Re: [Ubuntu] Kernel 2.6.28 und WLAN RT2870/nativ?
- From: Uwe 'eMM' Premer <m@xxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sat, 21 Feb 2009 19:37:22 +0100
Juergen Ilse schrieb:
Hallo,
Hallo Jürgen,
Uwe 'eMM' Premer <m@xxxxxxxxxxxxx> wrote:
Frank Streitz schrieb:
On 2009-02-21, Uwe 'eMM' Premer wrote:Ja, und ich lasse ja den Treiber dann automagisch laden.
Nein, Frank, genau das reicht nämlich eben nicht.Das ist nicht nötig, weil nach einem Kernelupdate sowieso rebootet
Vorher muß der vorhandene Treiber mit
$ sudo modprobe -r rt8270sta entladen werden.
werden muß.
Du meinst aber, dann wird gleich die neue Version ge-insmodet?
Ja, sofern man nach dem compilieren des Treibers auch "make install"
aufgerufen hat, denn dann wird er im dafuer richtigen Zielverzeichnis
installiert. Da der Treiber beim einem einfachen "make" (onhe zusaetz-
liche Angabe der gewuenschten Kernel-Version) fuer den gerade laufenden
Kernel gebaut wird, sollte man in diesem Fall zweimal neu booten: einmal
vor dem bauen des Kernel-Treibers, dann (ohne funktionierendes WLAN aber
bereits mit dem neuen Kernel) den Treiber neu bauen und installieren,
dann abermals neu booten. Ab diesem Zeitpunkt muesste man wieder funk-
tionierendes WLAN haben.
Damke, das leuchtet ein.
Bei jenem Source muß ich aber auch schon das make mit root-Rechen
aufrufen, sonst kommt irgendwas mit "Permission denied".
Und sudo make install habe ich auf jeden Fall auch gemacht, obwohl in
der README im Source drin steht, man sollte die eigentliche
Treiberdatei, also die rt2870sta.ko manuell per cp-Befehl ins richtige
Verzeichnsi kopieren.
Sudo make install funktioniert jedoch sehr gut.
Ich kenne jetzt diesen speziellen Chipsatz nicht und hatte auch diesesSicherlich könnte man den ganzen Vorgang, auch der manuelle Download des
Problem noch bei keiner Treiberaktualisierung. jedoch ließe sich das
auch mit einem Link auf einen Einzeiler lösen, den Dein Probant nur
anklicken brauch. also für ihn dann 1 Klick mehr.
Kernel-Sources vorher in einem einzigen Shell-Script unterbringen.
Nur, leider mangelt es hier an meiner eigenen Fähigkeit, ein solches
Shell-Script vernünftig schreiben zu können.
Wenn bei jedem compilieren des Treibers die slben Kommandos einzugeben
waeren (was in diesem Fall vemrutlich der Fall sein wird), dann genuegt
es, genau diese Kommandos (eins pro Zeile) in das Script hineinzuschreiben
und dem Script anschliessend lese- und execute-Rechte zu geben (sofern
diese noch nicht vorhanden sind).
Ahh, gute Idee, ich glaube, das kann ich realisieren.
Hmh, ehrlich?Des weiteren muß vor dem Kernel-Upgrade mit derDu brauchst dazu nicht die Kernelsourcen. Die Headerpakete reichen, und
Aktualisierungsverwaltung das Kernel-Source-deb manuell von den
Ubuntu-Packages runtergeladen und installiert werden, weil die
Aktualisierungsverwaltung leider nicht den zu Kompilierung des
Treiber benötigten Kernel-Source nicht mit runterlädt.
die werden automatisch upgedatet.
Wenn das bei Debian nicht so waere, wuerde ich das als Fehler ansehen.
Bei Ubuntu scheint es so zu sein ...
Zwingend benötigt für die Kompilation dieses Treiber-Sources ist das
Paket build-essential und die Kernel-Headers, ohne die geht garnix.
Und dass glib6 wie auch glib6-dev (afaik), wie auch g++ und gcc sowie
make drauf sein müssen, ist ja eh klar.
Hmh, das würde ich wirklich super finden.Btw: laut Ubuntu-Wiki ist der einzige, wirklich out-of-the-box derzeitDas stimmt auch so nicht. Ich habe auf meinem Notebook mii Ubuntu 8.04 einen
sofort vom System erkannte USB-WLAN-Empfänger der "Alfa Network
AWUS036H" mit einem Realtek-Chipsatz. Alle anderen Empfänger
erfordern irgendwelche zusätzlichen Verrenkungen wie ndiswrapper etc.
Fritzstick, der auch outofthebox erkannt wird. Und es gibt noch einige mehr.
Aber gibt es nicht für die FRITZ!-Sticks einen nagelneuen Linux-Treiber
von AVM, der installiert werden muß?
Es gibt von vielen HErstellern idiotischerweise irgendwelchen Hersteller-
spezifischen Kram, obwohl bereits ein generischer in aktuellen Kerneln
enthaltener Treiber mit der selben Hardware glaenzend tut ...
Ja, in anderer Form hatte ich das beim Bentzen des anderen WLAN-Gerätes
mit ndiswrapper gemerkt: dabei muß man dann oft die Distri-eigenen
Treiber in die Blacklist setzen...
Für mich kommt btw. mindestens nur ein 802.11g-Stick infrage, 11b hab
ich für mich abgehakt, mein Router habe ich von 802.11b/g-Mischmode auf
802.11g-only umgestellt.
Und? RT2500 wird in allen Varianten (PCI, miniPCI,USB) bestens durch
den generischen RT2x00-Treiber unterstuetzt, der bereits seit Kernel
2.6.24 fest im Kernel enthalten ist, und die koennen alle 802.11g.
RT2500 sollte unproblematischer sein, da viel länger im Handel.
RT2870 ist wohl noch so neu, dass man sich seitens der Kernel-Bauer
damit noch nicht beschäftigt hat. Aber daran wird imho kein Weg dran
vorbei führen, will man mit Linux gegenüber Windows up-to-date sein.
Der Internetzugang via WLAN wird imnsho immer wichtiger, da bereits
jetzt mehr Laptops verkauft werden als PCs und selbst PCs möchten viele
User auch via WLAN betreiben, weil Kabel teielweise uncool sind.
Und den Longshine 11n-Stick sowie meinen Hama 11n-Stick an diesem iBook
hatte ich hinsichtlich eines Routerneukaufs mit Umstellung auf 11n gekauft.
802.11n ist noch ein Draft.
Schon klar. ;-)
Ob man sich jetzt schon darauf festlegen
sollte (obwohl man dadurch i.d.R. auch bei weitem n icht so viel mehr
Durchsatz hat, wie die Versprechen der Hersteller hoffen lassen), weiss
ich nicht unbedingt ...
Ursprünglich wollte ich auch warten, bis 802.11n-final verabschiedet
ist, aber das dauerte alles viel zu lange und ich stand vor der
Entscheidung "neuer Draft-n 2.0-Router" oder "Repeater". Ich hab mich
dann entschieden, den bisherigen Router erstmal zu behalten (der tuts
noch), aber mittels Repeater dann für besseren Empfang zu, sorgen.
Und da ich eh einen neuen WLAN-Stick fürs iBook brauchte, hab ich mich
dann für ein Draft-n-Stick entschieden.
Allerdings brachte der Longshine an meinem iBook leider nicht so gute
WLAN-Stabilität, so dass ich mir dann noch den Hame-11n gekauft habe.
Mit dem Hama bin ich jetzt echt zufrieden, der ist gut, obowhl genau wie
der Longshine ebenfalls mit RT2870-Chip.
Der Longshine war dann halt übrig und an jenem anderen PC ging durch
Kernel-Update plötzlich der T-Sinus 154 data mit ndiswrapper an Ubuntu
8.04 nicht mehr.
Ich hab alles versucht, ohne Erfolg, dann hab ich einfach das bisherige
8.04 platt gemacht und 8.10 neu installiert und den Longshine-Stick
genommen und der geht jetzt gut unter Intrepid.
Nur halt die Sache mit Kernelupdates..., die wird sich aber jetzt sicher
dank Eurer kompetenten Ratschläge hier gut lösen lassen. ;-)
CU, Uwe
.
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