Re: Welcher Fotodrucker?



Dietmar Belloff haute in die Tasten:

Gute Idee, die gab es AFAIR früher nicht.
Beziehst Du Dich dabei auf einen Paragraphen?

BDSG § 19

Der regelt nicht nur, daß diese Auskunftspflicht besteht, sondern auch,
daß die Auskunft unentgeltlich zu erfolgen hat. Und wehe, man bekommt
irgendwo Auskünfte, die sich widersprechen, d.h. A verschweigt, daß
B Daten bekommen hat. Nachhaken bis denen der Schweiß ausbricht!

Und einen Mustertext per Mail immer wieder zu verwenden, geht sowas
von schnell und preiswert. ;-)

Eine solche Vorgehensweise ist doch sehr in meinem Sinn!

Gibts da Vorlagen für so ein Schreiben oder hast Du das selbst
erstellt?

Unter dem Suchbegriff T5F findest Du da sicher was, ich habe das aber anders formuliert. So regelt nämlich das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb auch Verbraucherrechte, d.h. untersagt Belästigung durch Werbung, wenn davon auszugehen ist, daß diese unerwünscht ist. UWG §§ 1, 3, 5, 7 bietet dementsprechend Munition frei Haus.

Das scheinen selbst manche Anwälte von Verlagen und Versandhäusern noch nie
(richtig) gelesen zu haben. Einer etwas großkotzigen Anwältin habe ich
gerade angeboten, es ihr demnächst mal von einem Profi auf Kosten ihrer
Mandantin kostenpflichtig erklären zu lassen, wenn ich weiterhin deren
Werbung bekomme.
Die geforderte Unterlassungserklärung haben sie verweigert, mir Belege
geliefert, daß sie mein Werbeverbot schon seit Jahren ignorieren und bei der
nächsten Katalogaktion fangen die sich eine Unterlassungsklage ein, d.h.
sobald ich wieder 2-3 Kataloge im Briefkasten habe, wird es teuer.

Da dieser Müll immer wieder abonnierte Zeitschriften zerfetzt, wenn die
unerwünscht eingeworfenen Kataloge an den beiliegenden CDs hängen bleiben,
stört mich das ziemlich. Wer mir laufend trotz Verbot Papiermüll schickt,
bei dem kaufe ich daher konsequent ohnehin nichts.

Wenns dem Absender wichtig ist läßt er eine sogenannte
Anschriftenprüfung machen, sprich fragt bei der Post nach, ob in Staße
sounso Hausnummer soundoso ein Herr/Frau Soundso wohnt. Antwort von
der Post ist dann ja oder nein - kostet aber.

Eben und macht Arbeit, während ich den Mist auch schon wieder los bin.

...
Kann ich nicht bestätigen - jedenfalls ist ein entsprechender
Aufkleber auf dem Briefkasten so wirksam wie ein Halteverbotsschild
...

Gerade da würde das UWG greifen, aber dann müßte man jeden Pizza Service oder Chinamann vor den Kadi zerren.

Als wir noch den DJ500 für unsere Übergabelisten im Einsatz hatten
mußte ich morgens kurz nach 6 Uhr auch schon oft bewaffneten Helfer
spielen und das Ding wieder gängig machen ...

Ich habe es aufgegeben, da die Probleme lange genug bekannt sind und nur für mich privat die Konsequenz gezogen, keine Tintenpisser von HP mehr zu kaufen. Mein alter Laserjet IIIp tut es übrigens prima - jetzt muß ich schon wieder auf Holz klopfen - solange es um Texte geht. Schwarzweiß Fotos gibt der mit aktuelleln Treibern nicht mehr so doll aus. Das ging damals unter DOS mit einem Tool, welches mal einem Handscanner beilag, doch deutlich besser.

Im Job habe ich es mir abgewöhnt, morgens in Hektik zu verfallen bis der
"Herr HP" es freunlicherweise doch wieder tut. Dann bleibt das Protokoll im
Rechner und fällt eben aus, bis sich jemand um den Drucker kümmert. Ich
werde ja nicht als Büromaschinenmechaniker bezahlt und habe andere Dinge zu
tun. Das Frühstücksbrötchen schmeckt ohne Tintenfinger ohnehin besser und
mich anmaulen zu lassen, weil meine eigentliche Arbeit deswegen liegen
bleiben mußte, bin ich auch leid.

Jetzt läuft alles über die im Haus erstellte Software und wird
entweder auf Lexmark- oder HP-Laser ausgedruckt, die sich oft auch
lustig verhalten ... Der Lexmark nervt weil man nicht einfach durch
ziehen des Etikettenschachtes die Ausgabe auf Papier umlenken kann
wenn mal wieder einer beim Drucken den falschen Schacht ausgewählt
hat - ist aber auch saublöd programmiert - kein Wunder wenn man so
etwas von Zivis und Praktikanten erledigen läßt ...

Ist sehr pauschal. Als ich meine 15 Monate Wehrdienst abgessessen hatte, mußte "mein" Hauptbootsmann die Dienstpläne wieder selbst machen und wird vermutlich bitterlich geweint haben, denn er hatte nicht mal einen PC. :-)

In meiner Abteilung und hier zu Hause hab ich jeweils einen
doppelschachtigen LJ 4Mplus PS mit Netzwerkkarte stehen und beide
funktionieren sehr gut, den an der Arbeit mußte ich aber schonmal
auswechseln lassen weil der Schalter für das Erkennen der
Papierkassette nicht mehr wollte ... Verschleiß.

Meinen Laserjet habe ich an einem kleinen Router mit Printserver angeschlossen, als ich es mir gönnen wollte, den Internetzugang für sämtliche Plattformen nur noch im Router einzustellen und auch für Rechner, die ich hier mal zum (Familien)service habe, schnell Updates laden zu können, ohne erst DSL Treiber zu installieren. Als Nebeneffekt konnte ich auch gleich den HP von jedem Rechner aus nutzen, sehr hybsch. Deswegen kann ich leider auch nicht mehr das DOS Tool nutzen, mit dem sich SW-Fotos recht ordentlich ausgeben ließen.

bis denne
Jürgen Gerkens
--
Ich kenne einen ganzen Haufen Idioten, die laufen nicht mit sowas rum.
Ich selber übrigens auch nicht. - Roland Schorno in d.a.r.d.

.



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