Re: Schnellste Anschlussmöglichkeit einer externen HDD



On Sat, 11 Mar 2006 19:36:21 +0100, Jan Heichler
<jan.heichler@xxxxxxx> wrote:

[...]

Mhh... wo zeigt XP denn die transferraten zur Platte an?? Das ist mir
jetzt völlig neu...

Systemsteuerung - Verwaltung - Leistung

....da gibt's denn den Monitor fuer so ziemlich alles, was Dich nie an
Windows interessiert hat - vergleichbar dem alten Systemmonitor unter
Win 9x nur weniger uebersichtlich, dafuer aber mit mehr als einem
Dutzend mal so vielen verschiedenen Internata, die man sich anzeigen
lassen kann...



[...]
Ich schon. Sogar per Netzlaufwerk über GBit-Lan. Da wo also noch ein
paar Protokolle dazwischen liegen.

Mit recht hoher Wahrscheinlichkeit NICHT auf einem Laptop unter
Windows XP...

Stimmt. Mit dem Laptop bekomme ich nur zwischen 16 und 18 MB/s durch.
Ist allerdings auch Samba. Wie das bei NFS ausschaut weiss ich nicht.

[Zuriffe unter XP]

Natives Windows Networking gilt nicht unbedingt immer als rasend
schnell - von anderen Problemen mal ganz abgesehen, wenn man Win NT-,
Win 9x- und Win XP-Rechner verbindet ;)

[...]
Wie schon gesagt: es haengt massgeblich auch vom verwendeten
Betriebssystem ab... und natuerlich findet man mitunter auch HDs
verbaut, die tatsaechlich so langsam sind, dass das Upgrading merklich
Perfomance-Gewinn erzeugt (allein schon eine deutlich geringere
Seek-Zeit kann einen Grossen Unterschied beim routinemaessigen
Kopieren vieler kleiner Dateien machen)

Ähm. Die meisten Anwendungen hängen nur insofern an der
Plattenperformance als das sie zu Beginn gestartet werden müssen. Da
spielt die Transferrate die wichtige Rolle. Danach sollte alles im RAM
liegen und die Platte langweilt sich. Mal eben ein File mit den Daten
öffnen dauert nicht lang (Videos und Bilder mal ausgenommen).

Kommt immer auf die Datenmengen an: ich muss routinemaessig Daten im
GB-Bereich handlen, noch dazu oftmals mehrere 10'000-100'000
Dateien... da reicht kein Cache...

Davon abgesehen: bei mir werkeln 1.5 GB RAM im Laptop, und aus
naheliegenden Gruenden wird das Geraet im "Server"-Modus betrieben
(will heissen, es wird mehr RAM Zur Verwendung als HD-Cache zur
Verfuegung gestellt) - dennoch uebersteigt das Cache selten die 200
MB-Grenze, egal wieviel RAM noch zur Verfuegung steht (siehe
obengenannter Systemmonitor) - anders als unter Linux scheint es hier
definitive interne Grenzen zu geben, die das HD-Cache nie
ueberschreitet - was je nach Implementation der Caching-Algorithmen
durchaus Sinn machen _koennte_, zumal irgendwann ein gewisser
Verwaltungsoverhead auftritt - bei halbwegs modernen Rechnern sollte
das weniger eine Rolle spielen, aber was weiss natuerlich nicht,
welche Ermessensgrundlagen Microsoft da so zu Grunde gelegt haben mag
(wie gesagt: rein spekulativ)...


Nur beim System- und Programmstart merkt man die
Plattengeschwindigkeit. Und genau da können schnelle Platten etwas
reissen. Wenngleich sich da in den letzten jahren nicht mehr so viel
tut.

Der Geschwindigkeitsgewinn ist in den letzten Jahren tatsaechlich eher
vergleichsweise marginal - es wird wohl auch mehr in Richtung hoeherer
Speicherdichte (lies: Kapazitaet) der Medien entwickelt...
....und beim Starten von Applikationen schlagen denn oftmals die von
mir zuvor erwaehnten Instruktionen/ gestartetem Thread recht heftig zu
Buche - gemessen an der theoretischen Performance aktueller Hardware
dauert es im Schnitt erschreckend lange, selbst kompakte
Standard-Anwendungen unter Windows XP zu starten...


T.C.
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