Re: Dongel kopieren
- From: gUnther nanonüm <g-h-w@xxxxxx>
- Date: Mon, 25 Feb 2008 09:41:26 +0100
"Johannes Bauer" <dfnsonfsduifb@xxxxxx> schrieb im Newsbeitrag
news:nbc995xhv4.ln2@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
...
Naja, dann kannst du ja auch sagen, dass ein PC, auf dem Windowsläuft
und eine "Wahlapplikation" gestartet ist eine "Dedicated SpecialPurpose
Machine" ist - wenn man natürlich auf "Start" klickt und Solitär
startet, dann missbraucht man sie.
Hi,
Embedded Windows, einziges Display ne LCD-Textzeile...warum nicht?
Ein PC ist ne Universalmaschine, für möglichst breite Anwendbarkeit.
Und das normale Windows bringt entsprechende Funktionen mit, Spiele,
Sound, Netzwerk, Druckertreiber, jede Menge Bürotools. Eindeutig kein
"Special Purpose" erkennbar.
es
Die Frage ist ja eindeutig, wie aufwendig es ist, das Ding so zu
verändern, dass es etwas komplett anderes tut. Wenn der Aufwand so
gering ist, dass man nur "Start -> Solitär" klicken muss, dann geht
offenbar nicht als DSPM durch. Wenn man einen Chip auswechseln muss
deiner Meinung nach schon.
Nein, man kann auch mit einem Bagger Rennen fahren, man muß eben bloß
rechtzeitig der Konkurrenz mit der Schaufel auf den Motor patschen.
Vorm Startschuß. Je nach Armlänge sind dann schonmal einige
Konkurrenten "ausgeparkt". Ein Umbau einer Maschine, egal wie simpel,
ist ein Eingriff, der durchaus was am "Namen" ändern kann. Klaro ist
der Wahlcomputer nach soeinem Eingriff keiner mehr. Was er genau dann
ist, muß man sich angucken. Was wird aus einem Besenstiehl, wenn man
den "Besen" abschraubt und dir den blanklen Stiehl hinten reinsteckt?
Ein "Reinigungsgerät"?
stellt
Meiner Meinung nach nicht. Einen gesockelten Chip auszutauschen
keine groÃYe Hürde dar. Wenn das Ding auf einen ASIC gebannt wäre,der
noch per BGA auf die Platine gelötet ist, DANN ist es definitiv einekonstruieren
DSPM: Hier ist der Aufwand, alles zu zerstören und neu zu
definitiv geringer, als der Aufwand, das Programm zu "modifizieren".
Naja, die Firmen sind dämlich, das wußten wir ja schon. Eine
ordentliche Firma hätte die Teile so gebaut, daß man alles "technische"
in Acryl eingießen könnte und lediglich ein paar Bedienelemente
magnetisch oder optisch anzukoppeln wären, diese dann genau nach Plan
zu bauen vom regionalen Komitee. Alleine der Gedanke, an soeinem Ding
"später was zu reparieren" widerspricht irgendwie dem Gedanken der
Fäschungssicherheit. Haben denn unsere Geldscheine auch ne Tabelle für
ev. spätere Wertrichtigstellungen? Sind wider Erwarten doch "77,5
Euro"-Scheine geplant? Darf man das selber draufmalen? Kommt der Befehl
im Radio?
--
mfg,
gUnther
.
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