Re: Ansteuereinheit für MOSFETs
- From: Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@xxxxxx>
- Date: Fri, 15 Sep 2006 16:46:25 +0200
Dieter Wiedmann wrote:
Aber ja, dann kannst dus so machen:
.-------o-----------o----+5V
| | |
| | .-o-.
| | ___ | |
| BAT10_|_/-|___|-oULNo--uC
| V_A 68 | |
| | | |
24VAC | '-o-'
| .-. |
| ( X ) ===
| '-' GND
| |
'-------'
Großartig! Vielen Dank!
Meinst du mit dem Anschluss von +5V an den ULN, dass dieser an den
"common freewheeling diodes" Pin gehört?
Oder du verzichtest ganz auf eine galvanische Verbindung zwischen
Steuer- und Leistungskreis, da nimmt man dann Optotriacs, z.B. MOC3012,
oder gleich Solid-State-Relais, z.B. S202S02.
Hmm, wäre mir sogar fast lieber - und tatsächlich habe ich 10 MOC3012 in
der Bastelkiste, die ich allerdigns noch nie verbaut habe.
Und wenn ich mir das so anschaue, kommt das Problem zum Vorschein, was
ich schon immer hatte: das Ding ist ja im Prinzip ein Optodiac. Ich hab
keine Ahnung was ein Diac macht.
So stell ich mir das vor: Ein Diac ist ein offener Schalter. Sobald der
Potentialunterschied zwischen den beiden Anschlüssen groß genug wird,
schaltet er durch. Dann bleibt er solange durchgeschalten, bis der
Potentialunterschied wieder ein gewissen Maß unterscheided (also
üblicherweise beim Nulldurchgang).
Jetzt kann ich aber mit dem im Datenblatt des MOC3012 gegebenem
Schaltbild (Figure 8 - Resistive Load; das der Motor eine Induktive Last
ist, weiß ich schon - nur der Einfachheit halber) überhaupt gar nichts
anfangen. Ich probier's mal:
Diac offen (weil nicht durch die LED gezündet): Gate des Triac hängt in
der Luft. Triac schaltet nicht.
Diac geschlossen: Triac hängt an dem Spannungsteiler 180 Ohm zu Last.
Angenommen ich hab eine Glühbirne, 60 Watt -> 0.5A -> 240 Ohm. Im
Einschaltmoment (Birne kalt) fließen vielleicht 3A -> 40 Ohm.
Wenn der Diac dann im Nulldurchgang der pos. Halbwelle schaltet (A1
seien 0V), dann fließt erstmal aller Strom durchs Gate, Vorwiderstand
220 Ohm -> 545 mA. Der Triac zündet bei sagen wir 50 mA, also wenn die
positive Halbwelle 11V erreicht hat.
Liegt danach dann das Gate auf Potential von A2? Dann würde nämlich
durch's Gate gar kein Strom mehr fließen.
Wenn die Glühbirne warm wäre (R = 240 Ohm) würden durch das Gate im
Schaltmoment immernoch 286 mA fließen, der Triac zündet bei 21 V.
Man könnte mit dem Konstrukt also maximal Leistungen bis maximal 2400
Ohm (gibt 50mA also minimal 6W an 120V) schalten.
Stimmen meine Überlegungen? Wofür ist der Spannungsteiler und
Kondensator bei induktiven Lasten? Snubber?
Und ganz nebenbei: Wie erkenne ich die Zero Crossing eigentlich? Meine
Idee wäre gewesen, über einen sehr hohen Widerstand (50 kOhm oder so)
einen Ausgang zum DAC-Eingang zu legen - und dann in Software den
Nulldurchgang zu erkennen (mglw. auch Schmitt-Trigger und Interrupt).
Die beiden Sekundärteile der Spule werden schon in Phase zueinander
stehen (und natürlich in Phase zur Netzspannung), oder?
Fragen über Fragen!
Viele Grüße,
Johannes
--
durch dei Verdunstung kült das sogar ziemlich gut
das ist wie schweiß. Hünde müssen da hecheln so wie Lüfter.
Markus Gronotte in de.sci.electronics
<446b3448$0$4516$9b4e6d93@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
.
- References:
- Ansteuereinheit für MOSFETs
- From: Johannes Bauer
- Re: Ansteuereinheit für MOSFETs
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- Re: Ansteuereinheit für MOSFETs
- From: Dieter Wiedmann
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