Re: Insolvenz...
- From: Oliver Henniges <info@xxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Thu, 27 Aug 2009 15:39:17 -0700 (PDT)
On 26 Aug., 15:34, Martin Schoenbeck <ms.usenet.nos...@xxxxxxxxxxxxx>
wrote:
Wirklich sinnvoll ist das nicht, allenfalls verzögert es die notwendigen
Anpassungen minimal. Macht sie aber dafür erheblich teurer.
Natürlich wäre es nicht sinnvoll, Opel zu retten, wenn diese Bude am
Markt keine Chance mehr hat.
Mein Vorschlag zielte eher in die Richtung, die Insolvenz so zu
gestalten, daß nicht die Zulieferer aufgrund der nicht mehr
beglichenen offenen Forderungen mit den Bach runtergehen. Was vielen
Zulieferern auch nicht viel helfen würde, weil Opel ihr fast einziger
Kunde war und sie also auch keine Zukunftschance haben. Aber einigen
eventuell doch. Um die geht es mir.
Geschwüre muß Du rausschneiden, auch wenn es wehtut. Da stimme ich
euch völlig zu. Auch großflächig, wobei dann gesundes Fleisch mit raus
muß.
Das aktuelle Insolvenzrecht macht aber das Gegenteil bis gar nichts:
Es ist eher eine Art Pflaster, welches die Kosten für den
Staatshaushalt nicht sichtbar werden läßt. Darunter eitert die Wunde
weiter. Der infektiöse Einfluß eines Pleitegeiers muß von seiner
Umgebung = seinen Gläubigern irgendwie verkraftet werden. Da sterben
dann mitunter einst recht tatkräftige Arme ab. Schade drum.
.
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