Re: [SRCP] Nachbesserungen des Protokolls, Schwerpunkt Decoder-Ansteuerung (Teil 1)



Hallo,

Edbert van Eimeren <vaneimeren@xxxxxxxxxxx> wrote in
news:fp2i0b$4uv$01$1@xxxxxxxxxxxxxxxxx:

Wir sollten auch nicht übersehen, dass das Benutzer-Interface zum
Zusammenstellen/Auflösen einer MT gegebenenfalls deutlich mehr Aufwand
zu Realisierung benötigt, als zum Fahren einen (bei DCC-Consist) oder
mehrere (in den anderen Fällen) Lok-Befehle an einen SRCP-Server zu
schicken.

Letztlich muss ein Client, das Zusammenstellen/Auflösen einer MT immer
in irgendeiner Weise als Benutzer-Interface anbieten.
Wenn er also sowieso, den aufwendigeren Teil machen muss, warum soll
er dann den einfachen Teil unbedingt an einen Server abtreten (oder
doch selber machen, falls ein konkreter Server das nicht kann).

ACK
Und das ist auch meiner Meinung nach ein Grund dieses nicht im Server zu
machen, da die Konfiguratinsmöglichkeiten das Protokoll doch stark
aufblähen würden.

Der Nachteil der Umsetzung der MT im Client ist, dass die MT dann auch
nur von diesem Client angesprochen werden kann. Andere Clients die nur
die Fähigkeiten implementiert haben Loks zu steuern können so an die MT
keine Befehle senden.
Vielleicht könnten wir auch in die Richtung denken, wie ein Client eine
virtuelle Lok am Server anmelden kann.
Dann könnte man einen beliebig komfortablen Client zur Zusammenstellung
einer MT haben, der von CV19 bis Kennlinienanpassung die
unterschiedlichsten Verfahren, auch mit dem passendne GUI umsetzen kann.
Dieser meldet dann eine neue virtuelle Lok am Server an und alle anderen
Clients können dann mit dieser MT wie mit einer "normalen" Lok
kommunizieren.
Die Befehle werden dann vom Server an den MT-Client weitergeleitet, der
dann je nach seinen und den Fähigkeiten des verwendeten Digitalsystems
entsprechende Befehle an die Lok sendet.

Diese Variante bläht die Kommunikation noch um eine zusätzliche
Clientverbindung auf, auch mit dem daraus resultierenden Zeitverlust.
Allerdings hätte man so ein sehr flexibles System, dass man z.B. auch um
virtuelle Rückmelder ergänzen könnte.

So könnte man Informationen zwischen Clients austauschen, die sich nicht
vom übrigen SRCP Syntax unterscheiden. Ich denke man könnte das auch über
GM lösen, doch wäre man gezwungen, dass alle Clients diese auch
implementiert haben. Ich denke da gerade z.B. an einen Hardwaeclient zur
Loksteuerung, der vielleicht nur GL Befehle implementiert hat und auch
keine MT zusammenstellen will, sie aber trotzdem steuern können sollte.


Grüße
Michael

--

michael DOT o At gmx DOT net
.



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