Re: SAS-Controler für NetWare



Hallo,

Karsten Berghaus wrote:

Ich antworte mal völlig wertungsfrei auf ein paar Punkte und schnibbel
mal nix raus aus dem reply (also sorry fürs FQ vorab).

Also, zuallerst mal (und das ist für Dich evtl. nicht so wichtig, wg.
SAN) die Raid Controller.

Stimmt, die sind wegen SAN nicht soo wichtig.
Den Einwand kann ich generell nachvollziehen. ICP / GDT und Mylex haben
mich damals (unter NW6) auch mehr überzeugt.
Aber ich hatte mit dem Perc3 und Perc4 auch nicht wirklich Stress. Ich
habe aber auch nie irgendwelche GUI-Tools benutzt sondern imner die CLI.
War AFAIK damals im Endeffekt Adaptec was da werkelte.

Das kann auch LSI oder noch früher AMI gewesen sein. Und das ist
offensichtlich schon Teil des Problems.
1. "Leichtigkeit" der Installation
2. Problemlosigkeit im Betrieb, inklusive Resourcenverbrauch.
3. Support für die Unterschiedlichsten Betriebssysteme, incl. Netware.
4. Länge bzw. Dauer des Supports für ältere Hardware.

Gut, da hatte ich nie Probleme, war aber auch recht leidenschaftslos in
dem Punkt.
Der OMSA war nie mein Lieblingstool, tat aber seine Arbeit.
Die DRACs wraen für mich auch ok.
Auch in dem Bereich fehlt mir natürlich der Vergleich mit HP.

So isses. Alo erstens:

Der Dell "OMA" ist, zumindest unter Netware, ein absolutes Monster. Java
bis der Arzt kommt, mehrere 100 MB groß, grauenvoll langsam, und oft
instabil. Obendrein unterstützt die aktuelle Version immer nur einen
sehr kleinen Teil der aktuellen Hardware. Ältere Hardware braucht ältere
Versionen, die dann aber mit aktuellen OS Versionen nicht mehr (richtig)
funktionieren. Und da hilft dann auch kein Platinum Support. Zitat "Das
mit dem Abend können wir uns auch nicht erklären, dann installieren
Sie's halt nicht. Case Closed". Nochmal, das war *Platinum* Support. Und
hat bei dem Kunden Dell den Hals gekostet, seitdem nutzen die HP. ;)


Wie gesagt: meine Supportcalls waren schnell und zuverlässig
abgehandelt.
Wir hatten aber auch ausschliesslich Gold bzw. Platinum Support. War so
weltweit im Rahmen eines Vertrages festgelegt. Aufgrund des Vertrages
waren auch alle Firmen des Konzerns "gezwungen" bei DELL zu kaufen.

Siehe oben. Bei einem anderen Kunden, hat ein Server über *Monate* alle
paar Wochen plötzlcih auf allen PLatten Rot geblinkt. Nach dem Reboot
war angeblich alles ok, Hardwarediagnose hat nichts gefunden. Leider war
das (angeblich einwandfreie) Raid jedesmal *leer*. Es hat beinahe ein
halbes Jahr gedauert, bis Dell sich endlich bereit erklärt hat, das
gesamte System zu tauschen.

Wenn ich das richtig sehe läuft das bei HP eigentlich nur über die
passenden Partner?

Richtig. Wo ist das Problem? Es ist doch im Endeffekt völlig egal, ob Du
mit einem Callcentermitarbeiter irgendwo im Ostblock redest, oder mit
einem lokalen Partner den Du persönlich kennst, oder warte... :)

Und die erhältlichen Optionen für die einzelnen Server kann man auch
(mit Listenpreisen) bei HP sehen.

Wäre für die meisten sicher ok. Für mich aber eben gerade nicht, da ich
selber weiss was ich will und nicht wegen jeder kleinen Anfrage nen
Dienstleister einschalten will.

Ich sehe nicht wo der Unterschied sein soll, aber ok.

CU,
--
Massimo Rosen
Novell Product Support Forum Sysop
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http://www.cfc-it.de
.



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