Re: Notebook mit XP oder Vista
- From: "Sebastian" <bastisoft@xxxxxxxx>
- Date: Thu, 1 Nov 2007 02:01:05 +0100
Hallo,
Habe ich ja auch allgemein nichts gegen einzuwenden, solange dieHeutzutage emuliert man lieber gleich einen PC, statt am System solange
herumzudoktern, bis es läuft.
Es ist ja mittlerweile auch sehr einfach. Und für mich unverzichtbar. Ich
hab unterwegs alle möglichen Windows Versionen dabei, inkl. eines W2k3
Domaincontrollers und Exchange-Servers, einfach mal eben so auf einem
kleinen 12" Notebook.
Rechenleistung vorhanden ist. Aber ein Betriebssystem, was Rechenleistung in
Größenordnung verschwendet... tut mir Leid, dafür sind mir die Transistoren
zu wertvoll.
Soll vor allem in der richtigen Anfangszeit vorgekommen sein. Bei mir war esIch musste beruflich damit eine Zeit lang arbeiten und habe oft genug
geflucht. BlueScreen, weil das Programm nicht kompatibel ist, oder es
lief
und funktionierte nicht.
Bluescreens hab ich bei Vista noch nicht wirklich viele gesehen. Wenn,
dann
lag es an alten Treibern. Software sonstiger Art hat das hier noch nicht
geschafft.
reproduzierbar das Konfigurationsprogramm für ELSA Kabelmodems. Gut, die
Software war alt (vielleicht auf Win95/98-Basis programmiert).
Beim Umstieg von Windows 3.1 auf 95 sehe ich das ein; die Oberfläche istEwig sucht man nach Einstellungen, die seit Windows 95 an der gleichen
Stelle liegen. Das ist in meinen Augen das größte Problem, insbesondere
für
Firmen. Umschulungen etc. sind nötig. Der Umstieg von 95->98 (teilweise
auch
auf XP) oder NT->2k->XP war da sanfter.
Ja, und es ist gut so, dass man sich endlich mal von alten Zöpfen
verabschiedet. In meinen Augen hätte man da noch deutlich radikaler sein
können. "Weil das schon immer so war" ist der bescheidenste Grund dafür,
etwas auf eine bestimmte Weise zu lösen.
bedeutend besser bedienbar geworden. Progman war dagegen ... äh ...
schweigen wir drüber.
Dagegen ist die Oberfläche von Vista vom Konzept her nicht anders als die
von Windows 95. Es gibt einen Startknopf, es gibt ein Startmenü etc.pp.
Nur ist jetzt halt alles "woanders". Das bringt einen total aus dem Konzept.
Wäre es radikaler gewesen, würde ich das vielleicht anders sehen. So wirkt
es halbgar und unfertig. Tut mir Leid.
Und per Rosetta auch PPC-Applikationen. In der dortigen Classic-UmgebungÜber den Mac kann ich nicht sprechen. Aber auch dort gibt es viele
Programme, die nur in einer Classic-Umgebung laufen wollen. Im Gegensatz
zu
Windows Vista laufen aber auch noch alte m68k-Applikationen, wenn ich
recht
informiert bin.
Auf dem Intel Mac laufen nur Intel Mac Programme bzw. halt
Universal-Binaries.
(MacOS 9) auch m68k-Programme. Wenn das nicht stimmt, dann korrigiere mich
bitte.
Universal Binaries enthalten nur eine Intel- und eine PPC-Version in einer
Executable. Demgegenüber kann PPC-Code aber auch emuliert werden. Wenn ich
mich recht entsinne, sogar ziemlich performant.
Viele... z.B. gibt es durchaus noch Programme, die auf internenDOS unter Vista? Fehlanzeige. Unter Win64? Fehlanzeige.
Und wen störts? Niemanden.
DOS-/Win31-Strukturen basieren. Selbstgewickelte, zugeschnittene Programme,
die so und nicht anders schon seit Jahren laufen. Nur die Datensätze wachsen
und die Rechner werden schneller. Das betrifft insbesondere
kleinere/mittlere Firmen, die sich keine teuren Spezialprogramme leisten
können oder wollen und stattdessen gleich selbst entwickeln.
MacOS 7 für PPC war zum Großteil noch m68k-Code, der intern emuliertAber
selbst ein doppelter Prozessorwechsel hat die Kompatiblität bei Apple
nicht
stark behindert.
Stimmt, es gibt sie dort einfach nicht so wie auf der Wintel Schiene.
ausgeführt wurde. Erst in späteren Versionen wurde der Code nach und nach
komplett auf PPC portiert. Dementsprechend liefen m68k-Programme auch
problemlos (und für den Anwender unmerklich) in der Emulation auf
PPC-basierten Rechnern weiter.
Und gleiches gibt es auch für die Intel-Macs; MS-Office läuft auch auf
Intelmacs. Trotz PPC-only. Ob es davon inzwischen Universal-Binaries gibt,
weiß ich nicht. Das ist nur das, was mir gesagt wurde. Und die
Classic-Umgebung ist ein PPC-basiertes OS9, in dem der m68k-Emulator aus
System-7-Tagen noch existiert.
Aber Aero Glass verlangsamt das System ganz erheblich. Zumindest ist dasWenn du auf compiz anspielst, dann lass dir aber gesagt sein, dass die
3D-Effekte nicht großartig auf die Prozessorleistung gehen. Im Gegensatz
zu
Aero Glass wird fast alles in der Grafikkarte gerendert. Darum kann man
es
flüssig auch auf einem P3 machen, was bei Vista schon schwierig wird.
Der Witz von Aero Glass ist ebenfalls, dass die Hauptarbeit auf die
Grafikkarte zukommt. Daher hat Microsoft ja auch gewisse Anforderungen an
die Grafikhardware, wenn Aero Glass zum Einsatz kommen soll.
meine Erfahrung, als ich damit arbeiten durfte/musste.
In der Theorie erledigt die Hauptarbeit die Grafikkarte, das ist wahr.
Die Oberfläche ist eine neue; die Bedienkonzepte sind die gleichen. Aber esDie ganze Verwaltung wurde für den Endanwender umgestellt. Man findet
nichts
mehr.
Unfug. Es gibt immer noch die Systemsteuerung, es gibt immer noch die
Computerverwaltung. Die Fenster sehen anders aus, vielleicht gibts noch
einen Zwischenschritt aber wenn man sich kurz damit beschäftigt hat, ist
das alles kein Problem.
ist halt alles woanders. Sicher, es war nicht immer logisch aufgebaut und
man hat sich daran gewöhnt. Aber ist es jetzt besser? Ich behaupte, nein.
Wichtige Einstellmöglichkeiten werden dem Benutzer enthalten, wenn er sie
nicht spontan anfordert.
Auch die Verschleierung der Festplattenorganisation ist ein in meinen Augen
fataler Schritt. Dann lieber eine virtuelle Schicht dazwischenschieben, wie
es bei der Netzwerkumgebung getan wurde.
Was ja auch stimmt.Meiner Meinung nach der wichtigste Unterschied sind Geschwindigkeit und
(noch) Kompatiblität. Vista ist langsamer, aufgeblähter, komplexer als
jedes
Windows zuvor.
Und das hat man bei jeder Windows Version bisher behauptet.
Trotzdem betreibe ich XP mit klassischem Startmenü und habe lange Zeit
Windows 2000 verwendet, bis gewisse Hardware nicht mehr damit
zusammenarbeitete. (Was, wie ich nun zugeben muss, aber nicht an Windows
2000 lag, sondern an den Hardwaretreibern.)
Aber bei Vista habe ich das Gefühl, dass es nicht für Rechner "von heute"
programmiert wurde, sondern für Rechner "in zwei Jahren". Und DAS ist ein
Unterschied, den man merkt. Vista auf SingleCore erinnert mich an 95 auf
486DX2/66. Es läuft, man kann damit arbeiten, aber kein
Geschwindigkeitswunder.
"nicht mehr laufen". Unter Windows 2000 konnte man im Notfall noch
NT4-Treiber verwenden,
Und auch das ging nur teilweise und für manche Gerätekomponenten und wenn,
dann nur mit viel Bastelei. NT konnte schliesslich kein PnP, die Treiber
es
daher auch nicht und man hat sowas nur mit Gewalt installieren können. XP
Treiber unter Vista sind da "einfacher": entweder es läuft oder es läuft
nicht.
Und wenn Windows der Meinung ist, dass es nicht läuft, dann steht Anwender
da. Ob nun Fachwissen da ist oder nicht, spielt keine Rolle. Selbst Windows
XP kann man noch einiges aufzwingen. Die USB-Unterstützung ist aber auch
dort schlecht ("Gerät wurde nicht erkannt"). Das lief bei W2k problemloser.
Und eigentlich läuft relativ viel. Ob mein alter HP Scanner oder
meine Drucker, ob mein ISDN Telefon, alles Hardware, die lange vor Vista
rauskam.
Hardware, die nach Vista erschienen ist, wird nicht erkannt. Logisch.
Einige Geräte, die etwas älter sind, werden nicht mehr unterstützt. Das war
zwar schon immer so, ist aber ein Dämpfer für Viele. Das Problem daran ist,
dass Linux soetwas unterstützt - und, wenn Bedarf besteht, dies auch noch
lange tun wird.
Hey, sogar ein Kernel 2.6 unterstützt noch Hercules-Grafikkarten (gesehen
eben bei 2.6.23.1) im grafischen(!) Framebufferdevice. Und man kann sogar
einen XFBDev darauf schmeißen! ;-) Die Hercules-Unterstützung wurde mit
Windows 3.1 eingestellt (Ausnahme: Echte 286er.) Nicht, dass es nützlich
wäre oder Bedarf da ist; der Treiber ist auch schlecht/garnicht getestet,
aber er sollte noch funktionieren, da die Schnittstellen immer wieder
angepasst wurden. Ich wollte es mal ausprobieren, aber ich habe keine
entsprechende Karte herumliegen.
Grundlos wird bei Linux kein Treiber entfernt. Im Gegensatz zu Windows, bei
dem von Vornherein ja klar ist, auf welchen Systemen es nicht laufen darf
(lies: es kann, darf aber nicht). Man schaue www.winhistory.de und dort die
Experimente -> Windows-Quäler -> WinXP. Ob es sinnvoll ist, XP auf einem
Pentium laufenzulassen, sei dahingestellt. ISA-Treiber gibt es dafür keine
mehr.
Die Idee des baldigen SP1 für Vista wurde ja erstmal dementiert.
Wieso Idee? Die Vorabversion lief hier auf dem Testrechner und das Release
ist für Q1/2008 angedacht.
Dann habe ich das im Kopf verdreht. Aber sollte das SP1 für Vista nicht
schon erschienen sein oder noch diesen Herbst erscheinen?
Gruß,
Sebastian
.
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