Re: Linux-Notebook gesucht
- From: Pascal B. Kreil <news@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Mon, 10 Jul 2006 21:39:41 +0200
On Mon, 10 Jul 2006 20:33:49 +0200, Oliver Battenfeld
<oliver.battenfeld.news2@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
Natürlich muss man da auch mit Treibern herumkaspern. Daß MacOS schonNein. Das System läuft ohne dass der Anwender auch nur einen einzigen
Treiber anfassen muss. Das meinte ich.
ja, das ist aber kein Kunststück und schon lange kein Verdienst oder Vorteil
von MacOS.
Gibts aber nur bei MacOS und Windows. Bei Linux ist das nun einmal
alles andere als selbstverständlich. Das System hat seine Vorteile auf
verschiedenen Feldern, der Desktop des normalen Endanwenders gehört
allerdings nicht dazu.
Die Probleme fangen mit MacOS eben dann an, wenn man keine quietschbunte
Apple-Hardware dranpluggt.
Die Information ist ziemlich alt. "Quitschbunt" waren nur die
allerersten iBooks. Alle anderen Notebooks waren ganz früher grau,
dann schwarz, dann silber und weiss. Jetzt sind sie wieder schwarz.
Die externe Hardware ist ebenfalls nur in dieser Farbgebung
erhältlich. Was ist denn nun an silber, schwarz und weiss
"quietschbunt"?
sein. Es gibt allerdings auch genügend Händler (s. z.B. Bastians Posting),Ich kenne keinen bei dem auch alle Funktionen des Gerätes unter Linux
die Notebooks mit Linux entsprechend vorkonfiguriert verkaufen.
verfügbar sind.
Dann kennst du eben keinen mit ausreichender Sachkenntnis. Du darfst gerne
hier vorbeikommen und dir gleich mehrere Notebooks anschauen, bei denen
sämtliche Hardware korrekt funktioniert.
Welches Notebook? Und würdest Du Dich zur Gattung ONU zählen?
Man muss eben schauen, was man kauft. Im Zweifelsfall ist es natürlich
einfach zu behaupten, die böse Software ist schuld, wenn etwas nicht läuft.
So wie auf dem von mir schonmal genannten T43p, welches mit
angepasstem Linux ausgeliefert wurde. Es liefen einige Sachen nicht --
und das im Auslieferungszustand.
Das grundlegende Problem liegt aber woanders.
Alles läuft unter Windows ohne Probleme. Unter Linux ist massive
Handarbeit angesagt. Wo liegt denn nun das Problem? Bei Windows
offenkundig nicht.
Der Unterbau ist BSDNoch besser: Die Geräte laufen unter dem Unix-Derivat BSD.Nein. Sie laufen auf MacOS.
Selbst das ist längst nicht die ganze Wahrheit.
Es ist ein BSD-Derivat.
Apple hat es als einziges Unternehmen geschafft eine schmucke Lunix-GUI
zu entwickeln
Ach, daher weht der Wind. Das ist Geschmackssache. Mir fallen auf Anhieb
2 "GUIs" ein, die mir beser gefallen - und nicht einmal von einem
Unternehmen entwickelt wurden.
Mag sein. Die Usability von KDE ist faktisch gar nicht vorhanden, da
man offensichtlich lediglich versucht hat das Look 'n Feel von Windows
nachzuprogrammieren und sich dabei in einer abartigen Featureitis
ergangen, die auf neue Anwender in erster Linie nur abschreckend wird.
Gnome ist da schon deutlich besser -- allerdings ist das angesichts
der Tatsache, dass ursprünglich aus der Apple-Ecke kam nicht
sonderlich verwunderlich.
Damit gibt's ja dann wenigstens ein paar Programme, die auf der KisteDas es für MacOS wenig Programme gibt ist leider ein Gerücht, das sich
laufen :-)
seit ewig Zeiten hält.
Weil es einen wahren Kern hat. Ich will ja auch gar nicht sagen, daß Macs
böse oder schlecht sind (ich habe selber einen), aber mir geht eben nicht
Guck. Ich hab' für die tägliche Arbeit Windows-Maschinen. Linux spielt
hier für den Desktop faktisch keine Rolle und übernimmt
Servertätigkeiten (und genau dafür wurde es ja auch entwickelt).
gleich einer ab, wenn ich einen glattpolierten Rechner im Tischlampendesign
sehe, wie so manchem Apple-Jünger.
Diese iMacs sind schon länger nicht mehr auf dem Markt und die
Meinungen darüber waren auch im Apple-Lager durchaus gespalten.
Auch ein Mac ist keine eierlegende Wollmilchsau und damit auch keine
Ich wäre der letzte, der das behauptet. Für einen normalen Anwender
ist es aber derzeit angesichts der kurzen Einlernphase und der
Usability sehr gut geeignet.
pauschale Empfehlung für jemanden, der Windows loswerden will. Mehr wollte
ich nicht sagen.
Pauschal sicher nicht. Da aber die OP normale Anwenderin ist (wenn man
unter häufigem Virenbefall leidet lässt es nur diesen Schluss zu)
halte ich weiterhin MacOS für eine durchaus zu überlegende
Alternative, der gegenüber Linux der deutliche Vorzug gegeben werden
sollte.
Wer dennoch mit Windows arbeiten möchte (oder
muss weil ein Spezialprogramm nicht läuft) hat mit Parallels eine
leistungsfähige VM für einen extrem kleinen Preis zur Hand, die genau
das ermöglicht
Tjo. Sowas gibt's allerdings in "gut" auch für und als freie Software.
Nein. Es gibt keine vergleichbare VM-Lösung aus dem OSS-Lager für
"frei". An was hattest Du denn konkret gedacht?
Bis denne,
Pascal
.
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