Re: Endlich! Die finale Linux-Lösung
- From: Stefan Sprungk <stefan_sprungk@xxxxxxxx>
- Date: Wed, 26 Mar 2008 15:55:54 +0100
Krallenwetzer schrieb:
Es geht nicht um "Einarbeitung", es geht um schlechten Support bei oft
willkürlich eingestreuten Fehlern wie falsch gesetzten Rechten und
Diensten, die nicht oder nach Update nicht mehr funktionieren. Es
spricht doch nichts dagegen, Plustek-Scanner auch heute noch unter
Linux zu verwenden: Warum zur Hölle wird die Unterstützung aus der
neuesten Library denn herausgenommen? Schikane? Aber wieso
schikanieren die Ubuntu-Distributoren ihre User? Um sie zu vergraulen?
Vergleichbares passiert bei vielen Distributionen. Sicherlich nicht aus
Schikane sondern manchmal sogar aus lizenzrechtlichen Gründen. Jedoch
gibt es meistens einen Workaround mit dem man das Ziel doch wieder
erreicht. Dies kostet zugegebener Maßen jedes mal einiges an Zeit und
manchmal Nerven.
Mann, ich hatte eine gut funktionierende Ubuntu-Installation auf dem
PC, aber täglich rollten da Updates rein, und plötzlich ist alles im
Eimer. Ich habe Ubuntu nie wieder so gut zum Laufen gekriegt wie vor
ein paar Wochen noch, weil die "Sicherheitsupdates" buggy sind. Ich
habe dann bei gezogenem Netzwerkkabel die Installation wiederholt,
Noch trauriger war das Resultat.
Hier outest Du Dich wirklich als jemand, der sich mit Betriebssystemen
noch nicht viel beschäftigt hat. Ich jedenfalls habe die Angewohnheit
mir von jeder funktionierenden Grundinstallation ein bootfähiges Image
zu ziehen. Mit diesem kann ich mir innerhalb kürzester Zeit mein System
zurück holen. Zusätzlich erstelle ich mir regelmäßig Datensicherungen.
Dies sollte man nicht nur bei Linux Systemen machen, sondern genauso
beim MS Windows Installationen.
Dann Debian Etch genommen. Keine
Bildwiederholfrequenz über 60 Hertz.
Das ist doch Käse. Das X-Windows System ist auch kein anderes wie bei
Ubuntu oder SUSE. Schau mal in diesen Thread.
http://sidux.com/PNphpBB2-viewtopic-t-1050.html
Ja, was soll das denn? Und wieso
gibt es für nVidia dann "propietäre" Treiber, die maximal nur 56 Hertz
Bildwiederholfrequenz können? Was soll das denn? Ich bin einfach
völlig enttäuscht und auch ein wenig traurig, denn ich hätte wirklich
gerne mein Ubuntu vom 28. Februar 2008 zurück, aber das wird es in
dieser Form nie wieder geben können, weil dort mit dem Arsch immer
wieder umgestoßen wird, was die Hände soeben aufgebaut haben.
Das habe ich auch schon bei teuren kommerziellen Systemen erlebt. Für
Datensicherungen ist man nunmal selber verantwortlich.
Dieser
widerliche Update-Terror sorgt dafür, daß man keine reproduzierbare
Installation hinkriegt, weil zum Teil immer über das Netz installiert
wird,
Ubuntu biete den Download in Form von ISO-Images an. Mit Hilfe dieser
Images lassen sich Installations-CDs brennen. Auf diese kannst jederzeit
zurückgreifen und Dein Systemen neu. also wie gehabt, installieren auch
ohne bootfähiges, gesichertes Systemimage. Wahrscheinlich kannst Du auch
heute noch den damaligen ungepatchten Releasestand herunterladen und
Dein System entsprechend aufsetzen.
und das funktionierende Installationen also reihenweise über die
Wupper gehen, wegen der "Sicherheit". Wenn Ubuntu doch wenigstens
Sicherheitskopien der eingespielten Updates auf dem Rechner hinterlegt
hätte, ich hätte dann die Möglichkeit gehabt, den Zustand des Systems
zu rekonstruieren. Aber nein, die spielen mir Software ein, die ich
nicht kenne, machen die Installationsquellen danach unverfügbar und
stellen Ersatz dafür auf irgendwelche Webseiten, der aber ganz anders
arbeitet und damit das System so nach und nach korrumpiert.
Verzeihe aber Das halte ich für Quatsch! Ich habe mir gerade die Ubuntu
Downloadseiten angeschaut. Dort stehen verschiedene Versions- und
Releasestände zum download zur Verfügung.
Am Beispiel von libsane habe ich das mühselig nachvollziehen können,
wie da ungefragt die Systeme der Endbenutzer zerschossen werden, per
Update vom Distributor, der hintenrum immer fleißig eingreift und
täglich seine vielen undokumentierten und nicht mehr revidierbaren
Änderungen vornimmt.
Bei allen Betriebssystemen, das ist auch bei MS Windows nicht anders,
tut man gut daran, vor dem Einspielen von Patches eine Systemsicherung
durchzuführen.
Von wegen, Linux sei "sicher"! Da lachen ja die
Hühner! Hätte Linux mehr Verbreitung, könnte man einfach per Update
jede Menge übler Viren und Trojaner einspielen, gegen die man dann
wirklich machtlos ist, weil es policybedingt nur noch virenverseuchte
Updates geben würde, bei dieser Update-Geilheit. Was Linux "sicher"
macht, ist in der Tat dessen geringer Verbreitungsgrad, aber nicht
dessen angebliche Unverwundbarkeit. Diese Updaterei ist sogar ein
offenes Scheunentor, schlimmer, als es ein MS-System je sein könnte.
Hier hebst Du nun völlig ab und entblöst nur wieder Deine Know How
Defizite. Jedes System, egal welcher Coleur, ist ersteinmal so sicher
wie sein Administrator es einrichtet und betreibt. Ich selber finde, das
es bestimmte UNIX oder LINUX Distributionen es mir leichter machen ein
System sicher aufzusetzen. Ich kann mir z.B. für bestimmte
Netzwerkaufgaben ein Minimalsystem einrichten welches ich ganz genau
kenne und auch überwachen kann. Hier kann ich aus Überzeugung
Debian-Linux oder noch Besser das OpenBSD UNIX nennen.
Und alles, was ich hier zu lesen bekomme, ist beleidigte Leberwurst.
Ich ganz bestimmt nicht beleidigte Leberwurst.
Aber niemand hat eine Idee auf Lager, wie ich mir jetzt helfen kann.
Wenn Du nicht schreibst. was Dir auf Deiner Leber(wurst) liegt können
wir es nicht erraten.
MFG Stefan
.
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