Re: Elektroinstallation: merkwuerdige Deckenbeleuchtung im Altbau
- From: Hans-Jürgen Schneider <echo@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Fri, 12 Aug 2005 10:35:51 +0200
Martin Gerdes schrieb:
> >Im Wohnzimmer kamen drei Strippen aus der Decke und es gab einen
> >Doppelschalter, also alles ok, bis auf die Tatsache, dass nicht die
> >Phase geschaltet wurde, sondern die beiden Nullleiter. War das früher
> >mal üblich, oder hat da jemand gepfuscht?
>
> Obs üblich war, weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß man in alten Häusern
> manch überraschende Installation findet.
Meine Hütte war bis vor zehn Jahren an so eine Art IT-Netz (in
Wirklichkeit war's Dreieck) angeschlossen. Da war mit den Leiterfarben
sowieso kein Auskommen. An manchen Stellen hatte man sich aber
trotzdem die Mühe gemacht, ein Stück gelbgrünen Isolierschlauch über
den roten Draht zu schieben. Aber egal.
Mitte der achtziger hat dann der Energieversorger einfach die Ecke mit
dem höchsten Leckstrom auf Erde gelegt. Von da an kam's dann schon mal
mit den Farben durcheinander. Und es gab Drehstrom aus der Schukodose.
Natürlich war dann auch der unentgeltlichen Energieentnahme Tür und Tor
geöffnet. Das war dann vielleicht auch der Grund dafür, die ganze Gegend
neu zu verkabeln.
Es wurde aber niemand gedrängt, seine Installation aufzuräumen. Deshalb
ist dann nicht nur die Phase auf dem blauen Draht, sondern im Nulleiter
hängt auch noch eine Sicherung.
MfG
hjs
.
- References:
- Elektroinstallation: merkwuerdige Deckenbeleuchtung im Altbau
- From: Martin Klaiber
- Elektroinstallation: merkwuerdige Deckenbeleuchtung im Altbau
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