Re: [iptables] udp blocken



ja hallo erstmal,...

Juergen P. Meier wrote:

> Jan Luehr <jluehr@xxxxxxx>:
>> ich stehe hier vor einem kleinen Problem. Ich betreibe hier ein Gateway
>> für ein sehr kleines Netzwerk, das Gleichzeitig auch einen NFS,
>> TFTP-Server und dhcp-Server (zum Booten eines Clients) laufen soll. Als
>> OS kommt derzeit Debian Sarge zum Einsatz.
>> Der Zugriff aus dem Internet auf diese Dienste soll unterbunden
>> werden.DHCP und TFTP sind da eher nicht das Problem.
>
> Wieso? Gerade TFTP ist ein enormes Sicherheitsrisiko.

Im worst case könnte sich jemand den Kernel meines alten Notebooks
herunterladen. So what?

>> Der NFS-Server bereitet mir mehr sorgen. Ich kann zwar in hosts.allow und
>> exports Richtlinien festlegen, ich sehe jedoch keine Möglichkeit den
>> Zugriff auf die entsprechenden Ports zu unterbinden, denn das Gateway
>> soll mit DNS und NTP heraus dürfen.
>
> Das sind jeweils voellig verschiedenen ports. Das kann man sogar ohne
> State statisch filtern. DNS inbound sollte - wenn du keinen DNS server
> nach aussen hin anbietest - auf source-port=53 limitiert werden. Die
> wenigsten DNS server Implementierungen verwenden fuer Antwortpakete
> auf DNS Anfragen einen anderen source-Port. Und NTP ist src=dst=123
> (bzw. alle anderen NTP Implementierungen kann man getrost als Defekt
> disqualifizieren).
>
>> Erlaube ich mit iptables deren Ports für hereinkommenden Traffic, so
>> könnte jeder, der der udp-Pakete von diesen Ports aus kommend schickt,
>> auf NFS Zugreifen. Er würde zwar ein permission denied bekommen - aber
>> nur solange keine Fehler im Server gefunden werden.
>
> Das NFS Protokoll verwendet ueblicherweise Port 2049, insbesondere
> wenn kein RPC dienst von aussen ansprechbar ist, um diesen Port zu
> erfragen.
> Damit reicht es, wenn du von aussen Anfragen an Port 111 (RPC)
> und 2049 (nfs) blockierst.
>
>> Gibt es Ansätze für eine Art udp-Connection-Tracking?
>
> Ja. ip_conntrack.o und ipt_state betrachten UDP ebenfalls
> "Verbindungsorientiert".
>
>> Die Ports von NFS für den ausgehenden Traffic zu verbieten ist leider
>> auch keine besonders gute Lösung, da sich statd/mountd immer mal wieder
>> neue Ports krallen.
>
> statd und mountd sind nicht das problem bei NFS, und der nfsd
> verwendet aus histroischen Gruenden (NFS ist aelter als RPC) mit
> Vorliebe den Port 2049. Und fuer die dynamischen Protokolle reicht es,
> den RPC-Port zu blockieren.
>
>> Any hints?
>
> Vereinfachtes Schnippsel eines Regelwerks (eth0 = LAN, eth1 = uplink)
>
> -A OUTPUT -o eth1 -p udp -j ACCEPT
>
> [...]
Danke, sieht interessant aus.

Keep smiling
yanosz
--
PHP ist ein Akronym für People hate PHP
.



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