Re: Nazis im Weltall



Sepp Neuper schrieb:

Frage: Ist das ein Bug oder ein Feature?

Ein Bug, denn im Gegensatz zum Fry-Fall tritt der Tod nicht während
des Aktes ein, sondern erst danach, wenn der Orgasmus vorbei und der
Lebenswille wieder erwacht ist.

Ich denke mal, daß auch die amazonenplanetare Variante in der
Endphase nicht ganz so nett ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Beckenfraktur

Ansonsten beantwortet dein Kommentar immer noch nicht meine Frage,
da man gerade auf der Voyager ansonsten ja etwas eingeschrönkt ist.
Klingonische Paarungsrituale sind nicht jedermanns Sache, Borgs
assimilieren nicht mehr, und beim Captain fällt mir irgendwie die
Frage ein, ob die Intrepid-Klasse jetzt ein "Stiffler's mom car" ist.

http://www.amiright.com/parody/2000s/fountainsofwayne82.shtml

Und wenn es sich um diese Folge handelt, sieht das Ergebnis
zwar nicht nett aus,

http://memory-alpha.org/en/wiki/Favorite_Son_(episode)

ist aber eher eine Folge der orgiastischen Ausschweifung als mehr
oder weniger unmotivierter androzider Tendenzen, und wenn man
sich das so ansieht

http://memory-alpha.org/en/wiki/Unnamed_Taresians

und insbesondere

http://memory-alpha.org/en/wiki/Kristanna_S._Loken

frage ich mich, ob nicht ausnahmsweise Branigans Kommentar
angemessen ist: "What are you, gay?"

Als guter Möchtegern-theoretischer Biologe frage ich außerdem,
welchen Reproduktionserfolg und anteil am Genom der Nachkommen
man bei den Tarasianer hat, bei ansatzweise den Verhältnissen
beim Menschen vergleichbaren Mechanismen wird die Diskussion
jenseits zweier Nachkommen akademisch, und habe ich schon den
Link zu Fräulein Loken gesetzt...

http://de.wikipedia.org/wiki/Fitness_(Biologie)

Lebenswille heißt: Das Verlangen nach neuerlichen Orgasmen.
(Übrigens das einzig Wahre.)

Ist "das einzig Wahre" das Verlangen nach dem Orgasmus oder
der Orgasmus selbst?
Im ersteren Fall würde ich alleine schon Tee den Vorrang
geben, da ohne diesen weitere Tätigkeiten entzugsbedingt
flachfallen, aber da nicht jeder so ein Koffeinjunkie ist
wie ich, mögen das andere anders sehen.

Falls letzteres, YMMV. Gerade der Bereich "Reaktion des Nerven- und
Hormonsystems auf gewisse Reize und deren Modulation" scheint IMHO
trotz gewisser Standardwerten einer ordentlichen Variationsbreite
unterworfen zu sein.
Nebenbei wüßte ich nicht, warum ein Ereignis, das neuro-
chemisch eigentlich auch nichts anderes sein dürfte als die schwache
Kopie eines Speedball, so etwas Besonderes sein soll...

http://en.wikipedia.org/wiki/Speedball_(drug)

Und wieso ein weiträumiges Abschalten der Großhirnrinde so
toll sein soll, ist auch so eine Sache, die man mir erklären
müßte, während einfache sexuelle Erregung diese eher
stimuliert...

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17156391

Aber wie schon gesagt, YMMV. Und dann wissen wir spätestens seit
Light-Zigaretten und Würfelspielen, das gerade mangelnde
Befriedigung oft besonders dazu führt, das man eine
Handlung wiederholt. Nur scheint es eben durchaus Dinge
zu geben, die eine längerfristige Befriedigung erzielen,
wie dir jeder "kreativ Tätige" bestätigen kann.

OK, soviel zum Thema allgemein. Aber es gibt da ja
durchaus personen- und situationsbezogene Schwankungen.
Und die sind wirklich ein Vergnügen der besonderen
Art. Nur soviel, mehr als drei Wochen Dauergrinsen
wie ein Goa-Fraggle auf MDMA soll auffallen. Ob der
Hirnschaden ähnlich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Nur sollte man eben daraus nicht folgern, das alle
Menschen JEDEN Sex als das Höchste der Gefühle erleben.

Allerdings ist da unterhaltsamerweise oft unklar, ob die
Sexfeindlichkeit "feministisch" oder religiös bedingt ist,
oder ob beidem tiefere[1] Gründe zugrundeliegen.

Ich vermute eher "tiefere" Gründe, wie z.B. Neid.

Wieso es bei dir immer Neid sein mußt, mußt du mir mal erklären.
Wobei ich dem durchaus teilweise zustimme, allerdings das
"auf wen?" offen lasse. Aber es gibt da noch andere mögliche
Gründe, die durchaus verständlich sein können z.B. diverse
Traumata. Aber bei einigen Fällen denke ich doch, daß die
Unterschiede zu den eher religiösen Weltuntergangspredigern
eher peripher sind.

Und um mal kurz eine der eigentlich zu vermeidenden
Gemeinheiten loszuwerden, wenn ich einige der entsprechenden
Fälle mit meinem seit fünf Wochen ungewaschenen, von lautem
"Alles Schlampen"-Stöhnen begleitetend auf mit Wachsfarb-
stiften gezeichneten Gor-Comics masturbierenden, entsprechende
von diversen Körperausscheidungen getränkte Unterhosen tragenden,
stark adipösen, mit den Zähnen eines Speedfreaks gesegneten
Otaku-Freund - das Abstoßende des Geschehens zeigt sich darin,
daß mir der genaue Wortlaut der Schilderung nur im Englischen
einfällt und er sich gegen die Übersetzung ins Deutsche sträubt -
wenn ich also diese beiden Dehnungen der Erklärung der Menschen-
rechte zusammenbringe, habe ich entweder ein Hassverbrechen
oder das Traumpaar des Jahres.

Und ansonsten müssen die Damen in meinem Bekanntenkreis
ja eh mit diversen Mänerwelten fertigwerden, da die
Herren der schöpfung sich in irgendeinem Bastelkram/
Kontrapunkt/Vektorraum/Kugelraumer verlieren...

Was ja aufzeigt, welchen Nutzen die Männer heutzutage noch
haben: Nämlich abgesehen von Samenlieferant keinen.

Ich wüßte nicht, wo ich das behauptet hätte. Sowohl
technische Erfindungen als auch Musik und Mathematik
sind heute wichtiger denn je, während sie früher oft eher
nebensächlich waren, über den Wert einer Perry-Rhodan-
Sammlung wollen wir hier nicht streiten, da sonst
DvdB und mawa wieder aneinandergeraten.

Nur ist eine gewisse Monomanie dafür einerseits oft sehr
sinnvoll, andererseits möglicherweise "typisch männlich",
für ein verwandtes Thema siehe z.B.

http://en.wikipedia.org/wiki/Empathizing%E2%80%93systemizing_theory

und außerdem eine gute Gelegenheit dafür, daß der entsprechend
Beschäftigte 3 Tage von gekochtem Tütenreis lebt, weil er
kein Essen gekauft hat. Was eben erfordert, das Frau
diverse Fähigkeiten entwickelt, die eher zu klassischen
Männerrollen passen. Nennen wir es mal die
Tomboy-Informatiker-Paarung.

ciao,
Andreas
.


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