Re: PFC und EMV
- From: Michael Rübig <michaely@xxxxxxxxxx>
- Date: Thu, 14 Sep 2006 15:59:02 +0200
Hi,
Der Eingangskondensator der PFC ist kein X-Kondensator, sondern speziell für die hohen Rippelströme gedacht. Dazu gabs schon einen Thread vor einiger Zeit. Diesen Kondensator haben wir nun vor den Gleichrichter gepackt, was die Situation deutlich verbesserte. Weiter verbessern konnten wir die Sache, indem wir diesen 470nF-Foko durch einen 4,7µF Foko ersetzten. Da wir nur einen 4,7µ X-Kondensator da hatten, haben wir diesen genommen.Hi,
wir haben herausgefunden, dass, wenn man den Folien-Eingangskondensator
(470nF) unserer PFC vor den Gleichrichter setzt, die EMV viel besser
wird. Wir können uns das nicht erklären, würden das aber gerne so
lassen. Ein kleines C (22nF) bleibt direkt am Eingang der Drossel (für
die HF).
Du redest von den X-Kondensatoren?
Gibts da bedenken von Euch?
Ihr solltet Drosseln und Kondensatoren nicht wahllos verwenden. 'Viel
hilft viel' ist nicht angebracht.
Das stimmt bei den niedrigen Frequenzen nur bedingt. Wir haben die Probleme auf der Grundwelle (20kHz, 100kHz) und da braucht man eben große Teile, um die Grenzfrequenz des Netzfilters runterzudrücken.
Zur ursprünglichen Frage:
Das Versetzen des Eingangs-Kondensators der PFC auf die andere Seite des Gleichrichters, kann das zu irgendwelchen Problemen wie Lebensdauereinschränkung, Funktionseinschränkung oder ähnlichem führen? Wir selbst haben bis jetzt nichts in dieser Hinsicht feststellen können.
Michael
.
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