Re: Partition vergrößern



Albrecht Mehl wrote:

frank paulsen schrieb:
Albrecht Mehl <AlbrechtMehl.spamgrab@xxxxxxxx> writes:

Im Buch Ute Hertzog, Linux, Die praktische Referenz steht auf den Seiten
180 ff

für fdisk: Wenn Sie das Programm starten, werden mehrere Menüpunkte
zur Auswahl angeboten. Dann folgt u.a. ein Beispiel, in
dem fdisk sehr wohl mit einer Partition und nicht mit einem
Laufwerk aufgerufen wird.

für cfdisk:Der Befehl verwendet folgende Befehle. Und wieder ein
Aufruf mit eine Partition.
buch wegwerfen. fdisk unter Linux hat kein menue,

Mal langsam. Ruft man - siehe unten - fdisk mit einer Partition auf,
gibt es eine Ausgabe und darin als letztes 'command:' Vielleicht nennen

Also, bei mir (Kubuntu Gutsy):

-----------------
root@bounty:~# fdisk /dev/sda3
Device contains neither a valid DOS partition table, nor Sun, SGI or OSF disklabel
Building a new DOS disklabel with disk identifier 0x95584782.
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
After that, of course, the previous content won't be recoverable.


The number of cylinders for this disk is set to 1245.
There is nothing wrong with that, but this is larger than 1024,
and could in certain setups cause problems with:
1) software that runs at boot time (e.g., old versions of LILO)
2) booting and partitioning software from other OSs
(e.g., DOS FDISK, OS/2 FDISK)
Warning: invalid flag 0x0000 of partition table 4 will be corrected by w(rite)

Command (m for help):
----------------

> das andere Leute anders; die Autorin nennt es Menü, und das erscheint
> mir nicht so ganz falsch.

Die Autorin hat selbstverständlich das Recht etwas zu nennen, wie sie mag, es soll Leute geben, die Wind*ws ein "Betriebssystem" nennen ;-), aber unter einem "menu" wird ganz allgemein eine, wie auch immer geartete, Liste von Kommandos gemeint, aus der man auswählen kann. Diese Liste wird ganz bestimmt von fdisk *nicht* angezeigt. Statt dessen bekommt man die Aufforderung ein Kommando einzugeben, fdisk hat also eher ein CLI (Command Line Interface) und keine Menusteuerung.
Du kannst Dir selbstverständlich mit dem "m"-Kommando die Liste der Kommandos anzeigen lassen. Automatisch kommt aber kein Menu!


cfdisk hat keine
befehle, der aufruf mit einer partition ist bei beiden programmen
normalerweise falsch.

fdisk mit einer Partition ergibt Auskunft über diese Partition:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

linux-um1q:~ # fdisk /dev/sdc5
Device contains neither a valid DOS partition table, nor Sun, SGI or OSF
disklabel
Building a new DOS disklabel with disk identifier 0xb7b32607.
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
After that, of course, the previous content won't be recoverable.


The number of cylinders for this disk is set to 1958.
There is nothing wrong with that, but this is larger than 1024,
and could in certain setups cause problems with:
1) software that runs at boot time (e.g., old versions of LILO)
2) booting and partitioning software from other OSs
(e.g., DOS FDISK, OS/2 FDISK)
Warning: invalid flag 0x0000 of partition table 4 will be corrected by
w(rite)

Command (m for help): p

Disk /dev/sdc5: 16.1 GB, 16113291264 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 1958 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0xb7b32607

Device Boot Start End Blocks Id System

Command (m for help): q

linux-um1q:~ #

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Ich wäre dankbar, wenn ich Information nicht nur darüber, was falsch
ist, sondern wie man es richtig macht, bekäme:

Die Partitionierung einer Platte ist ein *gefährliches* Unterfangen. Datenverlust ist nicht auszuschließen! Deine Beschreibungen und Deine Versuche zeugen von einem Unwissen, daß befürchten läßt, daß Du Deine Daten verlieren wirst (korrekt: den Zugriff auf Deine Daten verlieren wirst)!
Dein Beharren darauf, daß Du "fdisk /dev/sdc5" aufrufen willst, zeigt, daß Du kein Verständnis dafür hast, was da passiert. Der von einigen richtigerweise gemachte Einwand, fdisk könne nur auf der ganzen Platte (/dev/sdc) arbeiten, scheinst Du ignorieren zu wollen.

Zu Deinem Beispiel: fdisk öffnet die Partition als wenn sie eine eigene Platte wäre, liest die ersten 512 Bytes, die die Basis-Partitionstabelle(*) enthalten müßte, und findet keine gültige Tabelle. Das ist auch so richtig, denn diese befindet sich nicht in der Partition sondern im MBR und der befindet sich am Anfang der Platte!

(*) Ich schreibe "Basis-Partitionstabelle", weil diese, im Falle einer erweiterten Partition, die in Deinem Fall vorhanden ist, auf dem Rest der Platte fortgesetzt wird. Im MBR stehen nur maximal vier Einträge für Partitionen. Falls einer davon (und es kann nur einen geben), eine logische Partition beschreibt, geht's auf dem Rest der Platte weiter.

- Wie lauten Schritt für Schritt die Befehle zur Vergrößerung
der Partition nach dem Vorschlag von Heike (23.3.2009, 12:25)?

Wenn jemand Dir hier einen falschen Schritt beschreibt, oder einen, der nicht zu 100% mit Deiner bestehenden Partitionierung übereinstimmt, sind Deine Daten futsch bzw. nicht mehr zugreifbar! Deshalb wird hier versucht, erst einmal ein grundlegendes Verständnis auf beiden Seiten aufzubauen, bevor so etwas anzugehen ist!
Persönlich befürchte ich gar, daß hinterher das Gejammer groß ist, derjenige, der Dir hilfreich zur Seite gesprungen ist und das Gewünschte ge-post-et hat, sei am Verlust Deiner Daten Schuld.

Ich will's dann man versuchen, aber das geht absolut nicht in einer Beschreibung sondern muß sozusagen interaktiv geschehen:

Bevor dies angegangen wird, bitte ich Dich aber, Deine Daten zu sichern! Wie gesagt, die Partitionierung einer Platte ist ein *gefähliches* Unterfangen und da rettet Dich wirklich nur eine Datensicherung.

*Nach* *der* *Datensicherung*, gib bitte folgendes ein:
fdisk -l /dev/sdc

und post-e dann bitte die Tabelle, die Dir dann angezeigt wird.

Josef
--
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Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
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.



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