topper kennt ihn offenbar auch nicht, sonst müßte er sich
nicht auf die "Verwunderung" in einem nicht näher genannten
"Kirchenführer" beziehen. Das ist doch das Kreuz mit
Geschichtsweltverbesserern: Sie wissen nix Genaues, und kaum
hinterfragt man ihre Behauptungen, schließen sie die Kiemen
und tauchen ab.

Es sind die Phantomis, die abtauchten, seitdem der Stein fotografiert
und die Gravur "anno 817 +" von ca. 1500 verifiziert ist.
Hoffentlich haben die Desinformanten wirklich die Kiemen geschlossen...

Topper kennt den Stein nicht. Jedenfalls erwähnt er ihn nirgends.

Ich kenne ihn - und die Totschweiger jetzt auch:

<http://lelarge.homepage.t-online.de/fundamentstein.jpg>
<http://lelarge.homepage.t-online.de/fundamentstein.html>

Er belegt, dass bei der Nostrifizierung eines "heidnischen" Baus bei der
Fundamentierung des drangeklatschten Chors im Fundament ein Hinweis auf
ein abgeblich uraltes romkirchliches Gebäude hinterlassen wurde, ohne
dass man damals davon ausgehen konnte, dass er je einmal wieder an das
Tageslicht käme.
Das heißt, dass die organisierte Fälschungsaktion im hohen Mittelalter
auf Jahrhunderte/Jahrtausende angelegt war. Man versäumte nichts, was
die Altehrwürdigkeit der gerade entstandenen Romkirche mit Steinen,
Münzen oder Pergament auch bei viel späterer Entdeckung "belegen"
könnte.

Man denke an die absurde Karls-Goldmünze aus Ingelheim:

http://lelarge.de/ingelheim.html

Zurück zur "Kirche" von Großen-Linden:

Der profane Bau, der dem Gerichtswesen diente, wurde gegen 1500 in eine
katholische Kirche umgemodelt:

Der Torbogen/Eingang im Süden wurde auf die Westseite verlegt, Der
Mauerdurchbruch zugemauert.
Gegenüber dem neuen Eingang der nun nach Osten ausgerichteten "Kirche"
wurde der Chor angefügt, der die verräterische jahreszahl aufweist.
Da die Catholica ja nicht fälscht und betrügt, muss man konsterniert
tun, wie denn so was passiert sein könne und muss Erklärungen
erphantasieren, die sich erübrigten, wenn man die so späte Umgestaltung
zur Katholischen Kirche zur Kenntnis nähme:

http://lelarge.homepage.t-online.de/tor1.html

Wer dieses Tor betrachtet, wird ohne die Gehirnwäsche, dass es im 15.
Jahrhundertz schon die katholische Kirche gab, eher ein Gerichtsgebäude
ahnen als eine Kirche:

http://lelarge.homepage.t-online.de/tor.gif

--
http://lelarge.homepage.t-online.de/vv.html
.



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