Re: Grundschaltung LIRC mit Tantal-Elko?



Joerg wrote:

Ok, weiss jetzt nicht welche Gegend, sieht anhand Deiner Domain nach
Berlin aus.

Stimmt, arbeitsmaessig, wohne aber im Umland.

Dort wohnt zwar unsere halbe Verwandtschaft, doch niemand
von denen arbeitet in Bereich Elektronik.

Das kann ich mir vorstellen, der Markt ist hier (Berlin und Umland) tot.
Kleinere Firmen gibt es so gut wie keine mehr, entweder
Ein-Mann-Unternehmen (Ingenieurbueros) oder gleich riesige Institute wie
Siemens. Bei letzterer habe ich gelernt und einige Entwickler
kennengelernt, au weia, da wuerde ich eingehen. Nachdenken ist verboten,
und Innovationen werden stets von oben angeordnet.

Was auch richtig nutzt ist eine eigene Web Site. Die bringt mir etliche
Auftraege ein. Anrufer sagen oft "Ich habe auf Ihrer Web Site gelesen
dass Sie in XYZ Erfahrungen haben und wir haben da gerade so richtig die
K...e am Dampfen". Dann geht der Standardvertrag rueber, schonmal Flug
buchen, Vertrag kommt unterschrieben zurueck, und los geht's. Ist
allerdings alles freiberufliche Taetigkeit. Die meisten Jobs erfordern
dank Internet heutzutage gar keine oder nur wenig Dienstreisen. Das
Buero und Labor ist im Haus, fuer die Familie noch viel besser als
frueher wo ich von morgens bis abends im Betrieb war.

Prinzipiell eine gute Sache, allerdings ist mein Arbeitgeber nicht eben
begeistert von Nebentaetigkeiten, sind zwar (nach Anmeldung) geduldet, aber
wenn ich dann noch Reklame machen wuerde, kaeme ganz sicher mal eine nette
Anfrage, ob ich denn zu wenig zu tun haette...

So wie es jetzt laeuft, ist es schon optimal, Auftraege bekomme ich per
Mail, und wenn es Softwareentwicklungen sind, werden die Ergebnisse auf
demselben Weg abgeliefert. Ob ich das um 23 Uhr oder Sonntag frueh mache,
ist dann natuerlich egal. Wenn es um Hardware geht, ist auch oft die
Mailmethode ausreichend, die Fertigung uebernimmt dann mein Auftraggeber.
Und zur Not gibt es ja noch die Post.

Ab und an fahre ich dann auch mal hin, ist zum Glueck mit der Bahn zu
erreichen.

Auf den festen Job kann ich wegen meiner festen Verpflichtungen nicht
verzichten, aber in zwei Jahren ist das Haus abbezahlt, und dann kann ich
es ruhiger angehen lassen. Ich bin ja nicht alleine auf der Welt, da sind
noch eine Frau, zwei (erwachsene) Kinder, zwei Hunde und eine Katze. In
sofern bin ich schon an meine Oertlichkeit gebunden, jedenfalls im Rahmen
der Erreichbarkeit mittels Eisenbahn. (Autofahren nervt mich, habe auch
keins, und Motorrad im Winter ist auch nicht unbedingt mein Hobby)

Vor zwanzig Jahren habe ich es mir nicht vorstellen koennen, aber wenn man
die 50 ueberschritten hat, ist man eben doch nicht mehr so flexibel. Da mag
auch eine gewisse Bequemlichkeit hereinspielen.

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Mit freundlichen Gruessen Andreas Graebe
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