Re: [Mail.app] Programm stuerzt vermehrt ab, Regeln funktionieren nicht zuverlaessig (IMAP)
- From: spamfalle@xxxxxxxxxxx (Clemens Beier)
- Date: Mon, 14 May 2007 12:45:28 +0200
Robert Welz <mackel@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
Radulph Kader <radulphkader@xxxxxx> wrote:<snip>
Für unseren OP: Benutze POP und Du wirst Ruhe haben. Wenn IMAP, solltest Du
einen Client-Wechsel ins Auge fassen.
Dem kann ich mit c.a. 2 Mio emails (35 GB) auf einem kleinen
(Fujitsu/Siemens 2,6 GHZ Celeron mit 2 GB RAM wobei 600 MB dem
Mailserver zur Verfügung stehen, der Rest verteilt sich auf 4 weitere
virtuelle XEN PC's) wiedersprechen.
MDA ist Cyrus. Und synchronisieren von 14 Accounts ist mit Mail.app kein
Problem. Dauert halt 10 Minuten im Intranet, die Mails in der INBOX
werden aber sofort angezeigt. Mail.app läuft halt 8h / Tag damit ist das
Synchronisieren kein Problem.
Gut zu wissen.
Das einzige, was ab und zu nicht stimmt, ist, dass Mail.app manchmal
doppelt soviele Mails als ungelesen anzeigt, wie tatsächlich ungelesen
sind. Den Grund habe ich noch nicht gefunden, es war halt noch nicht so
wichtig, denn der Rückgabewert vom Cyrus über die Anzahl der ungelesenen
Mails stimmt, damit funktioniert es auch beim Squirrelmail, denn da ist
der Seitenaufbau im Vergleich zu Mail.app etwas langsam. Bei Mail.app
kann ich fix mal direkt ins Postfach schauen.
Das entspräche ggf. ebenfalls einem Caching-Problem?
Wenn Dein Provider schon Spamassassin einsetzt, frage doch mal, ob er
auch DCC über den Spamass einschalten kann. Das ist sehr einfach, die
Konfiguration ist hier sogar automatisch. Die Trefferrate ist 99.x %.
Zudem ist DCC für Provider mit unter 10 Mio Mails/Tag u.U frei.
( http://www.rhyolite.com/anti-spam/dcc/ Abschnitt "Operational DCC
Services", letzter Absatz ). Aber ich sehe gerade dass die
Lizenzbedingungen kürzlich geändert wurden. Werds mir morgen mal genauer
durchlesen.
Das gebe ich bei Gelegenheit weiter. Möglicherweise ist DCC schon
eingeschaltet. Der Support ist oft vornean.
Gegen die Abstürze würde ich einmalig mal alle Accounts löschen, neu
anlegen und neu synchronisieren. Wenns an Mail.app liegt, dann sollte
das helfen. Und 450 MB sind über DSL gerade noch vertretbar.
Zu Hause habe ich ISDN, unterwegs -- je nachdem DSL --, im Büro dann
einen Uni-Anschluss.
Um das im Büro zu machen brauche ich aber Ruhe.
Mir graut allerdings bei dem Gedanken.
Dazu würde ich mal ~/Library/Caches/Mail und ~/Library/Mail löschen.
Du kannst dann noch
MessageRules.plist
MessageRules.plist.backup
aus letzterem Verzeichniss sichern, wenn Du viele Spamfilter angelegt
hast. Aber ohne Gewähr, das habe ich noch nicht ausprobiert.
Letzteres ist eben sehr wichtig. Meine Liste der Regeln ist lang.
Ein Gedanke noch: Vielleicht ist WLAN doch etwas schmalbrüstig für IMAP.
Wie stark ist denn Deine DSL Anbindung? Ich schaffe hier mit Gigabit
Ethernet. Vielleicht solltest Du mal eine Verkabelung ins Auge fassen.
Aber wenn schon der Sync mit LAN nicht klappt, dann liegts wohl an etwas
anderem.
Genau das ist eben auch der Knackpunkt. Vor allem wenn ich
Verbindungsprobleme habe kommen die Probleme mit Mail.app.
Dass sich da das Programm möglicherweise verschluckt, würde ich ja noch
hinnehmen. Dass es abstürzt, halte ich für nicht tragbar.
Eine Verkabelung würde ich gerne machen, doch das stellt mich vor einige
Hindernisse. Die Wohnung ist so verwinkelt, dass es nicht eben so mit
ein paar Bohrlöchern getan wäre. Mehrere Zimmer, ein Treppenhaus und ein
Bad liegen dazwischen.
ISDN wird möglicherweise bald abgelöst werden, aber auch da stehen noch
einige Dinge an die ich nicht steuern kann.
Fällt mir so ein, Du könntest aber auch selber lokal einen IMAP-Server
betreiben und den mit fetchmail mit dem deines Providers in sync halten.
Das ist auf alle Fälle robuster.
Aber auch kostenintensiver. Immerhin kostet es Strom (Server) und Zeit
(Pflege, Einrichtung, Einarbeitung)...
Und wenn Du keine Zugriffe auf Imap
über das Internet erlaubst, dann ist das auch problemlos einzurichten.
Cyrus ist nicht soo schwer. Allerdings kannst Du dann von ausserhalb
nicht mehr an Deine Post. Und einen eigenen SMTP-Server würde ich auf
dieser minimalistischen Lösung auch nicht betreiben.
....und außerdem habe ich mich für IMAP entschieden, da ich zeitweise an
drei verschiedenen Orten arbeite.
Der Komfort kommt allerdings erst mit zunehmender Komplexität. Bin
nämlich gerade dabei, alle Mail-Passwörter über LDAP zu verwalten, sowie
die Access Maps meines eigenen Postfix.
<seufz /> Was wäre ich froh wenn der Linux-Server an dem ich manchmal
hänge 'Mobile Homes' hätte welche via LDAP laufen.
Aber das ist eine andere Geschichte -- und nicht die meinige.
ClemiSan
.
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