Re: OpenSuse Update: unverständliches Verhalten



Hallo,

Chris Leick <cerberus_99_99@xxxxxxxx> wrote:
Juergen Ilse schrieb:
Chris Leick wrote:
Markus Kohm schrieb:
LOL. 8 auf 9 und 9 auf 10 ging bei mir nicht. Was gibt es da
misszuverstehen?
Genau das, was du behauptet hast. Ich benutze zwar seit sehr geraumer Zeit
selbst keine SuSE mehr (und kann daher zu den aktuelleren nicht viel sagen
bzw. schreiben), aber zu Zeiten von SuSE 6.x und 7.x hiess es auch schon
immer, ein Upgrade ohne Neuinstallation waere so nicht moeglich.
Meine damalige Erfahrung besagte aber auch damals schon das genaue
Gegenteil: Ich hatte innerhalb eines Wochenendes hintereinander die
Upgrades von 6.4 auf 7.0 auf 7.1 auf 7.2 auf 7.3 durchgefuehrt (jeweils
Upgrade mit anschlies- sendem Test, ob es noch laeuft) und ohne grosse
Probleme all diese Upgrades hinbekommen.
Innerhalb eines Wochenendes? Bei Debian erledigte ich das Update innerhalb
von 20 Minuten ohne Anpassungen.

Aufgrund eines bloeden Fehlers meinerseits hatte ich die root-Partition
gehimmelt. Ich hatte die dann wiederhergestellt, noch nicht gesicherte
Konfigurationsaenderungen wieder aus dem Gedaechtnis nachvollzogen, alles
getestet (das kostete die meiste Zeit) und habe dann eben (wo ich sowieso
schon am basteln war) die Updates durchgezogen (das kostete sehr viel
weniger Zeit). Alles zusammen brauchte ein Wochenende (weil ich nicht
das ganze Wochenende am Rechner zugebracht hatte).

Abgesehen davon waere ich auch mit schnellem Rechner und schnellen
Platten vermutlich bei einer Debian-Installation, die mit jener SuSE-
Installation vergleichbar gewesen waere, in 20 Minuten mit einem
Distributionsupgrade durch (das war damals quasi eine "Rundumschlag"
Installation, die so ziemlich "alles ueberhaupt verfuegbare" enthielt).

Ich hatte eben darauf verzichtet,
gegen die SuSE-Tools an zu administrieren, sondern habe im Einklang mit
ihnen gearbeitet. Je mehr man an den SuSE-Administrationstools vorbei
arbeitet (manuelle Aenderungen), auch wenn es einem noch so unbedeutend
vorkommt, desto mehr Probleme gibt es beim Update (bis hin zum Extremfall:
der Unbenutzbarkeit, wenn es zu viele solche Aenderungen waren). Das war
zumindest frueher so, und es wuerde mich wundern, wenn es bei den neueren
Distributionen nicht so oder aehnlich waere.
Leider kann man nicht alles unter Yast einstellen. Mein Sendmail hatte ich
an meine Bedürfnisse angepasst, was nicht mit Standardtools ging. Nach dem
Update war es nicht mehr zu retten. Die Konfiguration wurde von Yast
gnadenlos und ohne Nachfrage ersetzt.

Haettest du die Makro-Datei ("linux.mc"?) angepasst (und die ggfs. vor
dem Upgrade noch einmal gesichert), waere das Upgrade von sendmail wohl
relativ schmerzfrei verlaufen. Wenn man allerdings manuell in der
sendmail.cf herumpfuscht (was ich zugegebenermassen auch shon mal gemacht
habe), muss man damit rechnen, das mehr als nur einmal wieder nachziehen
zu muessen ... Der Default-Mailer von SuSE war aber doch auch zu Zeiten
von 9.0 (vermutlich sogar noch deutlich eher) postfix und nicht sendmail,
oder? Warum hast du dir da trotzdem sendmail angetan?

Übrigens: Ich habe von SuSE 9.0 bis openSuSE 10.2 immer nur Update
gemacht. Erst von openSuSE 10.2 zu 10.3 habe ich eine Neuinstallation
gemacht, weil ich durch diverse Experimente, die ich an rpm vorbei
unternommen hatte, ein wenig Unordnung gemacht hatte und die Gelegenheit
nutzen wollte, das mal gründlich aufzuräumen.
YOU verwende ich allerdings auch schon lange nicht mehr.
Du verwendest nicht die Standard-Tools?
Ab welcher distribution war "zypper" das "Standard-Tool" fuer Installation
und Updates? Ich bin ziemlich sicher ,dass das nicht erst seit 10.3 der
Fall ist.
Wie gesagt: Was Suse nach 10.0 tat weiss ich nicht mehr, da ich mich nach
dem Update-Ärger der Vorversionen davon verabschiedet habe. Aber wenn ich
in diesem Thread so lese, dass man YOU, zypper und smart verwendet, scheint
sich das SuSe-Chaos nicht verkleinert zu haben.

Alle benutzen unter SuSE rpm als Backend der Paketverwaltung, und damit
geraet auch beim mischen dieser Tools (selbst bei zusaetzlich noch manueller
Verwendung von rpm) nicht unbedingt etwas durcheinander ...
Es gibt anscheinend auch eine ganze Reihe an Leuten, bei denen die Distri-
butionsupgrades bei der SuSE ohne grosse Probleme funktioniert haben.
Vielleicht sind deren Erfahrungen nicht unbedingt repraesentativ, aber
dann scheinen es wohl deine SuSE-Erfahrungen auch nicht zu sein ...

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)
--
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.



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