Re: Tauwasser an Fenstern




Ob eine 24er Wand wirklich aus Klinkern besteht,
die eigentlich eine reine
Verblendschicht bilden sollten, oder eben einfach
nur bessere Backsteine sind,
ist dann auch noch die Frage.

Daß sich die Bauphysik durch die rot-grüne-Regierung
verändert haben könnte, ist natürlich mal'n Aspekt.
K.L.


Walter schrieb:

> > (vermutlich) 24 cm Klinker
> > Holzständerwerk mit 15 cm Isoflock-Dämmung
> > Dampfbremse
> > Fermacell-Platten
>
> Ich vermute starkk dass die Dämmung nicht vor 150 Jahren sondern
> kürzlich angebracht wurde. War vorher die Klinkerwand ungeschützt dem
> Regen ausgesetzt? Klinker sind wunderbare Langzeit-Feuchtespeicher.
>
> > Fenster:
> > doppelt verglaste Niedrigenergiefenster
>
> Also absolut luftdicht, so wie es heute modern ist. Nur kann man modern
> auch auf der ersten Silbe betonen, und das passiert oft bei modernen
> Fenstern: die Wände modern :-)
>
>
> > Luftfeuchtigkeit im Raum ca. 40-50%
>
> Wie hast du das gemessen? Schnuckliges Deko-Hygrometer an der Innenwand
> oder Gerät mit Langzeitprotokoll auf dem Fensterbrett, da wo das
> Tauswasser runterkommt?
>
>
> > Raumtemperatur zwischen 20-23° (überwiegend mit Ofen beheizt)
>
> Also sehr schwankend mit Absenkungen evtl. unter den Taupunkt.
>
> Bei 50% Feuchte beträgt der Taupunkt 9,3 Grad. Das müsste die
> Oberflächentemperatur des Fensters sein, damit Tauwasser entsteht.
> Bei 60% Feuchte und 23 Grad Lufttemperatur (z.B. nach Ofen einheizen)
> schwitzt das Fenster schon bei 15 Grad Oberflächentemperatur. Und so
> kalt wird eine Fensterscheibe schon mal.
>
> > Kann es sein, dass mensch als Tiefbau-Ing. die Bauphysik in den Jahren
> > so doll verlernt?! ;-)
>
> Evtl. hat sich auch die Bauphysik durch die rotgrüne Regierung
> verändert. Denen trau ich alles zu :-)
>
>
> Walter

.



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