Re: mittel gegen afrikanische piraten ...
- From: gUnther nanonüm <g-h-w@xxxxxx>
- Date: Sat, 11 Apr 2009 01:25:11 +0200
"Oliver Höfgen" <spam@xxxxxxxxxxxxxxxxxx> schrieb im Newsbeitrag
news:49df75d4$1_1@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
...
Warum? Drunter auftauchen und schon kann man sie auf dem Vordeck abholen:-D
Hi,
das Wasser da unten ist eher trübe, und wimre navigieren Uboote unterwasser
nicht "auf Sicht". So genau ein im Wellengang schaukelndes Holzboot
anzumessen, daß das Boot beim Auftauchen direkt drunter steht, dürfte nicht
gleich beim ersten Versuch klappen. Und die Leute im Boot werden durch
soeine Aktion vielleicht verwirrt sein, aber die sind bewaffnet und das
nicht gerade schwach, ein Uboot ist wimre nicht gepanzert, die Mannschaft
kann nur durch winzige Luken, schön einzeln, rauskommen und hat keine
Deckung. Mein Uboot würde nach der Kollision schnellstens wieder tauchen, in
der Hoffnung, daß es die Schraube oder das Boot gewreckt hat. Was ich durchs
Sehrohr nachprüfen würde...so 100m weit weg.
Man
Und so eindeutig kann man ungekennzeichnete Boote nicht identifizieren.
gbitsmüßte schon per Satellit die ganze zeit dran kleben...auch da unten
mitBewölkung, Sturm, und viele sehr ähnliche Boote, erst bei der Zielfahrt
geradestarker Bugwelle erkennt man die Maschinenleistung....das sind dann noch
Minuten bis zum Angriff. Das schafft das beste Uboot nur, falls es
undzufällig keine 2km weit weg ist. Immerhin muß es ja zwischen Angreifer
Ziel auftauchen. Denk mal ne Weile drüber nach...
Ein zu kleines Boot für die Entfernung von Land fällt immer auf, Sturm
ist das letzte was die Piraten mit den Booten abkönnen. Und Piraten
tauchen schon früher auf als erst in 2 km Entfernung, die vorwarnzeit
ist lang, ne Nussschale mit nem Mob Schwarzer drauf weckt in der Gegend
immer Verdacht, weit von der Küste weg gleich dreimal.
Nein, die Fischerboote da fahren problemlos hunderte Meilen weit, nur die
Spritmenge verhindert bislang Reisen über 800km. Weshalb die Empfehlung da
ja auch lautet, 800km Abstand von der Küste zu fahren, so weit gabs noch
keine Kaperungen. Die letzte war wimre 450km weit draußen.
Und was diese Boote aushalten können, frag mal die Fischer da unten.
Segelschiffe der Araber fahren bis Indien und zurück, wann immer möglich.
Unter Motor ist das jederzeit machbar, seefest sind diese Boote durchaus.
Bei Taifun vielleicht nicht, aber dann nehmen auch die US-Flugzeugträger ne
Hafenauszeit oder machen Schreckfahrten nach luv. Und soein Boot ist
theoretisch unsinkbar, wenn man alle Metallteile über bord wirft allemal.
Ist dann doch ein hölzernes Ruderboot...halbvoll Wasser, mit ein paar
Schöpfaffen und gerade genug Treibanker für die richtige Lage zum Seegang
kann soein Boot tagelang aushalten. Auf hoher See brechen die Wellen ja eher
selten, das Risiko ist da eher die landung, ev. auf einem Riff oder an
steiniger Küste, ohne Motor ein Todesurteil.
Wir reden über solche Boote der Piraten, das sind nu nicht die
Hammer-Motoren mit 2x 40PS, das fällt nicht besonders auf. Als Käptn
Iglo machst du bestimmt ne gute Figur, nur das mit der Seefahrt....
Jaja, nur immer druff mitm Hammer.
Außenborder moderner Bauart sind für normale Fischer unerschwinglich, das
müssen dann Schmuggler oder eben Piraten sein. Vom Fischfang alleine ist
schon der Sprit unbezahlbar. Leider realisieren das unsere "Spezialisten" da
unten nicht. Alle dickeren Maschinen konfiszieren, alle Boote ohne
Registrierung zerlegen...solche Maßnahmen würde der Staat Somalia ja auch
selber erledigen, wenn ers könnte. Anstatt diese nicht vorhandenen
Polizeitätigkeiten sich per "Kaperbrief" von der faktisch wehrlosen
"Regierung" erlauben zu lassen, wird rumgeschustert und teure ColdWarHarware
in subtropischen Gewässern verschlissen. Jetzt haben wir nicht nur
Trachtenwehr am Hindukusch, nein, auch Nordseeverteidiger am Horn...fragt
sich, wann erste Leopards durch Kuba rollen....ach ja, da gibts ja nix zu
holen, puh, die Leos bleiben also erstmal da. Ich bin mir aber sicher, daß
irgendeine niedere Dienststelle im Waffenamt schon an eine
Vollklimatisierung denkt, schon um die Elektronik zu schützen.
Jedenfalls ist eine Markierung etwa mittels radioaktiver Farbe und ner
Holzprobe aus dem Kiel kein großer Akt. Die Farbe geht nicht so leicht ab,
der Kiel ist kaum zu wechseln. Die Boote liegen meist offen am Strand,
könnten per fixer Landetruppe "geerntet" werden. Dazu die Nachschubfrachter
und -tanker abfangen, und schon trocknet der Sumpf...gibts Gegenwehr dabei,
nun, Schiffsartillerie könnte auf 40km ohne Sicht problemlos alles
zerkleinern, Häuser liegen da ja nicht im Schußfeld. Granaten mit GPS, ne
Drohne zur Beobachtung, denn bewachte und verteidigte Boote gehören ja nun
keinesfalls Fischern, gell?....so wäre Militär effizient eingesetzt. Die
jetzige Ferienfahrt da unten ist die reine Verschwendung.
--
mfg,
gUnther
.
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