Re: portables LaTeX?
- From: Torsten Wagner <tottiwagner@xxxxxxxx>
- Date: Wed, 19 Apr 2006 14:19:50 +0200
Ulrich Schwarz wrote:
Torsten Wagner <tottiwagner@xxxxxxxx> writes:
Hallo allerseits,
IMHO gibt es noch 2 wesentliche Punkte zu beachten.
1. Sollte der USB-Stick möglichst universell lesbar sein kommt wohl
(wie meistens) ein FAT-Filesystem zum Einsatz.
Naja, solange man kein plattformübergreifendes Executable hat, reicht
eine kleine FAT-Partition für die Eigenerzeugnisse.
MikTeX und Kollegen bestehen aus meheren 10.000 kleinen Dateien, die
meist unter der Clustergröße liegen (z.B. kleiner 4kB). Das würde
Wenn ich man mkdosfs richtig lese, kommt man bis auf 512 byte herunter
(1 Sektor/Cluster, 512 byte/log. Sektor), da ist der Copyrightheader
schon in der Größenordnung.
Da gebe ich Dir recht, ich bin von der Standard-Nutzung ausgegangen. 1 GB Stick mit FAT formatiert. Keine Partionen. Die Standardeinstellungen für die Clustergröße eines FAT-Sytems sind soweit ich weiß (auch unter Linux) 4kB. Aber Du hast natürlich recht, wenn Du schreibst, das man diesen Effekt unter einem ordentlichen OS minimieren kann.
2. Die TeX-Experten müssten mal abschätzen wie viele Schreibzugriffe
pro LaTeX Run erfolgen. Denn USB-Sticks sind nicht beliebig oft
beschreibbar. Das ist der Grund warum z.B. für PortableThunderbird
Aufgaben mit vielen Schreibzugriffen minimiert bzw. optimiert wurden
(IMHO z.B. die Aktualisierung des SPAM-Filters und das automatische
Wo da minimiert wurde hängt von Deiner demütigen Meinung ab?
Nicht nur meine Meinung ;)
Zitat:
Disable Junk Mail Filter (IMPORTANT) - The adaptive Junk Mail filter in Thunderbird should be disabled for each account you set up. The Junk Mail filter thrashes whatever media it runs from (1,000 to 3,000 I/O writes just for marking a message as junk) which, for our purposes, will decrease flash ram life and cause the application to run *VERY* slow.
gefunden unter http://portableapps.com/support/portable_thunderbird#modifications
Zusammenfassen der Ordner).
Da lag ich falsch ;)
Das hängt auch vom Dateisystem ab. Selbsttunende FS verändern ihre
internen Baumstrukturen beim Lesen; es kann passieren, daß ein FS die
log-Datei immer wieder an die gleiche Stelle legt. (Ich denke nicht,
daß unterhalb der FS-Ebene der Stift selbst für gleichmäßige Abnutzung
der Speicherzellen sorgt.) Auf dem Stift würde ich sowieso nicht
arbeiten, sondern auf einer RAM-Disk, die vom und zum Stift
geladen/gesichert wird. (Alternativ: großer Cache für dieses Laufwerk
und lange Verzögerung bis zum Zurückschreiben, das läuft auf das
gleiche hinaus. Solche Einstellmöglichkeiten sind leider meines
Wissens nach in heutigen Betrübssystemen nicht mehr gegeben. Bei
smartdrv ging das noch, wenn ich's richtig im Kopf habe.)
Das mit der RAM-Disk ist dann wieder für Leute wie Dich gedacht, die mit den Begriffen, FAT, FS, RAM, Mounten, Partitionstabelle, Cache etc. was anfangen können.
Allerdings schien es mir hier um eine Windows (MikTeX) "plug and pray" Lösung zu gehen, die viele gerne mit einem berühmten Doppelklick initialisiert sehen wollen. ;)
Beste Grüße
Torsten
.
Ulrich
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