Re: Firewall für kleines Büro
- From: tc-jus@xxxxxxxxxxxxx (Tobias Crefeld)
- Date: 31 Jan 2006 05:01:00 +0100
Bjoern Steffen meinte:
> Wenn ich den Router nun an den Switch schließe kommt meine Sorge. Reicht
> ein vernünftig installierter Router aus, um nach außen hin möglichst
> sicher zu sein? Oder sollte man noch eventuelle Hard- und/ oder Software
> dazwischenschließen?
Nachdem das Büro offenbar ohne Rindernetzugang klar kam, würde ich es
abgehängt lassen.
Mitunter ist es am einfachsten, Ihr macht es so, wie das hier kürzlich
jemand beschrieb und installiert 1..2 isolierte "Sürf-PCs" mit einem
eigenen Drucker, die über mobile Datenträger (USB-Massenspeicher, CD-RW)
einen Datenaustausch mit den produktiven Rechnern bieten und sonst über
keine Verbindung zum LAN verfügen.
Ansonsten würde ich ein kommerziell genutztes Netz, insbesondere wenn die
Rechner unter MS-Win laufen, als unzureichend geschützt ansehen, wenn man
lediglich einen einfachen NAT-Router (kenne dieses Modell nicht) zwischen
LAN und WAN hängt.
Wenn ich die Meinung diverser Wirtschaftsprüfer zugrunde lege, die mir
bislang die jeweiligen Systeme begutachtet hatten, dann sind eine gut
gepflegte Firewall mit Virenscannern verschiedener Hersteller sowie ein
zeitnahes Patchen der Systeme das Minimum, wenn man MS-Win-PCs ans Public
Internet anschließen will. Man muß deren Meinung nicht als Grundlage
akzeptieren, aber wenn es an die Bonität geht, dann werden die meisten
Geschäftsinhaber recht 'kompromißbereit'.
Ansonsten sei auch mal wieder auf das BSI verwiesen. Ist schließlich was
'Amtliches' und abgesehen davon recht lesbar:
http://www.bsi.de/fachthem/sinet/index.htm
(Konnte mir allerdings nur schwer das Lachen verkneifen, als ich jetzt den
Ausdruck "Sicherheitsgateways" für Firewall las.)
--
Gruss,
Tobias.
.
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