Re: Mal wieder ein bisschen Esoterik ;-)
- From: Thomas Einzel <Usenet-2007@xxxxxxxxx>
- Date: Sun, 02 Dec 2007 20:34:39 +0100
Wolfgang Krietsch schrieb am 01.12.2007 22:24:
....
Wir haben das schon immer so gemacht? Vorbis ist nicht proprietär und hat bei gleicher Qualität kleine Datein, mir ist das eigentlich egal, aber wolltest du nicht Platz sparen?
Nicht um jeden Preis. Ein Format, in dem mir die Daten nichts nützen, ist
sinnlose.
MP3 ist zwar proprietär, aber zum richtigen Zeitpunkt "erschienen". Du hast einen iPod? (im Thread IIRC?) Der kann MP3, der nächste oder übernächste Player auch?
Nebenbei: ich finde das Bedienkonzept des iPod genial einfach (kenne nur den ipod mini), kein Player den ich bisher in den Händen hatte kommt da heran, iTunes hingegen fand/finde ich schrecklich.
Ich kann problemlos meine flac Sammlung "im Rutsch" und unbeaufsichtigt in das Format meiner aktuellen Wahl wandeln - auch den div. Playern in meiner Familie läuft momentan fast ausnahmslos MP3. Ob das dann für den Urlaub die 96k max-Quetsch Variante oder die 256k auch mit besseren Kopfhörern zu hörende Variante ist oder mal was in vorbis, kann ich dann von Fall zu Fall entscheiden, das "Original" bleibt.
Ein Musik*archiv* mit einem platzsparenden verlustbehafteten Codec zu speichern ist ähnlich sinnvoll wie die Digitalbildersammlung ausschließlich im bearbeiteten, verkleinerten jpeg Format. Natürlich machen das welche/viele/einige, ich finde trotzdem beides verkehrt. Offenbar hilft es aber in beiden Fällen wenig immer wieder zu erklären. Gut, ich versuche in Zukunft daran zu denken.
Es ging mir eigentlich nur um EAC -> MP3. Das ist weder zwangsläufig noch IMO sonderlich sinnvoll. Im kleinen Portabel-Player ist ein 128 oder 192kbit mp3 natürlich i.d.R. ausreichend, das will ich gar nicht diskutieren.
Also muss ich's sowieso komprimieren. Und dann komprimiere ich's als MP3
so, dass man auch in der "großen" Anlage zu Hause keinen Unterschied hört.
Ich werde nicht mehr mit "bei mp3 mit xyz kbit/s" ist dieses und jenes besser/schlechter als beim ... Format anfangen, das bringt außer sinnlos langen Threads nichts. Ich möchte nur noch einmal darauf hinweisen, dass es selbst Leuten ohne jeden Hörschaden einleuchten sollte, dass ein *um*codieren von verlustbehafteten Format A zum verlustbehafteten Format B mit unterschiedlichen Komprimierungsstrategien fast zwangsläufig zu Verschlechterungen führt. Ein Wechsel zwischen verlustlosen Formaten kann man hingegen beliebig oft vornehmen und dann davon einzelne Tracks im aktuellen Quetschformat anfertigen. Aber eigentlich egal, du wirst vermutlich nur mit einer weiteren Pseudofrage antworten, dafür ist mir dann der Abend doch zu schade, sorry.
Thomas
.
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