Re: Motorraddieb in Österreich erschossen



Hermann Gräf wrote:

On Tue, 12 Aug 2008 18:41:48 +0200, Dirk Straka
<expires_080831.m.magpie@xxxxxxxx> wrote:

Und genau DAS ist das Problem!

Statt einer etwas überfrachteten Einleitungszeile könntest Du beim
nexten Mal vielleicht lieber ein wenig mehr Kontext stehen lassen,
das macht das Lesen einfacher.

Das ist tatsächlich ein Problem.
[..]
Wenn jemand ein paar Jahrzehnte in at lebt könnte man davon
ausgehen, daß er derlei schonmal gehört hat.

Und deswegen ist bei Euch davon auszugehen, dass man am besten gar
kein Vertrauen in die Ordnungshüter hat? *ungläubigguck* Nicht
dass ich das nicht verstehen könnte, weil es mir, wenn ich durch
..at fahre, grundsätzlich so geht, als wäre ich deren Willkür hilf-
los ausgeliefert, aber dennoch hätte ich nicht damit gerechnet,
dass das bei Eingeborenen ebenso der Fall sein sollte, ja von Dir
sogar explizit empfohlen wird.

Und - jetzt mal ganz abgesehen von der Frage wie mit Motorraddieben
umzugehen ist - Ausdruck übertriebener Cleverness isses IMHO nicht,
mehrmals zu versuchen sich dem Versuch polizeilicher Anhaltungen zu
widersetzen.
Mehrmals, in der Nacht und mit einem (vermutlich) gestohlenen MR, daß
die Polizei da nach einigen Malen etwas eigen reagieren könnte war
jetzt nicht sooooo überraschend.

Zum zwölften Mal: Wir wissen nix von "einigen Malen", wir wissen
nur von zweien: Einer "normalen" Verkehrskontrolle, die man durch-
aus schon mal übersehen kann (ist mir auch schon passiert) und
einem etwas ungeschickt abgestellten PKW, der angeblich eine
Strassensperre darstellen sollte, möglicherweise ohne entsprechende
Beschilderung aber gar nicht als solche erkennbar war. Hierbei
mehrfach von "mehrmals", und "einigen" zu reden, ist IMO schlicht
nicht angebracht.

Greets, Dirk
--
Die Trennlinie zwischen einer (angepasst) sportlichen und einer
riskanten oder gar rücksichtslosen Fahrweise ist fließend und in
hohem Maße vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters abhängig.
[16. Senat d. OVerwG NRW v. 14.03.2006]
.