Re: Fließender Übergang von 10.5 zu 10.6?
- From: Thomas Kaiser <Thomas.Kaiser@xxxxxxxxxxxxx>
- Date: Fri, 20 Nov 2009 07:16:00 +0000 (UTC)
Thomas Schaerer schrieb am 19.11.2009 in <news:4b05e091@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Reiner Schischke <reiner.schischke@xxxxxxx> wrote:
Am 19.11.09 17:33, schrieb Thomas Schaerer:
http://support.apple.com/downloads/
Ich werde jedenfalls das OSX-Update in den kommenden Wochen
gelegentlich machen. Und zwar als Update, weil das weniger Aufwand
gibt. Sollten sich irgednwelche Probleme einschleichen, kann ich
noch immer eine Neuinstallation durchfuehren. Holz anlangen, dmit es
nicht schief geht. :-)
Vermutlich sind auch verhauene 10.5 Installationen und halbgare
Programme externer Hersteller Grund für hakelnde Systeme, die dann
beim 10.6 Upgrade korrumpierte Systeme hinterlassen.
Muss man selbst dann mit einem solchen Problem rechnen, wenn man
selbst keine fremden Programme installiert hat, die tief ins System
eingreifen?
Koennen denn auch die vielen Updates der originalen Programme aus der
10.5.x-Aera Ursache fuer solche Probleme sein?
Was für "Probleme" denn? Nach jedem Systemupdate quellen irgendwelche
Foren über von Meldungen, daß alles im Eimer sei und Entwicklung und
Qualitätssicherung bei Apple eine hirnlose Sch***bande. Und?
Doch selbst mit der ? 29,- DVD lässt sich ein sauberes System aufsetzen,
sogar auf einem leeren Laufwerk. Einfach DVD einlegen und starten.
Also mit Taste C druecken, damit die DVD bootet, oder?
Ab 10.6 braucht's das nicht mal, zumindest wenn man von 10.5 upgradet.
Da kann man den Installer aus einem laufenden 10.5 heraus starten.
Früher sorgte das für einen sofortigen Neustart mit auf DVD umgebogenem
Startvolume. Der 10.6-Installer läuft einfach so unter 10.5 laufend los
und fängt an, das System direkt zu aktualisieren.
Nach der Sprachauswahl im Menü das Festplattendienstprogramm wählen
und das Systemlaufwerk löschen (partitionieren). Voilà, eine saubere
HFS+ Platte wartet auf die weitere Installation und am Ende trohnt
eine sauberes 10.6 auf ihr.
Und der Internetzugang funktioniert ebenso problemlos sogleich?
Wenn Du per Migrations Assistent einfach alles migrierst (und das
idealerweise gleich im Rahmen der Installation, d.h. wenn der Migrations
Assistent vom Installer selbst aufgerufen wird), dann natürlich. Warum
sollte das auch nicht funktionieren? Ist doch keine Kunst, die Settings
und den System- bzw. Anmelde-Schlüsselbund zu kopieren, damit auch
WLAN-Passphrases im neuen System zur Verfügung stehen.
Nach der Softwareaktualisierung auch 10.6.2 und nach einer weiteren
Safari 4.0.4. Fertig.
Und das funktioniert dann auch schon mit der "Softwareaktualisierung"?
Man muss nicht den Combo-Download benutzen, weil es gleich von 10.6 zu
10.6.2 geht?
Natürlich! In so einem Fall (Überspringen mindestens einer Nachkomma-
stellen-Version) schlägt der Software Update-Mechanismus immer die
passende Version des Updates vor. De fakto wird also auch via Software
Update ein "Combo Update" installiert.
Nun können alle eigenen Dateien vom hoffentlich vorher gesicherten
Backup eingespielt werden und auch die benötigten Programme.
Das ist schon klar.
Und nicht das richtige Vorgehen. Viel simpler geht's per Migrations
Assistent, den der Installer selbst schon direkt aufruft. Also vorher
alte Installation klonen, dann ist auch der Rückweg (und sei es nur für
einen schnellen Test, siehe unten) zum alten System offen.
Der Witz an so einem Update (oder an jeder dem Anwender bewußt gemachten
Änderung) ist ja der, daß nun auf einmal wieder Sensibilisierung für
Probleme eintritt. Ein Programm bspw., das auch unter 10.4 sporadisch
abgestürzt ist, wird nun einen Tag nach dem Upgrade auf 10.6 erneut
gestartet. Und crasht. "Ja Hallo?! Was sind das für Deppen bei Apple,
die nicht mal eine Qualitätssicherung haben?! Scheiß Schneeleopard!"
Drum alte Installation geklont vorhalten, dann kann man schnell mit
gedrückter [alt]-Taste davon booten und verifizieren, ob das ein neues
Problem ist oder schlichtweg ein altes, das man verdrängt bzw. einfach
nicht wahrgenommen hat.
Und das mit der Sensibilisierung für Probleme nach Updates ist kein
Witz. Was uns bei Kunden schon alles passiert ist, wenn man ein
Server-Update angekündigt hat: Da rufen dann am nächsten Tag die User
beim Support an und beschweren sich, daß gewisse Volumes "plötzlich"
nicht mehr da wären oder es Druckerspooler nicht mehr gebe, die sie
dringend für ihre Arbeit benötigen würden. Und die Volumes de facto 7
Monate vorher schon deaktiviert worden waren und besagter Druckerspooler
vor 3 Jahren mal kurz zu Testzwecken angelegt wurde und am Rechner der
einen Userin eingerichtet war. Die ihn nie benutzt haben konnte, weil er
seit 2 Jahren schon nicht mehr existierte auf dem Server. Aber natürlich
kam prompt die Meldung nach dem Update, der Spooler wäre defekt.
Wie lange dauerte eigentlich die DVD-Neuinstallation ohne die
nachtraeglichen Download-Updates?
Hier keine halbe Stunde -- allerdings von 10.5.8 weg.
Gruss,
Thomas
.
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