Re: gentoo



Oliver Schadwrites:
Clemens Schueller wrote:
Oliver Schad writes:
Clemens Schueller wrote:
Oliver Schad writes:


Genauso. Gentoo hat zuwenig Personal und darunter leidet die Pflege
der Pakete. Nicht bei jedem Paket, klar. Ich erinner mich noch an
Postgres, das war ein leidiges Thema. Selbst Debian war lange
aktueller. DEBIAN!

Ich hab pg nur einmal installiert, um lx-office antesten zu können,
ein einziges Desaster --> kompliziert. War aber aufn Homeserver - da
rennt ein ubuntu 8.04.

Ich tu mir mit MySQL leichter...

Mmh, ich benutze lieber Postgres, da weiß man wenigstens, dass das Leute
mit etwas mehr Verstand gemacht haben. Ich kam auch mal von MySQL und
fand den Umstieg auch gewöhnungsbedürftig. Aber es gibt ja pgAdmin3.

So gesehen muss ich Dir Recht geben - weil bei Mysql, dann Sun, jetzt
Oracle dürfte es ordentlich rund gehen. Mir fallen auf die Schnelle 2
Forks von MySQL ein (Drizzle und MariaDB) - vom Theater um OpenOffice
bzw. LibreOffice wollen wir erst gar nicht reden.


Es ist ja auch nicht bei jedem Paket so, es sei denn, es gibt ein
Sicherheitsproblem, dann ist das bei jedem Paket so. Das
Sicherheitsteam war zwischendurch auch mal nicht-existent.

Uje, das ist natürlich pöhse - vor allem bei Serverinstalls.

Eben. Aber als Admin ist mir mein Desktop natürlich auch heilig, auch
wenn ich dort mich natürlich bemühe schon durch diverse
Sicherheitsmaßnahmen Einbrechern das Leben schwer zu machen.

Keine Frage, Sicherheit ist wichtig - nicht umsonst hab ich einen Router
im Net, der fängt mir den ganzen Mist großteils ab - bin mal an einer
Kiste gesessen, da war jeder Dienst nach extern komplett offen und es
wurde standardmässig mit root gearbeitet *ARRRRGL*


Wenn man die ganze Zeit Gentoo benutzt, fällt einem das gar nicht
mehr auf. Es wurde mir schlagartig wieder bewusst, als ich meinen
Desktop auf Debian umgestellt hatte.

Kann ich mir gut vorstellen - und obendrein hast wsl. aus Gewohnheit
statt "apt-get install foo" "emerge -av foo/bar" eingegeben? ;-)

Klar.

;-) - passiert mir auch öfters - vor allem dann, wenn ich aufn Desktop
ein "emerge -av foo/bar mache" und gleich drauf am Server (der ja ein
ubuntu ist) dasselbe nochmal - und vice versa.


Fedora hab ich mir vor Jahren mal angeschaut - sagt mir grad nicht
zu. Ich hab generell eine Abneigung gegenüber RPM basierten Distris.

Warum?

Hat wohl mit meinen ersten Linux Gehversuchen mit SuSE (war
erinnerlich eine 7.1) zu tun. zypper (oder wie das Teil geheißen hat)
war nicht mal ansatzweise geplant und YaST hab ich gehasst.

Abhändigkeitsmanagement hat aber heute selbst SuSE. Fedora gefällt mir
eigentlich recht gut, auch wenn man zum Start erstmal ein paar
Paketrepositories hinzufügen muss, damit man alles beisammen hat.

Ich hab vor nicht allzulanger Zeit mal ein aktuelles OpenSuSE in einer
VM installiert - der reinste Horror. Es war eine ordentliche Frickelei,
um mal MP3 Support zu haben. Bei gentoo ist das kein Problem.


Allerdings klappt bei mir gerade das Upgrade auf Fedora 14 genau gar
nicht, weder mit einem Update aus dem System, noch mit einer Live-CD.
Super Sache. Dafür gibt es echt aktuelle Software und auch viele nette
Pakete, wie z.B. einen i3-WM, Krypto bei der Installation, Kickstart und
noch viele schöne Bonbons. Virtualisierung klappt super auch per GUI gut
verwaltbar, den NetworkManager kann man gut benutzen und auch WLANs
klickbar nutzen (ich erinnere mich nur ungern an die
wpa_supplicant.conf).

Mit dem NetworkManager komm ich irnkwie nicht zurecht - der krallt sich
per default immer eine DHCP Lease. Hab den Mist dann runtergeschmissen
und durch wicd ersetzt - nur aufn Laptop gehts leider nicht, da brauch
ich den NM fürs UMTS.

LEIDER hat wicd keinen UMTS Teil drinnen - mal schauen, viell. kommts ja
noch. Wobei mir aufgefallen ist, das es in letzter Zeit ruhig um wicd
geworden ist.




GreetinX, Clemens Schueller
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