Re: MP3-Player
- From: Alexander Semke <Alexander.Semke@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Fri, 26 May 2006 12:25:46 +0200
Joachim Moskalewski wrote:
Genau! Deswegen verstehe ich hier auch nicht, warum Du das Argument mitWieso nicht? Aber auch wenn nicht, wenn also die meisten sich hier
"gegen" eine KDE-Anwendung "entscheiden" - was dann?
Nix! Eben. Das ist ja der Witz. Es ist für den einzelnen und den Einsatz
von Anwendung XYZ völlig irrelevant, wie die Masse mit sonstwas
zurechtkommt.
Abstimmen hier in der Gruppe bringst. Worüf die "Masse" sich hier
entscheidet ist irrelevant.
Es wird von beiden Seiten oftmals Müll geredet.ACK.
Spannend finde ichDu hast oben was von Müll geschrieben. Es gibt Leute, die behaupten, dass
persönlich, dass Leuten mit 192 MB Ram von der Pro-Fraktion gesagt wird
sie müssen unbedingt aufrüsten um KDE verwenden zu können, und die
Kontra-Fraktion Speicherfraß vorwirft (tue ich auch - mir ist für
unbenötigte Features mein Speicher zu schade, den lasse ich lieber leer
bevor es später womöglich an die Swappartition geht), wobei 192 MB bei
genauem Hinsehen bereits reichen ...
KDE zu "bloated" ist. Als Beispiel bringen sie dann die Abhängigkeiten und
die Speicherverbrauch-Anzeige in top von so trivialen Programmen wie kcalc.
Diesen Blödsinn kann ich nicht mehr lesen und kommentieren. Wenn ich auf
einem 486-er ein Taschenrecher brauche, dann sezte ich nicht das
KDE-Framework auf, um kcalc zu verwenden. Wenn ich dagegen auf einer
moderneren Hardware viele andere Anwendungen benötige, dann fahre ich mit
einem Framework, dessen Funktionen von mehreren Anwendungen verwendetet
werden, besser. Da spricht dann auch nichts dagegen, basierend auf diesem
Framework ein Taschenrechner-Programm zu schreiben.
KDE ist auch mehr als nur ein Desktop. KDE und Qt bieten ein ganzes
Framework an, auf dessen Basis dann solche Anwendungen entstehen wie kmail,
knode, kontakt, konqueror, konsole, krusader, kate, kile, kdevelop,
labplot, mupad, kpdf, kdvi, kghostview, k3b, koffice, amarok, der
KDE-Desktop selbst und viele viele mehr.
Und was Speicherfraß und Aufrüsten von Hardware angeht:
Ich habe bis vor kurzem hier auf der Arbeit ein PIII 500MHz mit 512MB RAM
gehabt (der Rechner wurde letzte Woche ausgetauscht, da er für die
Rechnungen hier im Cluster doch zu langsam ist). Als Desktop wurde bei mir
auf diesem Rechner KDE verwendet. Ich hatte immer mehrere Instanzen von
konqueror, kpdf, kghostview offen, dazu noch kile und kate mit mehreren
geladenen Dateien und konsole mit vielen Sessions. Kmail und knode liefen
sowieso immer. Der Swap wurde auf dieser Maschine nie angefasst. Und ich
hätte da noch locker so Schwergewichte wie kdevelop und koffice starten
können, ohne den Swap in Anspruch zu nehmen. Swap wurde nur sehr selten
benötigt, wenn ich viel Zeug in labplot rein geladen habe. Ich habe früher
zu Hause auch so eine lahme Kiste gehabt mit 512MB Ram, da liefen noch mehr
KDE-Anwendungen gleichzeitig als jetzt auf der Arbeit - nie Probleme mit
dem Arbeitspeicher gehabt. Zeig mir zu den oben von mir aufgelisteten
Programmen entsprechenden Alternativen, die auf keinem gemeinsamen
Framework basieren, sondern ihr eigenes Süppchen kochen, und die zusammen
genommen weniger RAM und weniger Platz auf der Festplatte verbrauchen.
Wenn Du diese Programme nicht brauchst, dann macht das natürlich nicht so
viel Sinn, KDE-Framework zu installieren.
Apropos Anzeige in top: http://kdemyths.urbanlizard.com/myth/24
Eine der schönen Dinge im Linuxland ist ja wählen zu können.ACK.
Alexander.
.
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