Re: hat jemand Erfahrungen mit EM?



Grüß Dich, Peter!

* Am 03.01.2009 begab es sich, dass Peter Becker schrieb:
Sabine 'Sani' Schulz schrieb:

Nach langen Jahren Erfahrungen in der Behandlung von Ekzemern
(Isländer) kann ich nur sagen: Wer *das* Heilmittel findet, der wird
reich werden.

Meine Einstellerin hat seit 25 Jahren Pferden und jede Menge Erfahrung,
selbst habe ich bisher keine.

Trotzdem ist gerade bei Busch das Herantasten an die Ursache des Ekzem
interessant. Man sollte als Betroffener sein Buch lesen, weil es viele
brauchbare Informationen bringt. Die Sache mit seinem Buschblut sollte
man dabei nicht zu ernst nehmen. Trotzdem:
http://forum.das-sommerekzem.de/index.php?topic=1460.45

Na, ich halte das Ekzem für eine Allergie, wie bei Menschen auch weiß
man nicht über die Ursache Bescheid,

Die deutlichsten Ergebnisse haben wir mit Seealgensubstrat erreicht,
nicht nur beim Ekzemer, sondern auch bei den gesunden Pferden. Unsere
Pferde haben durch ausgewogene Ernährung schon immer gutes Fell
gehabt.

Von Hesta Mix habe ich gelesen, bringt das was?

Das wurde aber nach einem! Jahr noch schöner, besonders bei unseren
Oldtimern. Beim Ekzemer verringerte sich die Hautempfindlichkeit und
wunde Stellen regenerierten sich schneller.

Ich bin ja ein Fan der Offenstallhaltung, bisher war das nicht möglich,
mir gehören die Pferde ja nicht alleine.

Jetzt sind sie endlich so untergebracht, wie ich mir das vorstelle,
riesiger Auslauf und großer Stall für meine beiden alleine. trotzdem
haben sie Gesellschaft, drei kleine Ponys sind noch da, die haben aber
nen extra Stall mit erniedrigtem Eingang.

Meine zwei Hafis fressen in letzter Zeit neben Unmengen von Heu und
Stroh (drei Schubkarrn/Tag scheißen sie) auch noch die Holzzäune auf
(Magnesiummangel?), meine Einstellerin holt ihnen seitdem morsches Holz
aus dem Wald, das wird bevorzugt aufgefressen.

Naja, Hafis sind exzellente Futterverwerter. Entweder werden sie mit
viel Futter sehr dick, oder das Futter ist nicht gehaltvoll
genug. Hier würde ich mal ansetzen. Neuere Untersuchungen von Heu, das
an Pferde verfüttert wurde, haben ergeben, dass das Heu überwiegend
als Alleinfutter nicht geeignet ist (zu geringe Gehaltsstoffe im
Verhältnis zu den Faserstoffen, zu wenig Vielfalt der Pflanzen, zu
wenige Kräuter). Zufütterung von Mineralien und Spurenelementen ist
also immer erforderlich, auch ohne offensichtliche Mangelerscheinungen
bei den Pferden.

Das Heu ist angeblich sehr gut.

Gerade dann, wenn Pferde ständig seltsame Sachen suchen und fressen,
sollte man seine Fütterung analysieren. Wenn mal ein Pferd ein wenig
Erde, Mist oder faulendes Holz frisst, ist das nicht dramatisch. Wenn
solch ein Verhalten häufig und bei mehreren Tieren beobachtet wird,
ist das ein Alarmsignal.

Es sind nur meine zwei, die Holz fressen. Bei dem Einsteller zuvor ging
es ihnen mE 1/2 Jahr gar nicht gut, viel in der Box, kaum Weide,
gefüttert wurde nur Stroh und Silo, dazu noch Kühe im Stall.

Nur deswegen hatte ich gute Argumente, sie da wegzunehmen, meiner
Mitbesitzerin paßt aber der Offenstall nicht so sehr.

Das mit dem Ekzem muß ich nun in den Griff bekommen trotz Offenstall.
_______
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Mikroorganismen

Der Link hat nichts mit Fütterung zu tun. Hafis braucht man nicht zu
düngen... ;-)

:-).

Nach 2 Monate im neuen Stall sind sie viel ruhiger und ausgeglichener
geworden, sie kleben nicht mehr so arg einander und sind nicht mehr so
arg futterneidisch.

Berichte mal bitte, wenn es ein Ergebnis gibt!

Mach ich.

Grüße
Sabine
--
Ein gutes Urteilsvermögen ergibt sich aus Erfahrung,
und Erfahrung gewinnt man durch ein schlechtes Urteilsvermögen.
.



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