Re: Sichere Netztrennung und internetloses WindowsXP?



"Juergen Ilse" <juergen@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> schrieb:

Michael Landenberger <spameimer052006@xxxxxxxx> wrote:

Ich habe keine Probleme mit der offenen Susanne, denn das
Ganze war nur ein Test. Nachdem dieser fehlgeschlagen war,

... hast du fstgestellt, dass man dir "Windows-Only" Hardware
angedreht hat,

Man hat mir die Hardware nicht angedreht. Ich habe sie selbst ausgesucht, und zwar nach den Kriterien Qualität, Preis und Kompatibilität zu dem Betriebssystem, das ich zum Zeitpunkt der Anschaffung genutzt habe. Speziell letzterer Punkt erforderte aber keine große Aufmerksamkeit, denn zu Windows ist so gut wie alles kompatibel. Ich konnte mich also auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: dass die neue Hardware richtig gute Ergebnisse abliefert und dass der Preis stimmt.

aber du bist nicht bereit, dir einzugestehen, dass das evt. ein
Fehler war ...

Es war kein Fehler. Hardware und Betriebssystem laufen und tun exakt das, was ich will.

Waerst du tatsaechlich so von Windows ueberzeugt, dass
du gar nichts anderes in Betracht ziehen wuerdest, haettest
du gar keinen Grund fuer deinen "Test" gehabt.

Doch. Der Grund für meinen Test war nämlich, dass ich mich näher mit Linux befassen wollte. Es gab sonst keinen Grund, von Windows Abstand zu nehmen, denn auch Windows hätte die gestellte Aufgabe problemlos erfüllt. Da ohnehin ein Rechner neu aufgesetzt werden musste, dachte ich mir, das wäre ein guter Zeitpunkt, einmal Linux statt Windows zu installieren. Das Experiment habe ich genau in dem Moment abgebrochen, als es um den Anschluss des Druckers ging. Jetzt ist wieder Windows auf dem Rechner und alles ist gut.

Wenn du aber tatsaechlich Grund fuer deinen Test gehabt hast
(weil du eben doch mal die Nutzung eines anderen Systems in
Betracht ziehen wuerdest), war der Kauf von "Windows-only-Hardware"
ein schwerer Fehler,

Ein schwerer Fehler produziert in der Regel Schäden oder verhindert, dass eine bestimmte Aufgabe erledigt werden kann. Meine Aufgabe lautete: "mach einen PC zum File- und Printserver". Ich habe es (aus purer Neugier, es gab sonst keine Notwendigkeit dafür) mit Linux versucht, das hat nicht geklappt (also war das der Fehler, denn er hat mich Zeit gekostet). Danach habe ich Windows installiert, und jetzt ist die Aufgabe zu 100% erfüllt: der PC wurde zum File- und Printserver, der *uneingeschränkt* und kompromisslos *jeden* Job erledigt, für den er gedacht ist. Fehler sehen irgendwie anders aus.

Die Preisunterschiede liegen shr oft bei maximal 30,- EURO. Wenn
sie hoehere liegen, darf man i.d.R. nicht auf die Druckkosten
schauen, weil man sonst festellen wuerde, dass moeglicherweise
auch ein 80,- EURO teurerer Durcker die preiswertere Wahl waere ...

Mein Drucker stammt aus der 300-Euro-Klasse. Nur damit mal klar ist, um welche Geräteklasse es geht und warum man sowas nicht einfach verschrottet, solange es noch einwandfrei funktioniert. Da es aber ein Auslaufmodell war, habe ich nur die Hälfte bezahlt, also ca. 150 Euro gespart. Ich hätte natürlich Ausschau nach einem Nicht-GDI-Drucker halten können. Den aber gab es nicht als Auslaufmodell, also hätte ich für einen solchen Drucker entweder die vollen 300 Euro (oder sogar noch mehr, denn Nicht-GDI-Drucker sind in der Regel teurer als GDI-Drucker) hinblättern oder an der Qualität Abstriche machen müssen.

Ich denke gar nicht dran, einen noch funktionierenden Durcker,
dessen Leistungsdaten mir noch ausreichen, alle paar Jahre
auszutauschen, nur weil ich einen neuen Rechner anschaffe.

Also nimmst du Mühe und Kosten in Kauf und suchst dir einen Drucker aus, der nicht ausgetauscht werden muss. Ich löse das Problem eben anders: ich mache mir die Mühe (Kosten entstehen so gut wie keine) und suche mir das Betriebssystem so aus, dass die Hardware nicht ausgetauscht werden muss. Beide Vorgehensweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Es gibt aber IMO nichts, was ein Pauschalurteil "Windows-Drucker = Schrott" in irgend einer Weise rechtfertigen würde.

Gruß

Michael

.



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