Re: T60 - Fehlkauf?



Martin Gerdes wrote:
Torsten Mann <nospam-dfn@xxxxxx> schrieb:
[...]
Ein Auto von vor 15 Jahren unterscheidet sich von einem neuen Auto weniger
als ein 5 Jahre altes Notebook von einem aktuellen. Natürlich kann ein
heutiger Surfer auch mit einem 5 Jahre alten Notebook sich im Internet
bewegen (habe ich auch längere Zeit gemacht), aber ein neues kann doch ganz
erheblich mehr.

Solange es die Grundbedürfnisse erfüllt, spricht auch nichts gg. 5 Jahre alte NBs. Wenn's ein bisschen mehr sein soll, dann muss man eben upgraden. Das ist eigentlich überall so. Das Auto bringt mich zuverlässig von A nach B. Kein Grund für ein Upgrade. Mein 2001er Notebook genügt auch zum surfen im Internet, aber meine Bedürfnisse haben sich mit einer DSLR geändert, sodaß nun ein Upgrade bevorsteht.

Bei kaputtem Medion-Notebook mit heiler Platte hast Du eine Chance, die
Platte in einem externen USB-Gehäuse zum Laufen zu bringen. Bei einem
Thinkpad hast Du das aufgrund der anderen Sicherheitsstruktur nicht.

Das mag sein, aber wer sich auf "eine Chance" nicht verlassen möchte, hat mit der IBM/HP Productivity- oder 3rd.party-Software mind. ein (aktuelles) Image seiner Daten gezogen.

Das setze ich voraus. Alle Leute ziehen brav täglich ein Komplettbackup und
niemand geht ohne Lümmeltüte mit fremden Leuten ins Bett. Logisch. Sowas
weiß man, sowas beherzigt man.

Das Intervall muss jeder für sich selbst festlegen: täglich, wöchentlich, monatlich, ...

Ich fertige einmal im Monat ein Komplett-Image meiner Festplatte (40GB) an. Für den Großteil der Daten genügt mir das. Wichtiges, wie z.B. Dokumente/Tabellen von der Arbeit/Studium werden natürlich gesondert behandelt und außerhalb des monatlichen Turnus gebackuped.

[...]

>> Die Platte wurde im Frühjahr 2003 eingebaut. Die thermischen
Verhältnisse im Notebook sind, wie man sehen kann, katastrophal.

45 Grad Celsius halte ich nicht für besonders warm und 67 auch noch nicht
(Wie lang die Platte die 67 Grad hatte, steht ja nicht dabei).

Keine Ahnung, wie lange die 67°C anhielten. Aus dunkler Erinnerung weiß ich aber, dass man 40-42°C nicht dauerhaft überschreiten soll.

Das scheint ihr aber nichts auszumachen. Backup-Image ist vorhanden, das das man auf die vom IBM/HP Support in kürzester Zeit zugesendete Austauschplatte einfach zurückspielt.

Meiner Kenntnis nach setzt IBM als einer der wenigen Hersteller ein
Festplattenpaßwort. Wenn man ein Backup hat, ist alles in Ordnung. Wenn man
es nicht hat, kommt man bei kaputtem Notebook ohne Paßwort nicht mehr an die
Daten. Ich halte das für mißlich.

Umso wichtiger, ein Backup/Image anzufertigen - in beiderlei Hinsicht.

[...]

Naja, es gibt Leute und genügend Lebenssituationen, wo es das einem wert sein kann. Zumal ich lieber eine Qualität kaufe (und auch etwas mehr bezahle), wo mich hinterher wenig bis keine Probleme erwarten. Gerade in der geizgeilen Zeit sind dir Supports der Hersteller bei Crap-/Consumerware ein Witz.

Klar. Andererseits muß ein Billiggerät natürlich nicht in kurzer Zeit
ausfallen. Ich habe bei Computer- und anderer Technik festgestellt, daß sie
verblüffend langlebig ist. Auch -- um aufs Thema zurückzukommen -- fallen
Autos seltener aus als früher. Wenn aber, dann ist meist alles zu spät.

Sie fallen vielleicht nicht gleich aus, aber harmonieren meist mit anderen Komponenten nicht so, wie sie sollen. Der Hersteller in China hat eben nicht die Ressourcen, vernünftige Treiber bereitzustellen.
Auch ist i.d.R. die Qualitätsanmutung einfach nur billig und da bleibt wenig Vertrauen übrig.

Allein 1.50/Min-Nummern kann man wohl nur in Deutschland dem (dummen) Kunden auf's Auge drücken.

ACK.

Viele Grüße, Torsten.
.



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