Re: Konventionelle Dimmerschaltung



Das sich der Kondensator direkt nach dem Zünden des Diacs erstmal
entlädt und das RC-Gied den Diac nicht gleich darauf nochmal zünden
kann, habe ich jetzt glaube ich verstanden.

Allerdings wird mir die ganze Sache umso unklarer, je mehr ich darüber
nachdenke. Die Diagramme, welche ich zuvor erstellt habe, sind falsch.
Die Spannung am Widerstand eilt der Spannung am Triac vorraus. Ist der
Widerstand sehr klein, so verschiebt das RC-Glied die Phase am
Widerstand um fast Pi/2. D.h. wenn die Spannung am kleinen Widerstand
ihren Maximalwert erreicht, geht es am Triac gerade mit einer neuen
Halbwelle los. Stellt man den Widerstand nun so ein, dass die Spannung
dort (und somit auch am Diac) gerade 33V erreicht, und somit der Triac
leitend wird, dann zündet der Triac ja in dem Moment, wo an ihm gerade
eine neue Halbwelle anfängt, was bedeuten würde, dass sofort die
ganze Phase durchgeschaltet wird. In dem Moment, wo der Triac zündet
wird jedoch szs. das ganze RC-Glied gebrückt, so dass sich die
Phasenverschiebung schlagartig minimalisiert. Mir ist jetzt jedoch
nicht ganz klar, ob sich dann die Spannung der Stärke anpasst, oder
anders rum. Und überhaupt bin ich total verwirrt. Sobald der Triac
gezündet hat, könnte man sich für den Rest der Halbwelle (bis der
Triac wieder sperrt) das RC-Glied ja wegdenken. Warum aber dann der
ganze Aufwand mit dem Kondensator? Könnte man ja gleich ein
gewöhnliches Poti nehmen und das Gate des Triacs über ein Diac an den
Schleifer hängen.
Stimmt es überhaupt, dass am Widerstand ungefähr die gleiche Spannung
anliegt, wie am Diac, dass also die Bauteile parallel geschalten sind?

Und überhaupt, irgendwie scheine ich da falsch zu denken. Könnte mir
jemand meinen schlaflosen Nächten ein Ende setzen und mir das Prinzip
mal genau und einfach erklären?

.



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