FAQ von de.sci.genealogie <2006-03-01> v1.39



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* FAQ der Gruppe news:de.sci.genealogie (dsg) *
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Inhalt
1 Einleitung und allgemeine Hinweise

1.1 FAQ - Frequently Asked Questions
1.1.1 Was ist der Zweck dieser FAQ?
1.1.2 Wo erhalte ich die aktuelle Version der FAQ?

1.2 Newsgroups und Newsreader
1.2.1 Wo erhalte ich Hilfestellung im Umgang mit Newsgroups?
1.2.2 Welche Einstellungen sind beim Outlook Express zu empfehlen?
1.2.3 Wie kann ich nicht mehr angezeigte alte Mitteilungen lesen?
1.2.4 Wo kann ich das Posten von Nachrichten testen?
1.2.5 Welche anderen genealogischen Newsgroups gibt es neben dsg?
1.2.6 Wo kann ich die Charta der Gruppe dsg nachlesen?

1.3 Allgemeines zum Posten von Nachrichten
1.3.1 Worauf sollte ich bezüglich der Netiquette achten?
1.3.2 Wie zitiere (quote) ich richtig?
1.3.3 Was sollte ich hinsichtlich des Betreffs beachten?

2 Fragen und Antworten zum Thema Genealogie

2.1 Genealogische Begriffe, Definitionen und Symbole
2.1.1 Was bedeutet Genealogie?
2.1.2 Was ist eine Ahnentafel?
2.1.3 Was wird auf einem Stammbaum dargestellt?
2.1.4 Was versteht man unter dem Begriff Stammlinie?
2.1.5 Wie funktioniert die Kekule-Bezifferung?
2.1.6 Welche Verwandtschaftsbezeichnungen gibt es?
2.1.7 Welche genealogischen Symbole sind gebräuchlich?
2.1.8 Was bedeutet die Abkürzung oder der Begriff xyz?

2.2 Einstieg in die Ahnen- und Familienforschung
2.2.1 Welche Quellen sollte ich zuerst ausschöpfen?
2.2.2 Lohnt es sich Menschen mit dem gesuchten Namen anzuschreiben?
2.2.3 Welchen Nutzen kann man aus historischen Adressbüchern ziehen?
2.2.4 Wie kann ich Standesämter für meine Forschungen nutzen?
2.2.5 Wie beziehe ich Kirchenbücher in die Suche ein?
2.2.6 Wie komme ich an Aufzeichnungen der LDS?
2.2.7 Was ist von angebotenen Familienchroniken zu halten (Steinadler)?
2.2.8 Wo finde ich weiterführende Hilfe für Einsteiger im Netz?
2.2.9 Macht Ahnenforschung süchtig?

2.3 Archivtypen und Archivbenützung
2.3.1 Wo erfahre ich Informationen über den Umgang mit Archiven?
2.3.2 Welche kirchlichen Archive gibt es?
2.3.3 Über welches Archivgut verfügen die staatlichen Archive?
2.3.4 Können kommunale Archive in die Forschungen einbezogen werden?
2.3.5 Wie und wo erhalte ich Zugang zu militärischen Unterlagen?

2.4 Ahnen und Forscher im Netz finden
2.4.1 Wer kann mir etwas zu xyz sagen?
2.4.2 Wie finde ich andere Mitforscher?
2.4.3 Welche Internet-Quellen kann ich nach Ahnen durchsuchen?
2.4.4 Gibt es eine Auflistung verfügbarer Ortsfamilienbücher im Netz?
2.4.5 Gibt es online einsehbare Ortsfamilienbücher?
2.4.6 Wo finde ich eine passende Mailingliste?
2.4.7 Wo kann man Telefonbücher online durchsuchen?
2.4.8 Welche familienkundlichen Vereine gibt es?
2.4.9 Wo erhalte ich Informationen zum Adel?

2.5 Ortssuche
2.5.1 Wie finde ich die Ortschaft xyz?

2.6 Namenkunde (Onomastik)
2.6.1 Wo kann ich im Internet etwas zur Namensbedeutung xyz finden?
2.6.2 Was sollte ich bei meiner Frage zur Namensbedeutung beachten?

2.7 Lesehilfe, Übersetzungen und Schriftkunde (Paläographie)
2.7.1 Wie und wo kann ich die (alte) "Deutsche Schrift" lernen?
2.7.2 Wer kann mir beim Entziffern eines Textes helfen?
2.7.3 Was bedeutet der lateinische Ausdruck xyz?
2.7.4 Gibt es einen kostenlosen Übersetzungsdienst?

2.8 Zeitrechnung (Chronologie)
2.8.1 Wie kann ich das Datum unterschiedlicher Kalender umrechnen?
2.8.2 Was bedeutet die Monatsbezeichung xyz?

2.9 Genealogie Programme
2.9.1 Wo finde ich genealogische Programme im Netz?
2.9.2 Was leisten genealogische Hilfsprogramme?
2.9.3 Wie finde ich ein für meine Zwecke passendes Programm?
2.9.4 Wozu dient das Gedcom-Format?
2.9.5 Wie kann ich meine Daten in eine Webseite umwandeln?
2.9.6 Wo erhalte ich Hilfe für das Programm xyz?
2.9.7 Welche Programme erlauben einen großformatigen Ausdruck?

2.10 Veröffentlichung der eigenen Ergebnisse
2.10.1 Warum sollte ich eigene Ergebnisse überhaupt veröffentlichen?
2.10.2 Welche Möglichkeiten der Veröffentlichung gibt es?
2.10.3 Wo erhalte ich Hilfe bezüglich meiner genealogischen Homepage?
2.10.4 Was ist hinsichtlich des Datenschutzes zu beachten?

2.11 Literatur
2.11.1 Wie komme ich an das Buch xyz?
2.11.2 Welche Bücher gibt es speziell für Einsteiger?
2.11.3 Welche Bücher beschäftigen sich mit der Namenkunde?
2.11.4 Sind auch genealogische Zeitschriften erhältlich?

3 Schlußbemerkungen
3.1 Danksagung und Versionsinfo

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1 Einleitung und allgemeine Hinweise
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1.1 FAQ - Frequently Asked Questions der Gruppe dsg - de.sci.genealogie
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1.1.1 Was ist der Zweck dieser FAQ?

Diese Liste der häufig gestellten Fragen und Antworten möchte sowohl den
Neulingen der im deutschsprachigen Raum recherchierenden Ahnen- und
Familienforschern, als auch denjenigen Genealogen die im Umgang mit dem Use-
und Internet, zum Zwecke der Forschung, noch wenig Erfahrung mitbringen,
Einstiegshilfen und Kontaktadressen anbieten.
Bitte prüfen Sie vor dem Absenden einer Nachricht, ob Ihre Frage nicht schon
in der FAQ ausreichend beantwortet wird. So kann das mehrmalige Stellen
identischer Fragen verhindert werden (siehe auch Punkt 1.2.3).
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1.1.2 Wo erhalte ich die aktuelle Version der FAQ?

Die FAQ wird, sofern erforderlich, laufend ergänzt und regelmäßig in der
Newsgroup gepostet. Die Kurzversion (Inhaltsverzeichnis) wird monatlich, die
vollständige Version der FAQ dagegen vierteljährlich gepostet. Die jeweils
aktuellste Version kann hier eingesehen werden:
http://www.genealogienetz.de/faqs/dsg-faq.html
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1.2 Newsgroups und Newsreader
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1.2.1 Wo erhalte ich Hilfestellung im Umgang mit Newsgroups?

Allgemeines Grundlagenwissen zum Usenet erhält man unter:
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/erste-schritte
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/usenet-einfuehrung
http://www.springstubbe.net/usenet/index.htm
news:de.newusers.questions
news:de.newusers.info
Fragen zu Newsreadern kann man, je nach Software, hier stellen:
news:de.comm.software.crosspoint
news:de.comm.software.forte-agent
news:de.comm.software.gnus
news:de.comm.software.mozilla.mailnews
news:de.comm.software.outlook-express
Wenn es keine spezielle Gruppe gibt: de.comm.software.newsreader
[UJ], [CB]
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1.2.2 Welche Einstellungen sind beim Outlook Express zu empfehlen?

Die mit am weitesten verbreitete Software, die als Newsreader eingesetzt
wird, ist "Outlook Express" von Microsoft. Da die Grundeinstellungen des OE
diesbezüglich jedoch Unzulänglichkeiten aufweisen können, empfiehlt es sich
die Hinweise und Ratschläge folgender Webseiten zu beherzigen:
http://www.oe-faq.de/
http://www.wschmidhuber.de/oeprob/
http://home.in.tum.de/~jain/software/oe-quotefix/ (englisch)
[GR], [CB]
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1.2.3 Wie kann ich nicht mehr angezeigte alte Mitteilungen lesen?

Abhängig von den Einstellungen des Newsservers und des Newsreaders werden
ältere Mitteilungen nicht mehr angezeigt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass
diese Nachrichten gänzlich gelöscht worden wären. Einzusehen sind die
früheren Beiträge dieser Gruppe unter:
http://groups.google.com/groups?hl=de&group=de.sci.genealogie

Es mag sich auch empfehlen, dieses Archiv vor dem Posten zu durchsuchen, um
das mehrmalige Stellen identischer Fragen zu vermeiden.
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1.2.4 Wo kann ich das Posten von Nachrichten testen?

Gar nicht gern gesehen ist das Abschicken reiner "Test-Postings" in die
Newsgroup, die den Lesern nur unnötige Ladezeiten verursachen. Für derartige
Testzwecke gibt es zudem eigens vorgesehene Newsgroups:
news:alt.test
news:de.test
news:misc.test
Siehe auch: http://www.afaik.de/usenet/faq/testen/
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1.2.5 Welche anderen genealogischen Newsgroups gibt es neben dsg?

Die Gruppe de.sci.genealogie gehört zur Hierarchie der de.* Newsgroups.
"de." steht dabei für "deutschsprachig", Ihre Beiträge sollten daher wenn
möglich entsprechend in deutsch verfasst sein. Englischsprachige Beiträge
gehören dagegen besser nach soc.genealogy.german. Weitere, den deutschen
Sprachraum betreffende, Newsgroups neben dsg sind:
news:fido.ger.genealogy
news:maus.wissenschaft.genealogie
news:soc.genealogy.german
(FAQ: http://www.genealogienetz.de/faqs/sgg-faq.html)
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1.2.6 Wo kann ich die Charta der Gruppe dsg nachlesen?

In der Charta (Definition) einer Newsgroup ist festgelegt, wozu die
Newsgroup dient und zu welchen Themen Postings erwünscht sind oder nicht.
Die Charta der Gruppe de.sci.genealogie kann hier eingesehen werden:
http://www.dana.de/mod/chartas/de.html#de.sci.genealogie
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1.3 Allgemeines zum Posten von Nachrichten
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1.3.1 Worauf sollte ich bezüglich der Netiquette achten?

Die Netiquette ("Etikette im Netz") stellt eine Übereinkunft über das
erwünschte Verhalten im Netz dar. Dazu gehört selbstverständlich nicht nur
ein gepflegter Umgangston, sondern auch Nachfolgendes:

* Keine fortlaufende Groß- oder Kleinschreibung:
Nobody is perfect - Schreibfehler können sich schon mal einschleichen.
Worauf man jedoch verzichten sollte ist eine durchgehende Groß- oder
Kleinschreibung, was den Text schlecht lesbar macht. Großschreibung wird im
Netz zudem mit SCHREIEN gleichgesetzt und ist daher unhöflich. Eine Ausnahme
in der Genealogie bildet die Großschreibung von FAMILIENNAMEN, um diese in
einem Beitrag leichter erkennbar zu machen.

* Verwendung eines Realnamen:
Im deutschsprachigen Usenet (de.*) ist es üblich unter dem realen Namen zu
posten ("Vorname Nachname"). Da einige Newsreader zudem Mitteilungen
pseudonymer Autoren ausfiltern, liegt die Verwendung eines Realnamens im
eigenen Interesse - sofern man gelesen werden möchte. Denken Sie immer
daran, dass Sie sich im Usenet nicht mit Maschinen, sondern mit anderen
Menschen unterhalten.

* Keine kommerzielle Werbung:
Siehe: http://www.shopsite.com/help/4.3/de-DE/sc/exp/usenet.html
Die Newsgroup bietet Platz und Gelegenheit für Diskussionen, Ratschläge,
Fragen und Antworten; kommerzielle Werbung gehört dagegen jedoch in diese
eigens dafür vorgesehene Newsgroup: soc.genealogy.marketplace

* Verhalten bei Trollen und Spam:
Im Usenet wird jemand als "Troll" bezeichnet, der - zumeist unter Mißachtung
der Charta und Netiquette - nur darauf aus ist, andere zu ärgern und zu
provozieren. Bestes Gegenmittel: den Troll ignorieren und ihm damit keine
weitere "Nahrung" - gemäß dem Motto "Don't feed the troll!" - anbieten.
Näheres dazu unter:
http://www.rhusmann.de/kuerzel/kuer80q6.htm#ytroll
Gleiches gilt im Übrigen auch für Spam: Schreiben Sie bitte keine Antworten
darauf, denn einige Leser haben möglicherweise bereits entsprechende Filter
gesetzt um diesen Spam erst gar nicht zu sehen. Erst durch die darauf
gepostete Antwort kommt der Spam (im Zitat) bei diesen Lesern wieder zum
Vorschein.

Weiterführende Ratschläge finden sich hier:
http://www.faqs.org/faqs/de-newusers/netiquette/
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/warum-regeln
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/hoeflichkeit
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/erst-lesen-dann-schreiben
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1.3.2 Wie zitiere (quote) ich richtig?

Wird auf einen Beitrag geantwortet, ist es üblich, den Text auf welchen
Bezug genommen wird, zu zitieren, um den Zusammenhang erkennen zu lassen.
Dabei gilt es folgendes zu beachten, um eine gute Lesbarkeit des eigenen
Artikels zu erreichen:

* Einzeilige Einleitungszeile
Die Einleitungszeile, welche vielfach vom Newsreader vorgegeben wird, hat
häufig die Form von:
"Max Mustermann" <Max.Mustermann@xxxxxxxxxxx> schrieb im Newsbeitrag
news:1ABCDEFG.1234567@xxxxxxxxxxxxxx
Eine derart ausführliche Einleitungszeile wird von einigen Lesern nicht nur
als störend empfunden - sie ist sogar überflüssig, da sowohl die sogenannte
Message-ID, die eMail, als auch die Newsgroup bereits im Header aufgeführt
wird. Eine Einleitungszeile der Form "Max Mustermann schrieb:" ist daher
völlig ausreichend. (Die Angabe der eMail mag dann sinnvoll sein, wenn es
mehrere Poster mit dem gleichen Namen in der NG gibt.)

* Zitatumfang nach Bedarf
Es ist wünschenswert nur das zu quoten, worauf unmittelbar Bezug genommen
wird. Text auf den nicht eingegangen wird, sollte gelöscht ("gesnippt")
werden - kein unnötiges "Fullquote" produzieren!

* Zitatzeichen voranstellen
Zur Kenntlichmachung eines Zitats ist das Größerzeichen gefolgt von einem
Leerzeichen "> " am weitesten verbreitet und akzeptiert.

* Zeilenlänge beim Zitat begrenzen
Es ist darauf zu achten, dass die zitierten Zeilen nicht zu lang sind, da
sie ansonsten aufgrund ihrer (Über-)Länge automatisch umgebrochen werden. So
ensteht ein schlecht lesbares und unschönes "Kammquoting" - siehe
untenstehendes Beispiel. Üblicherweise liegt die maximale Zeilenlänge bei
etwa 80 Zeichen.
> Dies ist ein Beispiel für
ein
> Kammquoting, das entsteht
wenn
> man die Zeilen des Zitats
zu
> lang werden läßt.

* Zitat vor der Antwort plazieren
Die landesübliche Leserichtung ist von links nach rechts und von oben nach
unten. Da das Zitat als Bezugspunkt dient, ist es unlogisch, wenn die
Antwort vor der Fragestellung erfolgt. Der Antworttext sollte also unter dem
Zitat stehen. Eine denkbar schlechte Kombination ist ein "Fullquote" mit
darüberstehendem Antworttext - auch als "ToFu" bezeichnet ("Text oben -
Fullquote unten").

* Leerzeile zwischen Zitat und Antwort
Eine Leerzeile zwischen dem vorangegangenem Zitat und der zugehörigen
Antwort erleichtert dem Leser beides besser und auf einen Blick voneinander
unterscheiden zu können.

Diese und weitere Spielregeln zum richtigen Quoten findet man in aller
Ausführlichkeit unter:
http://learn.to/quote/
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
http://afaik.nimmich.org/usenet/faq/zitieren/
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1.3.3 Was sollte ich hinsichtlich des Betreffs beachten?

Der Betreff sollte erkennen lassen worum es im Posting geht. Formulieren Sie
diesen dabei bitte nicht zu allgemein. Ein Betreff wie z. B. "Hilfe!",
"Ahnenforschung", "Auskunft" oder "Anfrage" ist praktisch genau so
überflüssig und nichtssagend wie ein fehlender Betreff. Schreiben Sie keinen
halben Roman, aber trotzdem genug, um schon dem Betreff entnehmen zu können,
worum es in Ihrem Beitrag geht. Dazu reichen meist schon ein paar Worte - im
Idealfall läßt sich ein Betreff schon mit einem Blick erfassen und ist
trotzdem informativ. Ähnlich einer Zeitungs-Überschrift kann der Betreff
darüber entscheiden, ob Ihr Beitrag die Leserschaft erreicht oder nicht.
Bedenken Sie in diesem Zusammenhang ebenso, dass sich auch ältere Beiträge
noch anzeigen lassen (siehe 1.2.3) und jemand der Ihnen eventuell eine
wertvolle Antwort zukommen lassen könnte, erstmal in der Lage sein muß,
Ihren Beitrag finden zu können - ein aussagekräftiger Betreff kann dazu
beitragen.
Einige in dsg immer wiederkehrende Beiträge haben folgende Themen:
* Lesehilfe
* Latein/Übersetzungshilfe
* Ortssuche
* Namenkunde/Deutung eines Familiennamens
* Personensuche/Suche nach einem Ahnen
* Genealogische Computerprogramme
* (Alte) Begriffe, Bezeichnungen und Abkürzungen
* Gedcom-Standard

Sorgen Sie im gegebenen Fall bitte dafür, dass aus dem Betreff hervorgeht,
in welche Kategorie Ihr Beitrag gehört. Oftmals gibt es in den Newsgroups
hierzu festgelegte und vereinbarte Schlüsselbegriffe (sogenannte "Tags") für
den Betreff, die in eckige Klammern gesetzt werden. Dies erleichtert es
anderen Lesern beispielsweise, die Beiträge zu filtern. Ein paar Vorschläge
für obige Kategorien: [Lesehilfe], [Latein], [Ort], [Name], [Suche],
[Programm], [Begriff], [Gedcom]. Durch eine zusätzliche Angabe läßt sich
daraus ein kurzer und dennoch aussagekräftiger Betreff erstellen.

Ein paar Beispiele dazu:
* [Lesehilfe] Heiratsurkunde von 1596
* [Latein] Taufe, 17. Jahrhundert
* [Ort] Hintertupfingen
* [Name] Schulze
* [Suche] Anton Obermaier, 17. Jh., Schwarzwald
* [Programm] PAF 5, Gedcom-Export
* [Begriff] Häusler
* [Gedcom] RELI-Tag
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2 Fragen und Antworten zum Thema Genealogie
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2.1 Genealogische Begriffe, Definitionen und Symbole
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2.1.1 Was bedeutet Genealogie?

Die Genealogie ist eine Hilfswissenschaft der Geschichte und befaßt sich mit
den Zusammenhängen zwischen Menschen und deren Abstammung. Sie wird
gemeinhin auch als Familienkunde und Ahnenforschung bezeichnet. Die
Genealogie entstand im Mittelalter, da es zum Teil erforderlich war die
adlige Abstammung urkundlich nachzuweisen. Die Genealogie wird heutzutage
nicht mehr nur rein wissenschaftlich angewendet, sondern auch als Hobby.
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2.1.2 Was ist eine Ahnentafel?

Die Ahnentafel (Aszendententafel) zeigt die direkten Vorfahren der
Ausgangsperson (Proband) an. Die Ahnentafel zeigt also von der Gegenwart in
die Vergangenheit. Üblicherweise werden dabei die einzelnen Personen nach
Kekule (siehe Punkt 2.1.5) nummeriert. Die Ahnentafel kann grafisch oder in
Listenform dargestellt werden. Eine solche Auflistung bezeichnet man dann
als Ahnenliste.
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2.1.3 Was wird auf einem Stammbaum dargestellt?

Der Stammbaum zeigt die Nachkommen einer bestimmten Person an.
Ausgangsperson (Proband) ist hierbei der Stammvater, dessen Nachkommen im
Stammbaum auf den Ästen dargestellt werden. Der Stammbaum zeigt somit von
der Vergangenheit in die Gegenwart. Eine andere Bezeichnung für den
Stammbaum ist Nachfahrentafel oder Deszendententafel. (Vorsicht: Nicht
selten wird die - auch dem Laien geläufige - Bezeichnung "Stammbaum" mit der
Aszendententafel verwechselt.)
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2.1.4 Was versteht man unter dem Begriff Stammlinie?

Eine Stammlinie, auch als Stammreihe oder Abstammungslinie bezeichnet, zählt
nur die Vorfahren, die zum Vaterstamm gehören auf, also nur den Vater des
Probanden, dessen Großvater väterlicherseits, wiederum dessen Vater und so
fort. Die Stammlinie verfolgt damit den Mannesstamm, der (i. d. R.) den
Familiennamen trägt.
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2.1.5 Wie funktioniert die Kekule-Bezifferung?

Bei wachsender Zahl ermittelter Ahnen kommt man kaum mehr um eine
systematische Nummerierung - bei der jeder Person eine eindeutige Nummer
zugeordnet wird - herum. Dies erkannte auch der Mathematiker Stephan Kekule
von Stradonitz (1863 - 1933) und entwickelte 1898 für diesen Zweck ein
einfaches und logisches Nummerierungssystem - auch als
"Sosa-Stradonitz-System" bekannt, das sich mit folgenden Regeln vollständig
definieren läßt:
* Die Ausgangsperson (Proband) erhält immer die Nummer 1.
* Der Vater hat stets eine doppelt so hohe Nummer wie dessen Kind.
* Die Nummer der Mutter errechnet sich indem die Nummer des Kindes
verdoppelt und anschließend "1" addiert wird.

Aus obigen Vorschriften leiten sich u. a. die nachstehenden Aussagen ab:
* Mit Ausnahme des Probanden haben männliche Vorfahren immer gerade Nummern
(2, 4, 6, 8, 10...), weibliche dagegen stets ungerade Nummern (3, 5, 7, 9,
11...).
* Die Nummer der Frau ist stets um eins höher, als diejenige ihres Mannes.
* Die Nummernfolge der Stammlinie lautet stets 1, 2, 4, 8, 16, 32... und
gehorcht damit dem Ausdruck k = 2^g (mit k: Kekule-Nummer und g:
Generation).

Weiterführende Links zu Bezifferungssystemen:
http://www.saintclair.org/numbers/ (englisch - d. Z. nur via Internet-Archiv
erreichbar)
http://homepage.sunrise.ch/homepage/boettche/nummerierungs_system.htm
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.1.6 Welche Verwandtschaftsbezeichnungen gibt es?

Übersichten mit den Verwandtschaftsgraden und Fachwörtern finden Sie hier:
http://www.ghgrb.ch/genealogicalIntroduction/verwandtschaft.html
http://www.frank-schnell.de/verwandtschaft.htm
-----------------------------------------------------------------------
2.1.7 Welche genealogischen Symbole sind gebräuchlich?
* geboren
~ getauft
o verlobt
oo verheiratet
+ gestorben
x gefallen
[] begraben

Detaillierte Übersichten finden sich unter:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Genealogische_Symbole_und_Zeichen
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2.1.8 Was bedeutet die Abkürzung oder der Begriff xyz?

Online-Lexikon mit genealogischen Begriffen:
http://ahnenforschung.net/cgi-bin/lexikon/lexikon.cgi

Auflistung alter Berufsbezeichnungen:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Berufsbezeichnung

Auflistung alter Krankheitsbezeichnungen:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Krankheitsbezeichnung

Online-Nachschlagewerke (Duden Familiennamen, Geografische Namen, Vornamen,
Abkürzungen, u.v.m.):
http://www.xipolis.net/suche/

Eine Tabelle zur Umsetzung von alten Maßen in heutige Einheiten findet sich
unter:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Flächenmaße
http://wiki.genealogy.net/index.php/Längenmaße
http://wiki.genealogy.net/index.php/Gewichtsmaße

Deutsches Rechtswörterbuch (DRW):
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/frameset.htm

Online einsehbare (alte) Lexika/Wörterbücher:
* Meyers Konversationslexikon von 1888/1889: (Beachten Sie die
Umschaltmöglichkeit zwischen Bild- und Textansicht!)
http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/stoebern/werk/meyers/meyers.html
* Zedler-Lexikon von 1732:
http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler
* DWB - Das deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm (19. Jh.)
http://www.dwb.uni-trier.de/index.html

(Zu lateinischen Ausdrücken oder auch ganzen Sätzen siehe unter:
Punkt 2.7.3. Monatsbezeichnungen finden Sie unter Punkt 2.8.2 erklärt.)

Für Anfragen in der Gruppe dsg benutzen Sie bitte das Schlüsselwort
[Begriff] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3.)
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.2 Einstieg in die Ahnen- und Familienforschung
-----------------------------------------------------------------------
2.2.1 Welche Quellen sollte ich zuerst ausschöpfen?

Ahnenforschung beginnt "im Normalfall" bei einem selbst bzw. in der eigenen
Familie. Der erste Schritt wird also sein, noch lebende Verwandte über die
Vorfahren zu befragen. Die wichtigsten Daten, die Sie dabei erfassen
sollten, sind Angaben (Datum und Ort) zu: Geburt/Taufe, Eheschließung,
Tod/Beerdigung. Ob und wie detailliert Sie weitere Daten erfragen (etwa zu
Taufpaten, Schulausbildung, Militärdienst, Trauzeugen, Wohnort, Beruf,
Besitzverhältnissen etc.) bleibt natürlich Ihnen überlassen. Vergessen Sie
auch nicht, Dokumente zu sichten, die womöglich auf dem Dachboden schlummern
und ihren (Groß-)Eltern gehörten bzw. gehören. So zum Beispiel alte
Sterbebilder, Pässe/Ausweise (die in den sogenannten Ahnenpässen
aufgeführten Vorfahren reichen zum Teil bis 1800 zurück), (Geburts-,
Heirats- und Sterbe-)Urkunden, Familienalben, Taschenkalender,
Schulzeugnisse, Testamente usw. Auch ein Gang auf den Friedhof kann lohnend
sein - vorausgesetzt Sie wissen, wo noch Gräber von Vorfahren vorhanden
sind. Die so gesammelten Daten bilden Ihre Ausgangsbasis, auf die Sie im
Folgenden aufbauen können.

Ein wichtiger Ratschlag: Suchen Sie bereits frühzeitig den Kontakt mit
anderen Mitforschern, siehe Punkt 2.4.2.

Beachten Sie, dass die Ahnenforschung, ausgehend vom Probanden, Generation
für Generation in Richtung Vergangenheit betrieben wird. Die
Nachkommensforschung erfolgt entsprechend in umgekehrter Richtung. Das
Wichtigste ist in beiden Fällen, Generationen nicht zu überspringen. Dies
würde Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nur auf Irrwege führen.
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.2.2 Lohnt es sich Menschen mit dem gesuchten Namen anzuschreiben?

Das ist eine Frage die sich gewiß nicht pauschal beantworten läßt. Ob dies
überhaupt Sinn macht, hängt in erster Linie von der Zahl der Namensträger
ab - nicht zuletzt ist das natürlich auch ein Kostenfaktor. Aussicht auf
Erfolg werden Sie mit dieser Methode am ehesten dann haben, wenn die Zahl
der Namensträger überschaubar gering ist, oder andersherum ausgedrückt: Das
Anschreiben einiger Müller-Namensträger - in der Hoffnung dass jemand
darunter ist, der Ihnen Auskunft zu Ihren Müller-Ahnen machen kann - ist
ziemlich hoffnungs- und sinnlos. (Die Häufigkeit eines Familiennamens können
Sie leicht mit Hilfe einer Telefonbuch-CD abschätzen; siehe auch Punkt
2.4.7.)

Weitere Informationen und eine Briefvorlage stellt Henning Böttcher zur
Verfügung:
http://homepage.sunrise.ch/homepage/boettche/briefvorlage_forschungsanfrage.htm
-----------------------------------------------------------------------
2.2.3 Welchen Nutzen kann man aus historischen Adressbüchern ziehen?

Die aus Adreßkalendern hervorgegangenen Adressbücher können dem Genealogen
eine wichtige Hilfestellung sein. So läßt sich mit ihrer Hilfe, noch bevor
andere Quellen (Kirchenbücher, Standesamt, etc.) zum Einsatz kommen,
beispielsweise feststellen, ob und zu welcher Zeit eine gesuchte Person am
Ort gewohnt hat. In der Regel reichen die historischen Adressbücher in die
Zeit des 20. und 19. - vereinzelt auch ins 18. Jahrhundert zurück. Die
Adressbücher lassen sich meist über die Fernleihe (siehe Punkt 2.11.1) aber
auch kommunale Archive (siehe Punkt 2.3.4) beschaffen. Online einsehbare
Adressbücher finden Sie unter 2.4.3. Eine (unvollständige) Auflistung der
verfügbaren historischen Adressbücher finden Sie auf den Seiten 341 bis 369
im "Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung" (siehe Punkt 2.11.2).
[OP], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.2.4 Wie kann ich Standesämter für meine Forschungen nutzen?

Standesämter bestehen in Deutschland seit dem 1. Januar 1876 (im Rheinland
seit 1792, in Hessen-Nassau seit 1803, in Westfalen seit 1808, in Hannover
seit 1809 und in Preußen seit 1874) entsprechend weit zurück können Sie dort
Auskünfte (schriftlich oder auch direkt vor Ort) über Ihre Vorfahren
erhalten. (Zu beachten ist dabei jedoch, dass nicht alle schon vor 1876
bestehenden Standesämter durchgehend tätig waren. Erst ab 1876 ist von einer
durchgehenden Tätigkeit auszugehen.) Die Geburten, Eheschließungen und
Sterbefälle werden von den zuständigen Standesämtern in sogenannte Register
eingetragen. Durch §61 PSTG ist dabei geregelt, dass nur Personen, auf die
sich der Eintrag bezieht sowie deren Ehegatten, Vorfahren und Abkömmlinge
Einsicht verlangen können. Bei einer schriftlichen Anfrage ist es daher
wichtig, dass Sie angeben, wie Sie zur gesuchten Person verwandt sind.
Ausnahme: Wer über eine Vollmacht eines Berechtigten verfügt, kann Einsicht
an dessen Stelle verlangen.

Eine besondere Stellung unter den Standesämtern nimmt das "Standesamt I" in
Berlin ein: Neben der Funktion als Zentralstandesamt nimmt es auch die
Aufgabe als Auslandsstandesamt der Bundesrepublik Deutschland und
Ersatzstandesamt für die ehemaligen deutschen Ostgebiete, wahr. Nähere
Einzelheiten dazu erhalten Sie hier:
http://www.berlin.de/standesamt1/index.html

Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Standesämtern:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-off-d.html
[OP], [CB]
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2.2.5 Wie beziehe ich Kirchenbücher in die Suche ein?

Kirchenbücher werden in Deutschland zwar seit dem 16. Jahrhundert geführt,
eine Vielzahl dieser Matrikeln ist jedoch im Verlauf des 30jährigen Krieges
verloren gegangen. Die meisten Bücher datieren daher zurück bis in die Zeit
um 1648, oftmals liegen lückenlose Aufzeichnung aber auch erst ab etwa 1700
vor. In den Büchern wurden die kirchlichen Ereignisse (Taufe, Trauung und
Beerdigung) festgehalten. (Beachten Sie dabei, dass erst bei späteren
Eintragungen zusätzlich zu den Tauf- und Beerdigungsdaten auch Angaben zum
tatsächlichen Geburts- und Sterbetag gemacht wurden.) Wo Sie die
Kirchenbücher der betreffenden Pfarrei einsehen können, läßt sich entweder
beim jeweiligen Pfarrbüro oder im zuständigen Bistumsarchiv erfragen (siehe
Punkt 2.3.2).

Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Pfarrämtern:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Vorlage_für_einen_Brief_an_eine_Kirche

Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Archiven:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-arc-d.html#german
-----------------------------------------------------------------------
2.2.6 Wie komme ich an Aufzeichnungen der LDS?

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) unterhält
das umfassendste Archiv mit verfilmten genealogischen Dokumenten. Diese
mikroverfilmten Unterlagen lassen sich bestellen und bei der nächstgelegenen
Forschungsstelle einsehen. Diese Forschungsstellen (FHC - "Family History
Center") finden Sie hier:
http://www.kirche-jesu-christi.org/dl/forschungsstellen.pdf (PDF)
http://www.familysearch.org/Eng/Library/FHC/frameset_fhc.asp

Die Vorgehensweise, Gebühren und Benutzerhinweise erfahren Sie unter:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Genealogische_Forschungsstellen
http://www.genealogienetz.de/faqs/LDS.html

Informationen zu den Batchnummern gibt es hier:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Batchnummern
http://batchnummern.de/
http://www.genealogienetz.de/faqs/batch_faq.html
http://www.siebes.de/html/igi.html

Weiterführende Informationen und Hilfen erhalten Sie unter:
http://www.familysearch.org/Eng/helps/
http://www.familysearch.org/Eng/Library/FHLC/frameset_fhlc.asp
http://www.kirche-jesu-christi.org/
http://www.genealogienetz.de/lds/katalogsuche.html
-----------------------------------------------------------------------
2.2.7 Was ist von angebotenen Familienchroniken zu halten (Steinadler)?

Schon seit geraumer Zeit bieten Firmen - zuletzt ist hier "Steinadler" und
die "SGH Stiftung für Genealogie & Heraldik" in die Schlagzeilen geraten -
Familienchroniken zu bestimmten Familiennamen an. Diese bestehen im
Wesentlichen nur aus einem allgemeinen Teil - der bei allen Chroniken stets
identisch ist - und einer Namensauflistung die höchstwahrscheinlich nur
einem Telefonverzeichnis entnommen wurde. Genealogische Zusammenhänge sind
daraus wohl eher nicht zu entnehmen. Allgemein läßt sich der Ratschlag
ableiten, dass Sie einem fragwürdigen Angebot mit gesundem Mißtrauen
gegenübertreten sollten. Dies sollten Sie vor allem dann tun, wenn die
Bezahlung im Voraus fällig ist oder die Chronik für einen sehr häufigen
Familiennamen gültig sein soll (eine umfassende "Müller-Chronik" dürfte wohl
ganze Bücherschränke füllen...)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://tipps.ahnenforschung.net/steinadler.html
http://www.ahnennetz.de/forum/board.php?boardid=39
-----------------------------------------------------------------------
2.2.8 Wo finde ich weiterführende Hilfe für Einsteiger im Netz?

Einführung in die Praxis der Familienforschung:
http://tipps.ahnenforschung.net/praxis/

Anfängertipps zur Genealogie im deutschen Sprachraum:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Tipps_für_Anfänger

Anleitung zur Familienforschung in Bayern:
http://www.gda.bayern.de/famfor.htm

Genealogische Tipps für Anfänger:
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de/tipps.htm
-----------------------------------------------------------------------
2.2.9 Macht Ahnenforschung süchtig?

Ja. (Vorsicht: Die Behandlungskosten werden derzeit noch von keiner
bekannten Krankenkasse übernommen.) :-)
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2.3 Archivtypen und Archivbenützung
-----------------------------------------------------------------------
2.3.1 Wo erhalte ich Informationen über den Umgang mit Archiven?

Eine allgemeine Einführung in den Umgang mit den Quellen eines Archives
bietet "Ad fontes":
http://www.adfontes.unizh.ch/1000.php

Da man in den Archiven die Quellen in der Regel selbst lesen kann (und muß),
ist es nötig sich mit den damaligen Schriftformen auseinander zu setzen.
Siehe dazu auch unter Punkt 2.7.1.

Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Archiven:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-arc-d.html#german
-----------------------------------------------------------------------
2.3.2 Welche kirchlichen Archive gibt es?

Kirchenbücher (siehe Punkt 2.2.5) befinden sich im Normalfall entweder beim
betreffenden Pfarramt oder im zuständigen Archiv der Diözese. Wichtig dabei
ist zu wissen, welcher Glaubensgemeinschaft die gesuchten Ahnen angehörten.
Bevor man sich auf die Suche in den Kirchenbüchern stürzt, sollte man
prüfen, ob es nicht bereits fertige (Orts-)Familienbücher gibt (siehe Punkt
2.4.4 und Punkt 2.4.5) die Auskunft geben können.

Eine Übersicht zu evangelischen und katholischen Archiven in Deutschland
findet sich unter:
http://www.archivschule.de/content/30.html

Österreichische Kirchenarchive:
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#3.%20Kirchenarchive
-----------------------------------------------------------------------
2.3.3 Über welches Archivgut verfügen die staatlichen Archive?

Sind die kirchlichen Archive ausgeschöpft kann man das "Ahnen-Grundgerüst"
mit Daten der staatlichen Archive auffüllen. Quellen die man dort einsehen
kann, sind beispielsweise Grundsteuerkataster, Verehelichungsakten,
Heimatakten, Gewerbekonzessionsakten, Nachlassakten, Vormundschaftsakten,
Baugesuche, Personalakten, Militärkonskriptionen, Briefprotokolle, Urbare,
Salbücher, Steuerbücher, Gerichtsakten usw. Interessant ist es außerdem zu
wissen, dass Staatliche Archive z. T. auch Pfarrmatrikelzweitschriften im
Bestand führen. Diese mußten für die Landgerichte (Bezirksämter) geführt
werden (regelmäßig für den Zeitraum zwischen ca. 1825 und 1875) und sind -
soweit noch erhalten - in den Staatsarchiven archiviert. Dies ist besonders
dann hilfreich, wenn man das Kirchenbuch selbst nicht einsehen kann.

Eine Auflistung Staatlicher Archive in Deutschland finden Sie unter:
http://www.archivschule.de/content/23.html

Österreichische Staats- und Ladesarchive:
http://home.bawue.de/~hanacek/info/aarchive.htm
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#1.%20Landesarchive

Schweizerisches Bundesarchiv:
http://www.bar.admin.ch/bar/engine/Home

Landesarchiv Liechtenstein:
http://www.la.llv.li/

Polnische Staatsarchive:
http://www.archiwa.gov.pl/

Tschechische Archive:
http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/crarch-info.html
http://www.mvcr.cz/vozidla/peva/index.php?lang=de
[OP], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.3.4 Können kommunale Archive in die Forschungen einbezogen werden?

Auch die Archivalien kommunaler Archive können für einen Heimat- und
Familienforscher von Interesse sein. Zu den Beständen kommunaler Archive
kann zum Beispiel folgendes gehören: Amtsbücher, Rechnungen, Akten der
kommunalen Verwaltung, archivierte Regionalzeitungen, Fotos, Steuerlisten,
Einwohnermelderegister, Kataster u. ä.

Hier eine Auflistung deutscher kommunaler Archive die im Netz zu finden
sind:
http://www.archivschule.de/content/29.html

(Da nicht alle Stadt-, Gemeinde- und Kreisarchive im Netz vertreten sind,
erhebt diese Übersicht natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das
Vorhandensein eines örtlichen Archives läßt sich gewiß per Anruf oder eMail
von der betreffenden Gemeinde in Erfahrung bringen.)

Anschriften kommunaler Archive in Österreich:
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#2.%20Stadtarchive
-----------------------------------------------------------------------
2.3.5 Wie und wo erhalte ich Zugang zu militärischen Unterlagen?

Die Wehrmachtsauskunftstelle (WASt) Berlin verwahrt Schriftgut der
ehemaligen deutschen Wehrmacht und anderer militärischer bzw.
militärähnlicher Verbände des II. Weltkrieges:
http://www.com-de.pair.com/WASt/index.htm

Krankenbuchlager - die zentrale deutsche Sammelstelle für die
Krankenunterlagen aus beiden Weltkriegen sowie für die Versorgungsunterlagen
der damaligen Reichsversorgungsdienststellen:
http://www.berlin.de/SenGesSozV/lageso/kbl.html

Auch Staatsarchive (siehe Punkt 2.3.3) verfügen zum Teil über
Militärkonskriptionen und Stammrollen. Dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv ist
beispielsweise ein "Kriegsarchiv" angegliedert, das Originalunterlagen der
Bayerischen Armee bis 1918 verwahrt.

Weitere Quellen und Auskünfte kann die "Zentrale Nachweisstelle" (in Aachen)
des Bundesarchivs geben:
http://www.bundesarchiv.de/

Über gefallene Kriegsteilnehmer kann der "Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e. V." Auskunft geben:
http://www.volksbund.de/

Der Suchdienst des "Deutschen Roten Kreuzes" für vermißte Angehörige im
Zweiten Weltkrieg bietet auch Nachforschungen nach Kriegs- und
Zivilgefangenen sowie Auskünfte über Kriegsgefangenschaft an:
http://www.drk.de/suchdienst/

Verein zur Klärung von Schicksalen Gefallener und Vermisster e.V.:
http://www.vermisst-gefallen.net/
-----------------------------------------------------------------------
2.4 Ahnen und Forscher im Use- und Internet finden
-----------------------------------------------------------------------
2.4.1 Wer kann mir etwas zu xyz sagen?

Fragestellungen in der Form "Wer kann mir etwas zu Schmidt sagen?" oder
typische Anfragen wie "Ich suche alles zum Namen xyz" sind viel zu vage um
darauf eine konkrete Antwort geben zu können - insbesondere wenn es sich um
geläufige/häufige Namen handelt.
Um brauchbare Antworten zu bekommen, ist es daher nötig die Suchanfrage zu
präzisieren: Machen Sie zumindest zusätzliche Angaben darüber, wo die
gesuchte Person/Familie gelebt hat und in welchem Zeitraum dies war.

Bei obigen Fragestellungen ist zudem teilweise nicht klar, ob der Schreiber
des Beitrags nur allgemeine Angaben zur Namensdeutung (siehe Punkt 2.6.2)
sucht oder einen konkreten Namensträger (siehe Punkt 2.4.3).
Mißverständnissen beugen Sie hier beispielsweise durch Verwendung der
festgelegten Stichwörter [Name] bzw. [Suche] vor - siehe Punkt 1.3.3.
-----------------------------------------------------------------------
2.4.2 Wie finde ich andere Mitforscher?

Es gibt mehrere Anlaufstellen, um Forscher zu finden, die in gleichen
Regionen oder gar nach den selben Namen und Ahnen suchen. Neben der
Möglichkeit sich in Newsgroups, Chats, (regionalen) Mailinglisten (siehe
Punkt 2.4.6) und Foren umzuhören, bieten sich regionale Vereine (siehe Punkt
2.4.8) an. Daneben finden sich im Netz auch Auflistungen von Ahnenforschern
und den gesuchten bzw. erforschten Namen. Hier sei an erster Stelle "FoKo"
(Forscher-Kontakte) genannt:
http://foko.genealogy.net/
http://www.genealogienetz.de/faqs/foko_faq.html

Weitere Auflistungen finden sich unter:
http://www.ahnenlotse.de/

Ahnenforscher-Chat:
http://www.ahnenforschung.net/chat/

Regionale Foren finden Sie unter:
http://www.ahnenforschung.org/index.php
http://www.ahnennetz.de/forum/
http://www.ahnen-und-wappen.de/index.html

Womöglich haben Sie auch Erfolg, wenn Sie nach Webseiten anderer Forscher
Ausschau halten. Benutzen Sie dazu eine gängige Suchmaschine, z. B.
http://www.google.de/ und lassen Sie nach dem gewünschten Familiennamen und
einem zusätzlichen Stichwort, wie z. B. "Ahnenforschung" oder "Genealogie"
suchen.
-----------------------------------------------------------------------
2.4.3 Welche Internet-Quellen kann ich nach Ahnen durchsuchen?

Abfrageseite der LDS (Mormonen):
http://www.familysearch.org/Eng/Search/frameset_search.asp

Historische Adressbücher aus Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,
Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Thüringen:
http://www.adressbuecher.net/

Berliner Adressbücher der Jahre 1799 bis 1943:
http://adressbuch.zlb.de/

Heidelberger Adressbücher der Jahre 1839-1945:
http://adrHD.uni-hd.de/

GedBas - Genealogische Datenbasis:
http://gedbas.genealogy.net/index.jsp

Abfrageseite von Ancestry.com: (englisch)
http://www.ancestry.com/

Datenbank der in Tageszeitungen veröffentlichten Familienanzeigen
(Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Todesanzeigen, Verlobungen,
Konfirmationen, etc.):
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/

Fernabfrage aller relevanten nationalen und internationalen Datenbanken:
http://fernabfrage.ahnenforschung.net/

Surname-Navigator (Vorsicht, es öffnen sich viele Fenster beim Start der
Suche):
http://www.surnamenavigator.org/

Nach Ein-/Auswanderern kann hier gesucht werden:
http://www.castlegarden.org/ (englisch)
http://db.genealogy.net/maus/gate/index.php
http://www.dausa.de/
http://home.att.net/~arnielang/shipgide.html (englisch)
http://home.att.net/~wee-monster/onlinelists.html (englisch)
http://www.ellisislandrecords.org/ (englisch)
http://www-personal.umich.edu/~cgaunt/pass.html (englisch)

Durchsuchen Sie ferner die unter 2.4.2 angegebenen Seiten sowie die online
gestellten Ortsfamilienbücher (Siehe Punkt 2.4.5).

Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort
[Suche] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3) Berücksichtigen Sie bei Ihrer
Anfrage bitte auch den Punkt 2.4.1.
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.4.4 Gibt es eine Auflistung verfügbarer Ortsfamilienbücher im Netz?

Ja. Siehe: http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Ortsfamilienbuch
-----------------------------------------------------------------------
2.4.5 Gibt es online einsehbare Ortsfamilienbücher?

Ja. Siehe: http://www.online-ofb.de/
-----------------------------------------------------------------------
2.4.6 Wo finde ich eine passende Mailingliste?

Ähnlich wie in der Newsgroup, können Sie durch die Teilnahme an einer
Mailingliste mit einer einzigen Nachricht viele Leser auf einmal erreichen.
(Listen und Newsgroups sind jedoch grundsätzlich etwas verschiedenes, was
häufig durcheinandergeschmissen wird - de.sci.genealogie läßt sich zwar auch
gespiegelt als Liste nutzen, ist aber im Grunde keine Liste.) Da sich die
meisten genealogischen Listen auf einen bestimmten Familiennamen oder eine
begrenzte Region beziehen, sind sie für gewöhnlich zur gezielten Forschung
(und namens-/ortsspezifische Anfragen) eine besser geeignete Anlaufstelle,
als eine Newsgroup.

Übersichten über verfügbare (deutsch- und englischsprachige) Listen finden
Sie hier:
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/
http://www.rootsweb.com/~jfuller/gen_mail_country-ger.html
http://lists.rootsweb.com/
[GS], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.4.7 Wo kann man Telefonbücher online durchsuchen?

Deutschland: http://www.telefonbuch.de/
Österreich: http://www.herold.at/
Schweiz: http://tel.search.ch/
Italien (Südtirol): http://www.paginebianche.it/
Sammlung weiterer Telefonbücher weltweit: http://www.infobel.com/teldir/
[ED], [MO], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.4.8 Welche familienkundlichen Vereine gibt es?

Seiten genealogischer Vereine, Arbeitsgruppen sowie überregionaler
Organisationen:
http://www.genealogienetz.de/vereine/index.html
http://www.ahnenforschung.net/dir/de/org/vereine
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Genealogische_Institution
-----------------------------------------------------------------------
2.4.9 Wo erhalte ich Informationen zum Adel?

Folgende Seiten bieten Ihnen Informationen zum Thema Adel:
http://home.foni.net/~adelsforschung/
http://www.adelsrecht.de/
http://www.ahnennetz.de/forum/board.php?boardid=35
http://ahnenforschung.net/dir/de/adel/
-----------------------------------------------------------------------
2.5 Ortssuche
-----------------------------------------------------------------------
2.5.1 Wie finde ich die Ortschaft xyz?

Versuchen Sie den gesuchten Ort zuerst mit Hilfe von GOV ("Genealogisches
Ortsverzeichnis") zu finden:
http://gov.genealogy.net/index.jsp (alte Version)
http://gov-neu.genealogy.net/search-form.jsp (neue Version)
Weitere Anlaufstellen und Karten finden Sie hier:
* FAQ - "Suche nach Ortschaften"
http://www.genealogienetz.de/faqs/ortssuche.html
* GEOserv, ein Service um Städte in Deutschland zu finden
http://www.genealogienetz.de/misc/geoserv.html
* Expedia-Karten
http://www.expedia.com/pub/agent.dll?qscr=mmfn
* Landkarten-Index
http://www.landkartenindex.de/
* Kartenmeister, für ehemalige deutsche Gebiete östlich Oder/Neisse
http://www.kartenmeister.com/
* Atlas des deutschen Reiches
http://www.library.wisc.edu/etext/ravenstein/
* Forum-Ortssuche
http://www.ahnennetz.de/forum/board.php?boardid=8
* Tipps zur Ortssuche von Henning Böttcher
http://homepage.sunrise.ch/homepage/boettche/ortssuche.htm
* Landkarte von Polen
http://www.pilot.pl/
* Landkartenarchiv (alte Landkarten, Straßenkarten und Stadtpläne)
http://www.landkartenarchiv.de/
* Bayerische Ortsblätter des 19. Jahrhunderts
http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ortsblaetter/
* Ortsverzeichnis Böhmen, Österreich, Tirol
http://www.ihff.at/IHFF_Ortsverzeichnis_ge.php

Bedenken Sie, dass bei der Ortssuche mitunter folgende Ursachen Probleme
bereiten können:
* Die Ortschaft wurde inzwischen eingemeindet und ist nun Bestandteil einer
anderen Ortschaft.
* Der Ort existiert nicht mehr (sogenannte Wüstung).
* Der Ortsname wurde erweitert, z. B. durch Voranstellung von "Bad".
* Der Ortsname wurde gänzlich geändert.
* Die vorliegende Ortsnamen-Schreibung entspricht einer früher üblichen Form
(auch Dialekteinflüsse sind hierbei möglich).

Hilfreich bei der Suche können die schon angegebenen Seiten und Verweise
sein, die teils auch eine phonetische Suche nach Ortsnamen zulassen.
Erweiterte Ortsnamen lassen sich leicht finden, wenn die Suche auch einzelne
Zeichenfolgen findet bzw. Platzhalter/Wildcards berücksichtigt. Sofern man
weiß, wo der Ort in etwa zu finden sein müßte, kann es auch lohnenswert
sein, gedruckte Ortsverzeichnisse (oft genügt schon das Ortsregister des
regionalen Telefonbuches), genaue Atlanten (Maßstab 1:100.000) oder
Wanderkarten (Maßstab 1:50.000) sowie heimatkundliche Unterlagen zu
konsultieren. Eingemeindete Orte lassen sich oftmals noch aufspüren, da ihre
früheren Ortsnamen in Straßennamen aufgegangen sind. (Die Suche nach
Straßennamen ist beispielsweise mittels Telefonbuch-CD möglich.)

Zu lateinischen Ortsnamen siehe Punkt 2.7.3.

Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort
[Ort] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
[OP], [GS], [HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.6 Namenkunde (Onomastik)
-----------------------------------------------------------------------
2.6.1 Wo kann ich im Internet etwas zur Namensbedeutung xyz finden?

Neben Namenkundlicher Literatur (siehe Punkt 2.11.3) gibt es auch folgende
Online-Quellen und Foren:
* Onlineabfrage des "Duden Vor- und Familiennamen":
http://www.xipolis.net/suche/
* Familiennamen-Lexikon:
http://www.familie-greve.de/modules.php?op=modload&name=lexikon&file=index
* Foren zur Namenforschung:
http://www.ahnennetz.de/forum/board.php?boardid=31
http://www.ahnen-und-wappen.de/foren/board.php?boardid=50
* Allgemeine Informationen:
http://www.gfds.de/namen.html Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)
http://www.onomastik.com/

Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort
[Name] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
-----------------------------------------------------------------------
2.6.2 Was sollte ich bei meiner Frage zur Namensbedeutung beachten?

Es gibt Namen, deren Schreibweisen sich im Laufe der Zeit ihrer Existenz
(durch Sprachentwicklung, Dialekt, Lautvarianz) derart verändert haben, dass
man die ursprüngliche Form und Bedeutung nicht mehr ohne weiteres erkennen
kann. Ein wichtiger Grundsatz lautet deshalb:
"Erst Namengeschichte und dann erst Namendeutung!"

Es ist daher bei Anfragen sehr hilfreich, wenn neben dem Namen in seiner
heutigen Form auch Angaben gemacht werden, wie der Name zu welcher Zeit
geschrieben wurde und auch wo er vorkam.

Das WIE, WANN und WO kann in Zweifelsfällen weiterhelfen die Bedeutung eines
Namens zu finden.
-----------------------------------------------------------------------
2.7 Lesehilfe, Übersetzungen und Schriftkunde (Paläographie)
-----------------------------------------------------------------------
2.7.1 Wie und wo kann ich die (alte) "Deutsche Schrift" lernen?

Spätestens wenn Sie zur Kirchenbuchforschung übergehen, müssen Sie in der
Regel in der Lage sein, die Einträge selbst lesen zu können. Kenntnisse über
die früheren Schriften sind dazu unerläßlich. Zur deutschen Schrift gehört
beispielsweise die Druckschrift Fraktur sowie die Schreib-/Laufschrift
Kurrent und Sütterlin. Neben Online-Quellen gibt es über die Schriftkunde
natürlich auch gedruckte Literatur. Exemplarisch seien hier genannt:
* "Alte Kirchenbücher richtig lesen" von Roger P. Minert
* "Deutsche Schreibschrift - Lesen und Schreiben lernen" von Harald Süß,
(gut geeignet für den Einstieg)
* "Leseschlüssel zu unserer alten Schrift", erschienen im Starke Verlag
* Kapitel "Schriftkunde (Paläographie)" im "Taschenbuch für
Familiengeschichtsforschung"

Eine Einführung in alte Schriftformen gibt es bei:
http://www.genealogienetz.de/misc/scripts.html
http://www.peter-doerling.de/Lese/Sutterlin.htm

Ein Sütterlin-Lernprogramm können Sie hier downloaden:
http://www.uni-saarland.de/~m.hahn/slp2000.htm

Weitere Informationen zur Schrift finden Sie auch bei "Ad fontes" (siehe
Punkt 2.3.1) sowie auf folgender Seite:
http://www.vl-ghw.uni-muenchen.de/palaeographie.html#173Pal&aumlographiederNeuzeit
[GS], [HE], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.7.2 Wer kann mir beim Entziffern eines Textes helfen?

Wenn Sie Lesehilfe benötigen ist es nötig den betreffenden Textausschnitt
den Lesern der Gruppe zugänglich zu machen. Bitte schicken Sie die Bilddatei
nicht als Anhang an die Gruppe! Das Verschicken solcher binärer Dateien wird
in Newsgroups generell nicht gerne gesehen. Es könnte zudem sein, dass die
Dateien von einigen Newsdiensten erst gar nicht angenommen werden, oder
bestimmte Newsreader diese nicht herunterladen, zudem verursachen sie ein
ungleich höheres Transfervolumen (Ladezeit!). Am vorteilhaftesten wäre es,
wenn Sie die Bilddatei im Internet ablegen (Webspace für diesen Zweck findet
sich gewiß kostenlos) und den URL in Ihrem Posting angeben.

Die Aussicht auf eine sichere Entzifferung können Sie erhöhen, wenn Sie
folgende Punkte beherzigen:
* Der Scan sollte in les- und erkennbarer Größe vorliegen (kein "funzeliges
Briefmarken-Format"). Finden Sie dabei einen akzeptablen Mittelweg zwischen
Dateigröße (Ladezeit!) und Lesbarkeit des gescannten Dokuments.
* Machen Sie nicht nur den Ausschnitt mit dem unlesbaren Textteil einsehbar,
sondern je nach Möglichkeit auch ein paar Wörter des umgebenden Textes (vom
gleichen Schreiber). Nur so ist man in der Lage die typischen
Schreib-Eigenheiten und Buchstaben des Verfassers in verschiedenen Wörtern
zu vergleichen und zu erkennen.

Im Zusammenhang mit der Übersetzung von deutschen Dokumenten ins Englische
kann der Übersetzungsdienst (siehe Punkt 2.7.4) auch Hilfe bei der
Transkription bieten. (Siehe dazu unter "Handwritten documents".)

Hilfe bietet auch die Mailingliste "Transkribierungs-Gruppe", zu finden
unter:
http://www.rootsweb.com/~deutg/.

Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort
[Lesehilfe] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.7.3 Was bedeutet der lateinische Ausdruck xyz?

Versuchen Sie die Bedeutung zunächst mittels dieser Seiten zu ergründen:
http://ahnenforschung.net/cgi-bin/lexikon/lexikon.cgi
http://www.familiengeschichte.de/kb/latein.htm

Eine Auflistung von Ortsnamen und ihren lateinischen Entsprechungen finden
Sie unter:
http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/contents.html
(Wer die Möglichkeit hat, sollte eine Neuausgabe des "Orbis Latinus" von
Graesse, Benedict, Plechl, zu Rate ziehen.)

Ein integriertes Latein-Lexikon enthält die Software "GenTools":
http://www.schloeder.net/downgt.php3

Wenn alle eigenen Bemühungen zu nichts führen, kann oft eine Anfrage in
einer Newsgroup zu einer Übersetzung führen. Speziell für Latein gibt es die
Newsgroup alt.language.latin.

Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort
[Latein] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
[HE], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.7.4 Gibt es einen kostenlosen Übersetzungsdienst?

Ja, für genealogische Texte (in Tschechisch, Holländisch, Englisch,
Französisch, Deutsch und Polnisch) gibt es einen kostenlosen
Übersetzungsdienst der sich aus freiwilligen Teilnehmern rekrutiert:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Transserv
-----------------------------------------------------------------------
2.8 Zeitrechnung (Chronologie)
-----------------------------------------------------------------------
2.8.1 Wie kann ich das Datum unterschiedlicher Kalender umrechnen?

Vor dem Gregorianischen Kalender war der Julianische in Gebrauch. (Eine
Übersicht wo der Gregorianische Kalender zu welcher Zeit eingeführt wurde,
finden Sie auf den Seiten 448/449 in "Familiengeschichtsforschung", 12.
Auflage, 2001.) Daneben können Sie aber u. U. auch auf Angaben aus dem
französischen Revolutionskalender oder dem jüdischen Kalender stoßen. Dies
kann es nötig machen, einzelne Daten umzurechnen. Am komfortabelsten ist es
dabei, diese Umrechnung einem Computerprogramm zu überlassen. Möglich ist
dies beispielsweise mit "GenTools" oder "Kahige" ("Kalenderhilfe für
Genealogen"):
http://www.schloeder.net/
http://www.augustin-koblenz.de/kahige.htm

Weiterführende Informationen finden Sie in oben genannter Literatur sowie
unter:
http://www.ghgrb.ch/genealogicalIntroduction/kalender_achse.html
http://www.vl-ghw.uni-muenchen.de/chronologie.html
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/grotefend.htm
[HB], [HE], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.8.2 Was bedeutet die Monatsbezeichung xyz?

Januar: Hartung, Ianuarius, Jänner, Jenner, Eismonat, Erster Monat
Februar: Hornung, Februarius, Feber, Harnung, Regenmonat, Taumond,
Schmelzmond, Narrenmond
März: Lenzing, Martius, Lenzmond, Windmonat, Frühlingsmonat, Merz
April: Ostermond, Aprilis, Grünmonat, Ostermonat, Osteren, Wandelmonat,
Apprell, Launing
Mai: Wonnemond, Maius, Wonnemonat, Blütemonat, Blütenmonat, Weidemonat
Juni: Brachmond, Brachet, Iunius, Brachmonat, Wiesenmonat, Rosenmonat
Juli: Heuert, Iulius, Heumonat, Heuet, Heumond
August: Ernting, Augustus, Erntemonat, Hitzmonat, Augst, Augstmonat,
Eichelmond
September: Scheiding, Herbstmonat, Fruchtmonat, Herpsten, 7ber, 7bris,
VIIber
Oktober: Gilbhard, October, Weinmonat, Wynmonat, 8ber, 8bris, VIIIber
November: Nebelung, Wintermonat, Reifmonat, Nebelmonat, Windmonat, 9ber,
9bris, IXber
Dezember: Christmond, Christmonat, Julmonat, Julmond, Wolfmonat, December,
10ber, 10bris, Xber
[JE], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.9 Genealogie Programme
-----------------------------------------------------------------------
2.9.1 Wo finde ich genealogische Programme im Netz?

http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Genealogiesoftware
http://www.genealogie-software.de/
http://ahnenforschungen.de/genlink/Software/Deutsch/
http://productsupport.familysearch.org/supportroot/eng/frameset_products.asp

Eine gute Übersicht genealogischer Programme, mit zum Teil kurzen
Anmerkungen, ist hier erhältlich:
http://buschmann.gmxhome.de/af/programme.htm
-----------------------------------------------------------------------
2.9.2 Was leisten genealogische Hilfsprogramme?

Neben Programmen zur Erfassung, Verwaltung und Darstellung der
genealogischen (Personen-)Daten gibt es eine breite Palette von
Hilfsprogrammen, die den Genealogen beispielsweise bei Kalenderberechnungen,
der Quellensuche, Erstellung von Webseiten oder bei der Deutung und
Übersetzung alter und lateinischer Ausdrücke helfen.

Hilfsprogramme finden Sie unter:
http://ahnenforschungen.de/genlink/Software/Hilfsprogramme/index.html
http://www.genealogienetz.de/misc/software/hilfsprogramme/index.html
-----------------------------------------------------------------------
2.9.3 Wie finde ich ein für meine Zwecke passendes Programm?

Die große Zahl der verfügbaren Genealogieprogramme macht die Programmauswahl
nicht unbedingt leicht. Verständlich ist da, dass es nicht möglich ist, ein
Programm zu benennen das allen Anforderungen und persönlichen Vorstellungen
gerecht wird. Ausführliche Testberichte finden Sie in der Zeitschrift
"Computergenealogie". Worauf sollte man bei der Auswahl achten? Folgende
Checkliste möchte Ihnen die individuelle Programmwahl etwas erleichtern:
* Was möchte ich mit der Software in erster Linie überhaupt machen?
(Einzelne Familien erfassen? Eine Kirchenbuchverkartung durchführen oder ein
Ortsfamilienbuch erstellen?)
* Läuft das Programm auf meinem Computer (PC, Mac, Atari, etc.)?
* Erfüllt mein Computer die Anforderungen des Programms (hinsichtlich
Betriebssystem, CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher)?
* Liegt dem Programm ein (für mich les- und verstehbares) Handbuch bei?
* Verwendet das Programm eine für mich verstehbare Sprache (deutsch,
englisch...)?
* Unterstützt das Programm den Gedcom-Import und Export? (Siehe Punkt 2.9.4)
* Bietet das Programm darüber hinaus weitere Exportmöglichkeiten an? (Word,
Works, Excel, Zwischenablage, Ausgabe in einem Grafikformat, etc.)
* Komme ich mit der Dateneingabe und Programmbedienung (intuitiv) zurecht?
(Wie kompliziert gestaltet sich die Bedienung? Ist die Eingabe effektiv oder
nimmt diese viel Zeit in Anspruch? Folgt Aufbau und Anordnung der
Bedienelemente und Menüs den gewohnten Standards? Wie gut komme ich
intuitiv, also ohne Handbuch und Hilfe, mit der Software zurecht?)
* Wie leicht lassen sich Daten-Korrekturen und Änderungen nachträglich
vornehmen?
* Gibt es für alle von mir benötigten Datensatzarten ein eigenes
Eingabefeld? (Lassen sich solche Felder eventuell auch nachträglich
erstellen oder verändern?)
* Kann das Programm zu jeder Information (Geburtsdaten, Trauungsdaten,
Todesdaten, Anmerkungen, usw.) eine oder mehrere Quellangaben abspeichern?
* Lassen sich auch Bilder in die Darstellung integrieren?
* Kann das Programm aus den Daten eine HTML-Seite erstellen?
* Verfügt das Programm auch über zusätzliche Features? (Erstellung von
Statistiken, Kalenderberechnungen, Soundex-Code und ähnliches möglich?)
* Entspricht die Datenausgabe und Darstellung (auf dem Drucker und
Bildschirm) meinen Vorstellungen? Läßt sich die Ausgabe meinen Wünschen und
Vorstellungen anpassen? (Zum Beispiel hinsichtlich der Anordnung und Anzahl
der auszugebenden Felder.) Unterstützt das Programm eventuell auch die
Ausgabe auf einem Plotter? Wie viele Ausgabe- und Darstellungsmöglichkeiten
bietet das Programm?
* Wie ausgereift und stabil ist das Programm? (Ist das Programm noch sehr
neu und voller "Kinderkrankheiten" oder ist es eine "altbewährte" Software
die schon längere Zeit, inklusive Updates, auf dem Markt ist?)
* Wird das Programm (regelmäßig) gepflegt? (Gibt es Updates zum Programm und
wann ja, wo und wie? Update nur per CD-Versand und/oder Download von der
Hersteller-Homepage? Was kosten diese Updates? Wie steht es mit dem Service
seitens des Herstellers?)
* Und zu guter Letzt: Stimmt das Preis/Leistungs-Verhältnis? (Ist das
Programm Free-, Shareware oder muß ich das Programm sofort kaufen? Kann ich
die Software vor dem Kauf testen?)
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.9.4 Wozu dient das Gedcom-Format?

Gedcom ("GEnealogical Data COMmunication") ist ein von den Mormonen
eingeführtes Format um den Austausch der genealogischen Daten zu
vereinfachen oder überhaupt erst möglich zu machen. Da Daten im
Gedcom-Format programmunabhängig sind, können Sie Ihre Daten beispielsweise
in eine andere Software übernehmen - was z. B. dann nützlich ist, wenn Sie
Ihr Programm wechseln oder den Ausdruck über ein anderes Programm
durchführen wollen. Auch die Daten-Weitergabe an andere Forscher stellt Dank
Gedcom kein Hindernis dar. Zudem sind bereits etliche Hilfsprogramme
erhältlich, die es ermöglichen die vorliegenden Daten im Gedcom-Format
weiterzuverarbeiten um so beispielsweise eine Webseite daraus erstellen
(siehe Punkt 2.9.5).

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ahnenforschung.net/dir/de/software/gedcom/
http://www.familysearch.org/Eng/Home/FAQ/faq_gedcom.asp
http://wiki.genealogy.net/index.php/Gedcom_5.5EL

Für den Erfahrungsaustausch und Diskussionen, das Gedcom-Format betreffend,
gibt es die Mailingliste "Gedcom-L":
http://www.rootsweb.com/~nozell/gedcom-l/FAQ/GEDCOM-L.html

Für Anfragen in der Gruppe dsg benutzen Sie bitte das Schlüsselwort [Gedcom]
im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3.)
-----------------------------------------------------------------------
2.9.5 Wie kann ich meine Daten in eine Webseite umwandeln?

Natürlich können Sie Ihre Daten auch "manuell" in eine Webseite
integrieren - die dazu nötigen Kenntnisse vorausgesetzt. Es geht aber auch
einfacher, wenn Sie nämlich Ihre Daten bereits im Gedcom-Format vorliegen
haben, genügt ein entsprechendes Tool, welches aus den Daten automatisch
eine HTML-Seite generiert. Solche Hilfsprogramme finden Sie unter Punkt
2.9.2 sowie auf dieser Seite:
http://www.genealogienetz.de/misc/software/gedcom/konver-d.html

Bei nachfolgenden Diensten im Netz bzw. Programmen brauchen Sie Ihre
Gedcom-Datei lediglich hochzuladen. Den daraus generierten Stammbaum bzw.
die Ahnentafel können Sie dann auch in Ihre eigene Homepage einbinden.
http://www.humantree.de/ (deutsch)
http://phpgedview.sourceforge.net/ (deutsch)
http://poplar.sourceforge.net/ (englisch)
http://www.gencircles.com/globaltree/ (englisch)
http://worldconnect.rootsweb.com/cgi-bin/igmuser.cgi (englisch)
-----------------------------------------------------------------------
2.9.6 Wo erhalte ich Hilfe für das Programm xyz?

Es gibt mehrere Möglichkeiten Hilfe zu erhalten. Zuerst sollten Sie prüfen,
ob es (z. B. auf der Homepage des Herstellers, oftmals auch als Textdatei im
Lieferumfang des Programms) eine eigene FAQ zum Programm gibt, mit dem Sie
Schwierigkeiten haben. Natürlich sollten Sie auch das (hoffentlich
beiligende) Handbuch von vorn bis hinten durchsehen. Sollten Sie dann immer
noch nicht fündig geworden sein, kann Ihnen bei speziellen Fragen/Problemen
wahrscheinlich der Hersteller/Programmierer am ehesten weiterhelfen. Weitere
Hilfe können Sie auch in Software-Foren erhalten:
http://www.ahnennetz.de/forum/board.php?boardid=7
http://www.ahnenforschung.org/board.php?boardid=19
http://www.ahnen-und-wappen.de/foren/board.php?boardid=18

Für den Erfahrungsaustausch, Genealogie-Programme betreffend, gibt es die
Mailingliste "Gen-Programme":
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme

Für genealogische Fragen aus dem Computer-Bereich gibt es eine eigene
Newsgroup:
soc.genealogy.computing

Für Anfragen in der Gruppe dsg benutzen Sie bitte das Schlüsselwort
[Programm] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)

Bei Fragen die sich auf Schwierigkeiten mit einer Software bzw. (mögliche)
Programmfehler beziehen, sollten Sie neben den Angaben zum betreffenden
Programm (z. B. Versionsnummer) auch immer Angaben über Ihr Computersystem
und das verwendete Betriebssystem machen.
[HB], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.9.7 Welche Programme erlauben einen großformatigen Ausdruck?

Auf diese Frage führt oft der Wunsch, die Ahnentafel oder den Stammbaum
möglichst großflächig bzw. in möglichst einem Stück aufs (große) Papier zu
bringen, ohne dass dazu etliche kleinere Einzelblätter zugeschnitten und
miteinander verklebt werden müssen. Machen Sie sich aber vorab Gedanken
darüber, wozu und für wen der Ausdruck überhaupt gedacht ist. Zur eigenen
und bloßen Archivierung ist ein großer Ausdruck nämlich eher ungeeignet, da
er möglicherweise zu unhandlich (wo und wie ablegen oder aufbewahren?),
unübersichtlich und vor allem aber auch schlecht erweiterbar bzw.
korrigierbar ist. Bei sich ändernden oder neuen Daten, müßten Sie den
kompletten Ausdruck neu anfertigen.

Prinzipiell läßt sich der großformatige Ausdruck mit jedem
Genealogie-Programm bewerkstelligen, sofern darüber ein passender Drucker
(z. B. Drucker für Endlospapier oder Plotter) angesteuert werden kann. Ist
kein geeigneter Drucker vorhanden, kann möglicherweise eine Druckerei oder
ein Copyshop weiterhelfen, wobei Sie die Datei am besten im PDF-Format
weitergeben sollten, um sicherzustellen, dass selbige dort eingelesen werden
kann.

Sollte das von Ihnen verwendete Genealogie-Programm nicht Ihren Ansprüchen
im Hinblick auf die Druckmöglichkeiten genügen, dann denken Sie daran, dass
es mittels Gedcom (siehe Punkt 2.9.4) möglich ist, die Daten in ein anderes
Programm zu übernehmen, um den Ausdruck dann von dort vorzunehmen.

Oft kann es auch hilfreich sein, wenn man statt des größeren Papiers, einen
kleineren Ausdruck anstrebt. Das Programm Fineprint
(http://www.context-gmbh.de/1_1_1_0_0_fineprint_dasprogramm.asp) erlaubt die
zu druckenden Dokumente vor dem Ausdruck entsprechend anzupassen und zu
verkleinern.
[HB], [JG], [CB]
-----------------------------------------------------------------------
2.10 Veröffentlichung der eigenen Ergebnisse
-----------------------------------------------------------------------
2.10.1 Warum sollte ich eigene Ergebnisse überhaupt veröffentlichen?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Nur so können Sie selbst von anderen
Mitforschern gefunden werden (siehe Punkt 2.4.2) - gut möglich, dass Sie
dabei an zusätzliche Informationen herankommen, weitere Verwandtschaft
finden oder auch "nur" interessante Kontakte knüpfen können. Womöglich haben
Sie selbst im Laufe Ihrer Recherchen von den veröffentlichten Daten anderer
profitiert, wäre es da nicht fair, wenn Sie auch Ihren Beitrag dazu leisten?
-----------------------------------------------------------------------
2.10.2 Welche Möglichkeiten der Veröffentlichung gibt es?

Wenn Sie in einem genealogischen Verein (siehe Punkt 2.4.8) sind, können Sie
Ihre Daten beispielsweise der Vereinsdatenbank hinzufügen. Ein guter Platz
zur Veröffentlichung ist natürlich auch des Internet, da Sie hiermit ein
großes Publikum erreichen (siehe dazu Punkt 2.9.5). Geeignete Einrichtungen
und Anlaufstellen dazu finden Sie unter den bei 2.4.2 und 2.4.3 aufgeführten
Seiten.
Postings die nur dem Zwecke der Namensveröffentlichung dienen, gehören nicht
nach dsg, sondern in die eigens dafür vorgesehenen Newsgroups
soc.genealogy.surnames.* (siehe dazu unter
http://www.rootsweb.com/~surnames/). Falls Sie dagegen nach konkreten
Namensträgern suchen, beachten Sie bitte die Punkte 2.4.1 und 2.4.3
-----------------------------------------------------------------------
2.10.3 Wo erhalte ich Hilfe bezüglich meiner genealogischen Homepage?

Für genau diesen Zweck gibt es eine eigene Mailingliste:
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/homepages-l
-----------------------------------------------------------------------
2.10.4 Was ist hinsichtlich des Datenschutzes zu beachten?

Sollten Sie schon bei Standesämtern recherchiert haben (siehe Punkt 2.2.4),
sind Sie bereits selbst mit dem Datenschutz in Form des §61 PSTG in
Berührung gekommen. Doch wie sieht es bei eigenen Daten-Veröffentlichungen,
beispielsweise auf der eigenen Homepage, aus? Wer auf Nummer Sicher gehen
möchte, sollte folgende Punkte beachten:
* Daten bereits verstorbener Personen dürfen weitergegeben (veröffentlicht)
werden, solange der Schutz der Menschenwürde dabei gewährleistet bleibt.
* Ohne Zustimmung dürfen Daten noch lebender Personen nur dann weitergegeben
werden, wenn es sich um Daten aus "allgemein zugänglichen Quellen" handelt.
* Darüber hinausgehende Daten lebender Personen sollte man nur mit
schriftlichem Einverständnis dieser Personen erfassen und veröffentlichen.

Weiterführende Informationen sind hier erhältlich:
http://www.genealogienetz.de/cg/2001/09_2001_recht_d.html ("Darf ich oder
darf ich nicht?")
http://www.datenschutz-kirche.de/
http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/proj/dsi/Gesetze/bdsg.html
-----------------------------------------------------------------------
2.11 Literatur
-----------------------------------------------------------------------
2.11.1 Wie komme ich an das Buch xyz?

Eine erste Anlaufstelle ist Ihre Bücherei vor Ort. Dort kann man Ihnen gewiß
Auskunft darüber geben, ob der gewünschte Titel per Fernleihe erhältlich
ist. Neben den bekannten Online-Versandhäusern - z. B.
http://www.amazon.de/ - können Sie nachfolgend angegebene Kataloge und
Verzeichnisse durchsuchen.
Karlsruher Virtueller Katalog (KVK):
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

Bibliotheks-Verbund Bayern:
http://www-opac.bib-bvb.de/

Bibliotheksdienste im Internet und weltweites Bibliotheksverzeichnis:
http://www.bsz-bw.de/bibldienste/bibliotheken.html

Verlags- und Buchhandlsverzeichnis:
http://www.chemie.fu-berlin.de/outerspace/verlage.html

Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher:
http://www.zvab.com/

Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17.
Jahrhunderts:
http://www.vd17.de/
-----------------------------------------------------------------------
2.11.2 Welche Bücher gibt es speziell für Einsteiger?
* "Ahnenforschung online für Dummies", Matthew und A. Helm, MITP Verlag
* "Anleitung zur Ahnenforschung", Christina Zacker
* "Familienforschung Hobby und Wissenschaft", Franz Josef Burghardt
* "Familienforschung und Wappenkunde", Bahn, Falken Verlag

(Die alphabetische Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

Viele Literaturverweise enthält auch das - für Einsteiger und
Fortgeschrittene gleichermaßen empfehlenswerte - "Taschenbuch für
Familiengeschichtsforschung" von W. Ribbe und E. Henning, erschienen im
Degener Verlag.
-----------------------------------------------------------------------
2.11.3 Welche Bücher beschäftigen sich mit der Namenkunde?

* "Das grosse Buch der Familiennamen" von Horst Naumann
* "Deutsche Namenkunde" von Max Gottschald
* "Deutsches Namenlexikon" von Hans Bahlow
* "Die deutschen Familiennamen" von A. Heintze und Paul Cascorbi
* "dtv-Atlas Namenkunde" von Konrad Kunze
* "Duden - Familiennamen", Dudenverlag
* "Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen" von Josef Karl
Brechenmacher
* "Namenforschung - Eine Einführung in die Onomastik" von Gerhard Koß
* "Unsere Familiennamen, Band 1 - Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt"
von K. Linnartz
* "Unsere Familiennamen, Band 2 - Aus deutschen und fremden Vornamen im Abc
erklärt" von K. Linnartz

(Die alphabetische Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Weitere Literaturverweise entnehmen Sie bitte der oben angegebenen
Literatur. So enthält beispielsweise der "dtv-Atlas Namenkunde" ein
umfangreiches Literaturverzeichnis, ebenso das Arbeitsheft von Gerhard Koß.)
-----------------------------------------------------------------------
2.11.4 Sind auch genealogische Zeitschriften erhältlich?

Ja. Da eine umfassende Auflistung hier den Rahmen sprengen würde, sei auf
das Gesamtverzeichnis "Der Schlüssel" sowie auf Seite 385 ff. im
"Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung" verwiesen.

Zum "Schlüssel" siehe:
http://www.genealogienetz.de/reg/BRG/neumark/schlues9.htm
=======================================================================
3 Schlußbemerkungen
=======================================================================
3.1 Danksagung und Versionsinfo

Ergänzungen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Korrekturen werden
gerne entgegengenommen.

Bedanken möchte ich mich für selbiges bei Eric Dudler [ED], Guillaume Roelly
[GR], Dr. Gerd Schmerse [GS], Henning Böttcher [HB], Prof. Dr. Horst
Enzensberger [HE], Dr. Jim Eggert [JE], Josef Gietzen [JG], Margret Ottner
[MO], Oli Kai Paulus [OP] und Urs Janßen [UJ].

Letzte Änderung der FAQ: 2006-03-01 (Version 1.39)
(c) Christian Benz [CB], Christian.Benz@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

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