Re: Lazarus



Holger Bruns wrote:

Dieter Intas schrieb:

In meinen Anfangszeiten meinte ich auch Linux müsste man sich als
root einloggen und arbeiten, hab mir natürlich, in meiner
Unwissenheit alles zerschmettert.

Naja, ganz so furchtbar ist das bei mir nicht. Ich zerlege mir meine
Linux-Installation höchstens dann, wenn Windows total abraucht und neu
installiert werden muß. Mit Glück schafft man die Rettung des
Gesamtsystems (Linux und Windows auf einer Platte), wenn sich Windows
ohne Änderungen an der Partitionstabelle brav reinstallieren läßt, und
wenn man dann mit Grub und Knoppix und gewissen Tricksereien den
Bootmanager wieder neu installiert, damit die Linux-Partitionen wieder
erreichbar sind. Meine Anleitung dazu steht auf einem kleinen Zettel,
der im Cover meiner Knoppix-CD steckt. Ja, da kann man ins Schwitzen
kommen.

Allmählich wurde mir klar, auch durch lesen dieser
Gruppe, dass man sich nur als User einloggen soll. Der User kann nur
sein eigenes Home zerstören, aber nicht das System - Root kann alles
zerstören, wenn eben nötiges Hintergrundwissen fehlt ... eine
wertvolle Hilfe dazu ist http://www.dcoul.de/infos bzw.

Nun ja, als Root installiere ich alle Programme, als User nie. Ohne su
und sudo komme ich da eh nicht weiter. Als User will ich aber meine
Daten verwalten können. Das heißt, wenn da die Rechte falsch gesetzt
sind, springt mir der Draht aus der Mütze, weil ich das intuitiv
anders erwarte.

Administrative Aufgaben, sowie De/Installieren u.a., löse ich natürlich
nur mit 'root' - dazu hat der 'User' ja auch keine Rechte ...

Der Root-Account ist ein besonders privilegisierte Pseudo-Account; er
ist kein normaler persöhnlicher Account.

Mir ist auch klar, daß ich auf XP und Win2000 grundsätzlich auch als
User volle Admin-Rechte habe. Das dies nicht gut ist, zeigen die
vielen Virenattacken, die es ohne diesen Umstand in dieser Form gar
nie gegeben hätte. Allerdings bedeutet ein Computervirus immer die
Installation ausführbaren Codes, nicht die Anlegung eines nicht
ausfühbaren Datensatzes wie ein Geburtstagsbrief an die liebe Omi oder
so.

Siehe: http://www.dcoul.de/infos/user2root.html

Ich werde mir diese Website mal asnsehen und hoffe, daß dort nicht so
gejammert wird wie in diser NG.

Wieso gejammert - die Website ist von dieser Gruppe!

Sockel-7-CPUs hatte ich in der Vergangen nicht, jedoch gab*s keine
Probleme ob AMD oder Pentium ... seit Jahren nur noch ein ordinäres

Pentium ist Sockel 7. Jedenfalls alles, was Pentium heißt und vor dem
Pentium 2 auf den Markt kam. AMD-Kram habe ich noch verbaut, in einem
K6-Rechner mit 550 MHz. Meine anderen Rechner (486DX33, P5/133 und ein
Pentium 100 im Sockel 7-Pinout stehen auf einem Schrank) lassen wir
mal außen vor. Nur meinen Apple II, den liebe ich, vor allem nach der
Restauration. Er ist wieder wie neu. :-)

Habe keinen Apple, könnte mich allerdings auch interessieren ... mit
OpenSuse auf dem Tobi bin ich jedoch bestens bedient ... :-)

An und für sich mag Linux eigentlich lieber ältere PCs ...

Och, naja, auf dem alten K6 rennt Windows 2000 ganz zufriedenstellend.
Da will ich aber auch Linux drauftun. Hat aber nicht ganz geklappt,
denn Xubuntu hat irgendwie so krumme Grafikwerte rausgehauen, daß ich
auf meinem Monitor kein unverzerrtes Bild bekam. Also, wenn du einen
Tipp für mich auf Lager hast, laß hören.

Ob Ubuntu mit X oder K ist nicht so meine Welt ... habe ich wieder
entfernt - bin halt mit Slackware und dann SuSE groß geworden ...

aber ich sehe auch, wie man durch eine falsche Policy genau diese
Mühe wieder zunichte macht, denn wenn der erste Eindruck "Frust!"
heißt, hat man ohne dickes Fell einfach keinen Bock mehr. Das ist
sehr schade.

Nun ja - die Policy kann der User nicht zerstören, jedoch root ...
und damit ist nicht zu spaßen ... :-)

Mehr Durchlässigkeit hätte auch den Vorteil, daß der erste Eindruck
von Linux (was macht Linux gleich nach der Installation? Hakt es,
gefällt es, oder ist das alles zum Naserümpfen? Kann ich durchatmen,
weil Linux auf Anhieb einfach geil ist, oder wäre Windows doch
pflegeleichter?) ein besserer wird. Davon profitiert die
Linux-Community mehr als von einer Policy voller Verbote, die den User
am Benutzen seines Rechners hindern.

Nun - pflegeleichter ist wohl Windows, da ist auch alles vorhanden.

Bei Linux, insbesondere was neuere Hardware betrifft, kann es zu
Problemen kommen, da die nötigen Treiber nicht vorhanden ...
.



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