Re: Grub Error 17 und Kernel Panic
- From: Andreas Kohlbach <ankman@xxxxxxxxx>
- Date: Fri, 07 Dec 2007 21:10:05 -0500
Juergen Ilse wrote on 07. December 2007:
Andreas Kohlbach <ankman@xxxxxxxxx> wrote:
Ich habe jedenfalls die Zeilen dort herauskopiert und in die "vordere"
menu.1st eingetragen, "root=" angepasst, und er bootete.
Interessant vielleicht noch, dass hinter "root=" etwas mit "UID" stand,
vermutlich die Partitions-ID der Partition.
Ja, eine "uniq ID" der Partition, die auch vom genauen Exemplar der
Festplatte abhaengig ist. Kopierst du das System auf eine andere Platte,
wirst du es von dort nicht mehr fehlerfrei booten koennen, bevor du nicht
die UIDs anpasst (sowohl in der Bootkonfiguration als auch in der fstab).
Einer der Gruende, weshalb ich dieses UID-Geraffel bei mir nicht mehr
verwende ...
Sehe ich auch wenig Nutzen für mich drin. Aber die Faulheit
siegte. Bzw. um überhaupt etwas Greifbares zu haben, um die Kiste erstmal
booten zu können.
IIRC steht aber in der fstab nichts davon. Muss aber doch mal schauen
demnächst.
Das war jedenfalls das erste Mal, dass ich mit (K)Ubuntu zu tun hatte,
und war nicht unbedingt begeistert... Nicht mal direkte Links zum
kcontrol und anderem waren da.
Was meinst du mit "direktem link"? Der Menueintrag sollte schon da sein,
sonst ist IMHO bei dir bei der Konfiguration gewalting was schief gegangen.
Ein "Desktop-Icon gibt es AFAIK tatsaechlich nicht, aber das sollte ja
auch nicht unbedingt notwendig sein ...
Ich habe das Gefühl, dass Kubuntu eher eine Weisenkind von Ubuntu
ist. Sehr liederliche Default Konfig. Fast alle Menüeinträge haben einen
Prefix (habe ich mir nicht gemerkt), und wichtige Dinge, wie kcontrol,
fehlen. Hatte ich alles manuell dann erstellt.
Es sieht so aus, als sei nicht mal Firefox oder Thunderbird
installiert. Wie gesagt (oder auch nicht?), war das eher eine
Kopieraktion denn eine Installation, wie ich es von Debian kenne. Also
alles auf die Platte geworfen, Dinge wie Firefox aber nicht.
Eventuell habe ich aber einfach eine "falsche" CD gekauft, dass es sich
so verhält?
Und manuelles Nachstarten von udev gab mal wieder, dass der User keine
Berechtigung auf /dev/null hatte, so grafischen Login schonmal nicht
funktionierte.
Wieso ueberhaupt "manuelles nachstarten"? Wenn das bei dir nicht
automatisch gestartet wird, ist bei deiner Installation irgend etwas
ziemlich kaputt ...
Mir fiel auf, dass udev unter den Services nicht abgehakt war, es
automatisch zu starten beim Booten. Hatte ich nachgeholt, und beim
nächsten Booten ging das mit dem /dev/null prompt schief. Ich hatte es
wieder entfernt, und es ging wieder. Dann allerdings nicht geschaut, ob
udev nicht doch lief.
Wohl auch Copyright Gründen waren auch keine Player da, die MP3, MPG oder
WMV spielen konnten.
Korrekt, aber AFAIK ist da etwas in den "universe" und "multiverse"
Repositories zu finden, was diesen "Fehler" behebt ...
Ich muss alles manuell holen, da der "Kunde" nur Dial-Up hat. Eine sehr
schlechte Lösung.
Wegen des nicht funktionierendem Modems (Treiber für ltserial und ltmodem
für das Lucent Geraffel konnte mit Warnings kompiliert werden und geladen
werden, aber beim benutzen dann friert das System ein, ist ein bekannter
Bug laut Google) muss er noch die alte Installation nutzen. Da Firefox
uralt ist und oft crasht, wollte ich Iceweasel unter einem Knoppix 4.0
installieren. Hat er sich erwartungsgemäß geweigert, weil zu viele
Abhängigkeiten zu alt waren.
Leider wohl aber doch die libcairo2 zerstört, so dass Firefox nun nicht
mehr startet. Opera ließ sich nicht installieren, so dass er nun
Konqueror nutzen muss, wo kaputte Seiten unbrauchbar (nicht Konquerors
Schuld) angezeigt werden.
So fragte er mich heute, ob er nicht besser wieder Windows nutzen
will. Natürlich wird er, wenn er wegen Dial-Up Geschwindigkeit nicht
updaten kann, früher oder später die selben oder gravierende Probleme
bekommen. Aber es macht wirklich keinen Spaß, seinen Admin zu spielen,
wenn ich nicht updaten kann.
So sagte ich, ja, nimm Windows, aber frage mich nie, wenn es Probleme
gibt. Frage dann den, der es dir installieren wird. So dass ich
hoffentlich meine Ruhe habe. :-(
So sehe ich meinen Versuch, ob man einen Ex Windows User nicht zu Linux
"zwingen" kann, als gescheitert an. Nicht wegen Linux vs Windows, sondern
wegen Dial-Up grundsätzlich.
--
Andreas (PGP Key available on public key servers)
19. Death is reversible (but only for you!).
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.
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