Re: Peng machte die Sicherung, dann war der 3 jährige Induktionsherd tot.



Harald Wilhelms schrieb:
On 1 Feb., 23:37, Hans Müller <heint...@xxxxxx> wrote:

Was nimmt man denn alternativ wenn man richtig was schalten will ?

Joerg hat da sicher ne Alternativschaltung
aus vier BC107 o.ä.
:-)

In dem Herd sind 80A Typen verbaut. MOSFETs gehen da wohl auch aber bei 600V und viel
Strom raucht man wohl viele. Oder einen fetten Hochvolt bipolaren Transistor.
Aber den anzusteuer wird wohl auch aufwendig. Der IGBT erscheint mir da ganz vernünftig.

Ich glaube, das sind praktisch die einzigen
Transistoren, die man für solche Zwecke
nehmen kann.
Nach Sichtung diverser Datenblätter denke ich das auch.
Die beiden zerstörten IGBTs haben eine satten Kurzschluß über alle
Anschlüsse, also auch
zum Gate hin.

Tja, unabhängig von der Reparatur solltest Du
Dir überlegen, warum das Ding überhaupt kaputt
gegangen ist. Vielleicht schlechte Zwischenkreis-
Kondensatoren?
Die sehen optisch zumindest ziemlich hochwerig aus und es gibt reichlich davon.
Die Induktionsspule hat schon einen Liztendurchmesse von ca. 2mm - da werden richtig fette Ströme schwingen.
Ich vermute die Endtransistoren passen von der Spannungsfestigkeit nicht.
Die schubsen mit einer Gegentaktstufen einen LC-Kreis an. Wenn der nach der Positiven Halbwelle von etwa 320 V
in die andere Richtung schwingt, stehen an dem dann ausgeschalteten Transi so um 600V an.
Bei 600V Typen finde ich diese Auslegung buggrabenverdächtig. Ähnliche 900V Typen gibt es mit passender
stromtragfähigkeit, die sind aber richtig teuer und haben eine deutlich größere Gatekapazität - ob das gut geht ?
Soweit ich die Schaltung aus der Platine sehe, sollte die Ansteurung
vor dem Koppler
nichts abbekommen haben, aber die andere Seite des Kopplers Richtung
IGBT wird wohle mit
dem ganzen Hühnerfutter drumherum an 300V gehangen haben - ob das gut
war?

Kein zusätzlicher Trafo für den Steuerteil?
Ja, es ist ein Schaltnetzteil für die Hilfsspannungen da, von da her könnte es gut gegangen sein.
Heute abend kommt das neue Relais rein, dann werde ich mal ohne die beiden defekten IGBTs testen.
Wenn die andere Platte spielt, wird sich der Ersatz anbieten, wenn nicht, ist mehr verstorben.

Passt nicht ganz, aber vielleicht hilft es:
http://www.fairchildsemi.com/an/AN/AN-9012.pdf
Werde ich studieren.

Leider keine Optokoppler. Aber wesentlich
aufwändiger als ich eigentlich erwartet habe.

Für alle Fälle habe ich noch einen Gasanschluß in der Küche.
Wenn der Herd in Zukunft zu viel Ärger macht wird er getauscht.

Es gibt inzwischen ja auch Gasherde
mit Ceranfeld. Und ein Gasherd ist
ähnlich "schnell" wie ein Induktions-
herd.
Gruss
Harald
So einen hatten wir lange Jahre.
Vorteil: Leicht zu reinigen, da flache Ceran Platte.
Nachteil: Durch den Aufbau (Infrarotbrenner, bei dem eine poröse Keramik uzm glühen gebracht wird) ist der Herd träge
und benimmt sich eher wie eine alter E-Herd.
Hinter den Kochstellen werden die Abgase unter der Platte nach hinten geführt, was dazu führt das die Platte dort sehr
heiß wird. Alles was da drauf tropft brennt sofort ein.
Alles in allem war das Ding nicht wirklich schlecht.
Vom kochen und reinigen her ist im Moment Induktion für meinen Geschmack das beste,
(schnell, stark, nichts brennt an, leicht zu reinigen, guter WAF)
gefolgt von einem normalen Gasherd
(schnell, stark, schwehr zu reigen, mehr fetthaltiger Dunst).

Gruß
Hans
.



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