Re: PT100 Messverstärker - Komponenten und Auslegung



Dennis Köhn <koehn@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>:

Wozu denn überhaupt Referenzen? Es ist eine Widerstandsmessung.
Man nehme noch einen (tmperaturstabilen) Referenzwiderstand und
messe dann ratiometrisch (d.h. Vref des ADC und Versorgung des
Sensors sind identisch).

Ja, so wollte ich es auch machen - das wäre AFAIK dann genau die
4-adrige Beschaltung des PT100.
Die Referenzströme sind nötig, um dem Widerstand (PT100) eine
Spannung zu entlocken, die man mit dem ADC messen kann. Wie
würdest du es sonst machen?

Bei mir waren die Genauigkeits-, bzw Auflösungsanforderungen nicht
so hoch (nur 0.1K). Ich hab da einfach einen Spannungsteiler draus
gemacht:
Vref des ADC - 8k2 (hochstabil) -o- Pt100 - Masse.
Am -o- gehts über 10k in den ADC rein. Die 10k sind nur als Schutz
gedacht und soviel Impedanz verkraftet der. Es gibt da keine
Konstantstromquelle. Die Höhe der Vref des ADC spielt im Prinzip keine
grosse Rolle, das könnte auch Vcc sein; weiss gar nicht mehr, ob die
stabilisiert war oder nur gefiltert. Ohne Kalibrierung war der schon
auf 0.5K genau (hauptsächlich die Auslieferungstoleranz des
preisgünstigen Elementes); dann kalibriert; Kanal (und auch Kabellänge)
wurden dem kalibriertem Sensor fest zugeordnet. Im 0.01K Bereich sah
man sogar schon den Einfluss der unterschiedlich langen Leiterbahnen
auf der Platine, wenn man die Sensoren dann doch mal getauscht hat.

M.
.



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