Re: Celeibidache - ein Rätsel
- From: Christian Köhn <christiankoehn@xxxxxx>
- Date: Fri, 26 Aug 2005 21:02:41 +0200
Am 26. August schrieb John Strieder:
> Man kann natürlich mittels Timeshifter eine existierende Aufnahme
> verlangsamen. Selbst mit Formantkorrektur verändert sich dadurch aber
> auch stark der Klang, ein Vibrato wird langsamer, ein Klavierton klingt
> langsamer aus ..., nebst dem, was Christian schrieb.
Wir haben das mal testweise im Studio (mit allerneuester Software)
ausprobiert: Bei ganz leichter Beschleunigung war es quasi nicht zu hören,
aber spätestens bei ca. 5-6% (bezogen auf die Spieldauer des Satzes) war
definitiv Schluss, weil der Klavierklang unnatürlich wurde. Bei Streichern
oder Sängern könnte es noch heikler sein, bei Verlangsamung evtl. auch. Es
hilft also nichts: Man muss das gewünschte Tempo schon selbst hinkriegen.
Ich kenne allerdings mindestens eine CD, bei der jemand weniger Bedenken
hatte...
Viele Grüße,
Christian
--
Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte, würden diese
vorausgesagt haben, daß man infolge der Zunahme von Pferdewagen im Jahre
1979 im Pferdemist ersticken würde.
(John C. Edwards, britischer Zukunftsforscher)
.
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- From: Peter Bieringer
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- From: Gernot Zander
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- From: Peter Brixius
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- From: Christian Köhn
- Re: Celeibidache - ein Rätsel
- From: Peter Brixius
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